Einen Monat ohne Zucker! Wäre das ein gemeinsames Projekt zum Start für 2017?
Ab dem 01.01.2017 ist es wieder so weit, denn es startet die zuckerfreie Zeit. 30 Tage wollen wir den Körper bereinigen und entlasten, und somit ist ein jeder eingeladen der 30 Tage “No Sugar Challenge” zu folgen.
Wie in den vergangenen Jahren, und nunmehr seit 3 Jahren auch im gemeinsamen Projekt natürlich essen – ab heute gesund! mit meinem befreundeten Kollegen Lars Brouwers, wird wieder dazu angeregt, zu Beginn des Jahres Maß zu halten, zu verzichten und bewusster zu leben. Sind Sie, bist Du dabei? Es wird eine spannende Reise und eine wertvolle Erfahrung. Diejenigen, die die letzten Male bereits dabei waren, können dies nur bestätigen.

Spielregeln

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Die vergangenen Tage, und teils Dezemberwochen, waren geprägt von diversen Veranstaltungen, Einladungen, der Weihnachtsbäckerei und den Völlereien über die Feiertage und den Jahreswechsel. Ein Keks hier, ein Dominostein dort. Die Gans nebst, Kloß, oder der Kartoffelsalat mit Kassler. Vielleicht aber auch ein deftiges Käse Fondue. Es waren quasi Höchstleistungen die unser Körper und die Organe vollbringen durfte(n). Nun sollen sie einmal zur Ruhe kommen dürfen. Durchatmen, verschnaufen und regenerieren. Mal entgiften können vom Zucker und all den andern „Schweinereien“.

Wie erreichen wir das? Nun ganz einfach in dem wir auf das eine oder andere verzichten. Zuallererst beginnen wir damit den (industriellen) Zucker einmal ganz bewusst zu verbannen.

Ausflug in die Physiologie des Schmeckens

Unser Körper erkennt den Geschmack von Nahrung über die Papillen (Geschmacksknospen) auf der Zunge. Es gibt vier Geschmacksrichtungen: süß, sauer, salzig und bitter.

Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Geschmack zuckerfreiWas wir uns für unsere 30 Tage „No Sugar Challenge“ zu Nutze machen wollen ist die sogenannte Turnover-Rate. Das ist die Neubildungszeit der Zelle innerhalb von 14 Tagen. Gelingt es uns also für mindestens 14 Tage keinen Zucker und ähnlich süßes zu konsumieren, dann ist die nachkommende Generation der Geschmacksknospen deutlich sensitiver für den süßen Geschmack. Je länger es uns also gelingt an unserem Vorhaben fest zuhalten, desto sensibler werden unsere Papillen und schmecken deutlich früher wie süß ein Lebensmittel ist.

Wenn Sie Kinder haben, dann machen Sie einmal den Selbsttest. Ich habe erlebt, dass Kinder die häufig fertige Joghurts wie Fruchtzwerge & Co essen dürfen sagen, dass ein frisch zubereiteter Joghurt mit erntefrischen Erdbeeren weitaus weniger süß schmeckt und von daher nicht so gern gegessen wird wie das gewohnte. Das heißt bereits die junge Kinderzunge ist desensibilisiert.

Im Klartext heißt das: durch unseren Verzicht von Zucker schmecken wir wieder deutlich früher wenn Lebensmittel süß sind oder nicht. Durch eine solche Reinigung von zweimal zwei Wochen gelingt es uns auf einfache Art und Weise, unser System zu sensibilisieren bzw. desensibilisieren.

Einfach den Zucker weglassen, aber wie soll das gehen? Schaffe ich das, oder schade ich mir damit? Und was soll ich dann überhaupt essen?
Sie glauben gar nicht, wo die Industrie überall Zucker verarbeitet! Es sind nicht nur die Süßigkeiten, in denen es für uns offensichtlich ist! Nein, es sind zum Beispiel auch Wurstwaren, Schinken aber auch diverse Käsesorten, denen Zucker zugesetzt wurde! Ein Blick auf die Zutatenliste entlarvt was wir nicht konsumieren wollen oder sollten. Aber es ist nicht nur der Zucker, mittlerweile befinden sich diverse Zuckeraustauschstoffe in den verarbeiteten Lebensmitteln und werden als zuckerfrei und damit gesund deklariert. Seien Sie ebenfalls achtsam was Produkte betrifft, in denen Getreide verarbeitet wurde. Dazu zählen ebenfalls Wurstwaren oder z.B. Bouletten. Und ja, in der zuckerfreien Zeit gilt es ebenfalls Getreideprodukte zu meiden. Warum? Nun weil die heutigen Getreidesorten einem starkveränderten Prozess unterliegen, der sie wirtschaftlich werden ließ, aber leider nicht gesünder!

 

Im Hinblick auf die Tatsache, dass das heutige Getreide ebenfalls stark verändert ist, und damit Schwankungen des Blutzuckerspiegels nach sich zieht und auch Suchtpotential entfaltet – sogenannte Exorphine, Opiat-ähnliche Substanzen aus Gluten bzw. Gliadin aktivieren Belohnungszentren im Gehirn, lassen Sie am besten auch Vollkornprodukte weg. Die regelmäßige Aktivierung des Belohnungssystems kann durch eine positive Feedbackschleife unter bestimmten Umständen zur Sucht führen.
(natürlich essen | Lars Brouwers)

Was kann passieren, was ist zu erwarten?
Nun, der Körper, bzw. das Gehirn, wird zu erst einmal mit einer gewissen Form von Entzugserscheinung reagieren. Das können beispielsweise Kopfschmerzen oder leichtes Zittern sein. Aber auch “schlechte Laune” können Ausdruck dieses Entzuges sein. Das sind in den ersten Tagen normale Reaktionen, die sich gewöhnlich nach 3 bis 5 Tagen legen. In seltenen Fällen dauert es länger an. Bleiben Sie also zuversichtlich und “stark” – haben Sie vertrauen, dass Ihr Körper seinen Weg findet, mit der ungewohnten Situation umzugehen.
Oftmals ist es so wenn es zu Veränderungen, oder wie hier einer Entgiftung, kommt, dass Erstverschlimmerungen die Folge der Ausleitung von Giften aus unserem Körper sind. Leichte Schmerzen, oder eben die genannten Kopfschmerzen, Überempfindlichkeit oder Reaktionen in den Gelenken. Symptome die sich aber innerhalb kurzer Zeit wieder legen. Bewegen Sie sich weiterhin moderat, damit unterstützen Sie die Ausleitung über eine erhöhte Stoffwechselaktivität. Ernähren Sie sich mit den genannten Lebensmitteln ausgewogen und trinken Sie ausreichend. Damit geben Sie Ihrem Körper eine optimale Unterstützung!
Ich freue mich, wenn wir gemeinsam dieses Projekt der 30 Tage „No Sugar Challenge“ für 2017 angehen und mit Energie, Elan und bereinigt das neue Jahr beginnen.

Bleiben Sie offen und neugierig, nehmen Sie es gelassen und sportlich und haben Sie vertrauen in sich – Ihre körperliche und mentale Stärke!

Für Rat und Tat stehe ich Ihnen bei Frage gerne hilfreich zur Seite.

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Auf natürlich essen – ab heute gesund! dem gemeinsamen Projekt von Lars Brouwers und Torsten Fleischer finden Sie weitere köstliche Rezepte frei von Getreide, Zucker und Zuckeraustauschstoffen – also passend zur 30 Tage „No Sugar Challenge“

Auch darüber hinaus werden Sie viele köstliche und vor allem gesunde Rezepte, deren Umsetzung leicht im Alltag funktioniert, finden. Sie müssen kein Sternekoch sein um sich regelmäßig schmackhafte Gerichte zuzubereiten zu können. Ein weiteres Anliegen dieses Projektes ist, dass wir Ihnen wertvolle Tipps an die Hand geben. Diese sind in den Rezepten unter “Wussten Sie schon?” und “Tipps!” gekennzeichnet.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern und gutes Gelingen beim Nachkochen!

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zuckerfreie Rezepte

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