(Autor, Justin Bärwaldt)

Im Folgenden werde ich Ihnen acht Tipps an die Hand geben, die Sie ohne allzu großen Aufwand in Ihren Alltag integrieren können, mit welchen sich depressive Symptome vermindern lassen.

Zunächst möchte ich Sie jedoch bitten, dass Sie sich im Falle einer krankhaften Depression beziehungsweise, wenn jemand eine in Ihrem Umfeld haben sollte, professionelle Hilfe holen und diese Tipps nicht als Ersatz für jene sehen.

Zunächst einmal ist es wichtig, dass der Depressive mehr Selbstwertgefühl entwickelt. Oftmals lauten Gedankengänge bei Depressive wie folgt: „Ich kann das sowieso nicht; Ich schaffe das nicht; Der/die hat mich überhaupt nicht verdient; etc.“

Wenn sie jenen Menschen helfen wollen, dann versuchen Sie ihnen zu zeigen, wie viel ein jeder eigentlich wert ist und wo seine Stärken liegen. Denn ein hohes Selbstwertgefühl ist das Fundament, um aus einem solchen Teufelskreis der Gedanken auszusteigen.

Hat der- oder diejenige Hobbys, die ihn ausfüllen, die ihm Freude bereiten? Wenn nicht, dann helfen Sie ihm ein geeignetes zu finden, beziehungsweise jenes ausübt. Ermutigen Sie die Person dazu, denn wie Sie bestimmt aus eigener Erfahrung wissen, hebt es die Stimmung ungemein, wenn man das machen kann, was einem Spaß und Freude bereit und vor allem wo man lachen kann.

Wie Sie vielleicht schon vermutet haben, geht es auch in diesem Beitrag um Bewegung und Sport. Wer kennt nicht das Gefühl des Glückes nach getaner Anstrengung? So haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Sport besser als jedes Antidepressiva wirkt, aufgrund seiner mannigfaltigen Auswirkung auf Körper, Geist und Seele. Vor allem die Effekte im mentalen Bereich sind kaum widerlegbar. Wenn Sie noch höhere Erfolge diesbezüglich erzielen wollen, bietet es sich an, Sport in der Gruppe zu treiben, frei nach dem Motto: „Geteiltes Leid ist halbes Leid.“

Dieser Punkt ist wohl der schwierigste für jeden depressiven: Das positive Denken.

Es erfordert viel Geduld, Übung und Willen, zu versuchen aus der Schleife der negativen Gedanken auszubrechen und den Dingen das Positive abzugewinnen. Dennoch ist dieser Schritt neben dem Selbstwertgefühl wohl der elementarste. Eine kleine Übung für jeden Tag wäre schon, ab und zu kurz innezuhalten und zu überlegen, was kann ich meiner momentanen Situation positives abgewinnen? Schreiben Sie eine Tabelle, bei der Sie positives und negatives gegenüberstellen. Denn auch die Konfrontation mit den negativen Gedanken gehören unweigerlich dazu, der Schritt zu Besserung würde dann lauten: „Möchte ich, dass diese negativen Gedanken mir meinen Alltag unnötig erschweren, oder mache ich es mir einfach und konzentriere mich auf die positiven Aspekte, die mir zugleich auch noch Spaß (egal, wie banal die Angelegenheit ist) können?“

Auch das Umfeld leidet oftmals mit dem Betroffenen. Doch viele Schrecken davor zurück, aus Angst etwas Falsches zu machen. Letztlich ist es wichtig, dass Sie denjenigen

in einem ruhigen Moment darauf ansprechen, sich ihm ruhig und behutsam (sprachlich) nähern. Vielleicht freut er sich ja sogar, weil er merkt, dass es dort jemanden gibt, der seine Veränderung gespürt hat und sich um ihn sorgt?

Dies führt zu einem weiteren Tipp, üben Sie keinen Druck aus! Lassen Sie ihm so viel Zeit wie er braucht, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass er rückfällig wird umso niedriger.

Ein Merkmal einer Depression ist es oft,  dass der Betroffen keinen Sinn mehr im Leben sieht. Vielleicht können Sie denjenigen ja dabei helfen, den Sinn und Spaß des Lebens wiederzufinden, indem Sie ihm genau diese Dinge zeigen?

Wir alle brauchen positive Erlebnisse in unserem Leben. Sonst werden wir frustriert  und unzufrieden. Für Depressive ist es enorm wichtig, solch positive Erlebnisse zu haben um die vorangegangenen Tipps zu verwirklichen. Dazu gehört es zu lachen, positiv zu denken, etc. Da Sie den Betroffenen gut kennen, wissen Sie bestimmt, was derjenige braucht, um sich wohlzufühlen und Freude zu haben. Versuchen Sie ihm dies so oft wie es nur geht, zu ermöglichen.

Wenn Ihnen die genannten Themen bekannt vorkommen, möchte ich Ihnen gern auch noch einen weiteren Hinweis mit auf den Weg geben. Wann haben Sie das letzte Mal  Vitamin D über eine Blutanalyse überprüfen lassen? Ein niedriger Vitamin D Gehalt und Depressionen gehen oftmals einher.

Gern stehe ich Ihnen bei solch, oder ähnlichen Lebensherausforderungen mit meinem Wissen und meiner Erfahrung beratend zur Seite.

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