(Autor: Justin Bärwaldt)

Die (Sport-)Ernährung ist ein elementarer Bestandteil beim Erreichen Ihres persönlichen Trainingsziels. Dank einer sinnvollen und zielgerichteten  Ernährung gelingt es unserem Körper, mehr Energie an Ort und Stelle (Muskulatur) zur Verfügung zu stellen und gegebenenfalls mehr, beziehungsweise schneller Gewebe aufzubauen.

Wussten Sie, dass falsche Ernährung Erschöpfungszustände (weitere Informationen zum Thema Erschöpfung erhalten Sie auf Docjones.de), Leistungsabfall, das Infektionsrisiko und auch noch das Verletzungsrisiko begünstigen können? Bedenken Sie stets, ein Haus ist nur so stabil, wie die Materialien aus denen es besteht!

Ähnlich wie Benzin bei Autos wirkt, so wirkt die Nahrung bei uns Menschen. Das menschliche Benzin ist der Energielieferant ATP (Phosphat).

Unser Körper kann ATP aus Fetten, sowie aus Kohlenhydraten gewinnen. Dank dieser vielfältigen Optionen, ist es möglich unsere Ernährung Best möglichst  auf unser Training und Alltag abzustimmen.

Ein Beispiel

  • sollten Sie intensive Trainingseinheiten haben, wie zum Beispiel Sprints und Antritte, so benötigt Ihr Körper viel Energie. Das heißt, dass Ihr Körper die Energie (Kohlenhydrate) ohne jeglichen Sauerstoff verbrennen/bereitstellen muss (anaerober Muskelstoffwechsel).
  • trainieren Sie hingegen moderater, so hat Ihr Körper einen aeroben Stoffwechsel und kann die Energie besser über Fette bereitstellen.
Nach dem Training sollten Sie eine direkte Nahrungsaufnahme vermeiden, da es Ihren Organismus überlasten könnte. Und versuchen Sie doch einmal,  je nachdem, wie intensiv Ihr Training war, nur das eine oder das andere zu sich. Achten Sie dabei auf Ihre Wohlbefinden.

Sich auf das eine, oder das andere zu fokussieren hat folgende Bewandtnis:

Eine kohlenhydratreiche Nahrung hemmt die Fettoxidation (Fettverbrennung). Kohlenhydratarme Nahrung hingegen bedingt Fettstoffwechselraten. Sollten Sie jedoch zu wenige Kohlenhydrate zu sich nehmen, so kann sich das ebenfalls negativ auf den Fettstoffwechsel auswirken, da Fettverbrennung erst  bei gleichzeitiger Kohlenhydratverstoffwechselung funktioniert.

Kohlenhydrate stellen eine wichtige Energiequelle für Sportler dar.

Das besondere an ihnen ist, dass sie – aufgrund geringer Speicherkapazitäten – „schnell“ zur Verfügung. Außerdem liefern sie rund 15% mehr ATP (pro Liter Sauerstoff) als Fettsäuren. Des Weiteren begünstigen Kohlenhydrate die Regeneration, nach Ihrem erfolgreichem Training.

Dennoch kann nicht ausgeklammert werden, dass kohlenhydratarme Nahrung (im speziellen Getreidekohlenhydrate) – aus zuvor genannten Gründen- vor allem für Ausdauersportarten zu empfehlen ist.

Es gilt: Nicht die Verfügbarkeit von Kohlenhydraten bestimmt die Leistungsfähigkeit unseres Körpers sondern, dass der Energiebedarf gedeckt ist.

Wenn Sie den Effekt der Regeneration unterstützen wollen, so sollten Sie die Kohlenhydrate unmittelbar nach Ihrem Training einnehmen. Allerdings ist es ratsam eine leichte Mahlzeit zu wählen.

Eiweiße sollten in Ihrer Ernährung ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Doch warum?

Eiweiße sind gut für den Muskelaufbau. Aber nicht nur Muskeln sind aus Eiweißen aufgebaut, auch Blutkörperchen, weshalb sie eine Stärkung des Immunsystems mit sich bringen. Ebenso wie Kohlenhydrate dienen auch Eiweiße der Regeneration, deshalb sollten auch eiweißhaltige Gerichte wie Fleisch, Fisch oder Hülsenfrüchte zu Ihrem Ernährungsplan gehören.

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