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Stress lass nach! Hilfreiche Ernährung

Was viele nicht wissen, auch unsere Ernährung kann im Umgang mit Stress hilfreich sein! Sie kann die Stressresistenz stärken, und bestimmte Gehirnareale beruhigen.
“Stress lass nach!” Jeder hat sie, und jeder kennt sich – die belastenden Momente im Alltag. Wenn alles minutiös getaktet ist, und sich dann noch eine kleine Unvorhersehbarkeit dazwischen schiebt.
Alle Ampeln stehenauf Rot, oder der Fahrstuhl nicht kommt. Wir Menschen gehen unterschiedlich mit solchen Situationen um. Der eine gelassener, der andere steigt voll darauf ein. Letzteren möchte ich gern empfehlen, an Ihrer Stresskompetenz zu arbeiten.
  • Eine gesunde Ernährung kann:

    • Für ein gestärktes Nervensystem sorgen
    • Ein ausgleichendes Gemüt begünstigen
    • Die Stressresistenz stärken
  • Wo hingegen chronischer Stress:

    • Gesundheitsschädigend ist
    • Einen erhöhten Glucosebedarf hat
    • Und einen hohen Verbrauch an Vitaminen, Mineralen und Spurenelementen
Was aber können wir selber tun, damit unsere tägliche Nahrungsaufnahme, und damit steht uns ein wirklich großes Potential zur Verfügung, dazu beiträgt die Auswirkungen von Stress zu mindern?

Stärkende (Nerven)Nahrung!

  • Omega-3 & einfach ungesättigte Fettsäuren

    • Oliven-, Raps- und Walnussöl
    • Geschroteter Leinsamen
    • Seefische (> 2x/wöchentl.) wie z.B. Schellfisch, Heilbutt, Hering, Aal, Kabeljau, Rotbarsch oder Scholle
  • Obst

    • besonders sind hier zu nennen Beerenfrüchte
    • Bananen
  • Gemüse

    • Spinat
    • Paprika
    • Zwiebeln
  • Gewürze

    • Rosmarin
    • Johanneskraut
    • Grüner Tee

Möglichkeiten bei einer unzureichenden Ernährung!

Meine Empfehlung an dieser Stelle, die allergenarme Basisernährung. Ich lege Ihnen ans Herzen sie für einen Zeitraum von mindestens 4 Wochen zu testen. Der Organismus braucht einige Zeit bei der Umstellung. Seien Sie geduldig! Wenn Sie dazu Fragen haben, können Sie sich gern vertrauensvoll an mich wenden.
Bei Bedarf kombinieren Sie dies mit einer zielgerichteten Supplementierung. Klären Sie durch ein großes Blutbild beim Arzt hier Ihren persönlichen Bedarf ab!

Sowohl die bedarfsgerechte Ernährung, als auch die individuelle Supplementierung, sorgen dafür, dass Ihr Organismus mit essentiellen Vitaminen, Mineralen und Spurenelementen versorgt wird, und darüber hinaus positiver Einfluss auf die Stressresistenz genommen wird. Allen voran sind hier zu nennen: Vitamin-B Komplexe, Vitamin C, Zink und Magnesium.

Diese Vitalstoffe bekämpfen Stress!

  • Cystein
  • Glutamin
  • Glycin
  • Lysin
  • Tryptophan
Diese Aminosäuren sind in der Lage in bestimmten Gehirnregionen eine dämpfende Wirkung zu erzeugen. Zudem wirken sie konzentrationsfördernd und Stress reduzierend. Aminosäuren werden in ihrer Funktion und Wirkung von Mikronährstoffen unterstützt.
  • Ginko biloba
  • Ginseng
  • Lactium (fördert Entspannung, Konzentration, Stressresistenz)
  • Rhodiola
  • Rosmarin
  • Theanin (aus Grünem Tee)
Wie ich bereits in vorangegangenen Artikeln beschrieben habe, gibt es sie, die alten traditionellen Heilsysteme auf der ganzen Welt, die die natürlichen Heilkräuter und Gewürze noch zu nutzen wissen. Heilkräuter mit einer sogenannten adaptogenen Wirkweise, die einen positiven Einfluss auf die Stressresistenz und die Leistungsfähigkeit haben, und das Wohlbefinden steigern, ohne dabei aufputschend zu wirken.

Die genannten Substanzen sind so verträglich, dass sie über einen längeren Zeitraum problemlos eingenommen werden können.

Die tägliche Nahrungsaufnahme bietet uns vielfältige Möglichkeiten, unsere Gesundheit nachhaltig und stabil zu unterstützen. Wir müssen sie lediglich umsetzen. So auch im Falle vom täglichen Stress. Stress lass nach! ist nicht nur salopp daher gesagt. Nein, wir haben es stets in der Hand!

Bitte bedenken Sie zum einen:

Stress ist das, was wir daraus machen!
Und zum anderen haben wir diverse Möglichkeiten, wie im konkreten Fall die Ernährung, positiven Einfluss zu nehmen!

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Stressverschärfende und förderliche Denkmuster

Unsere Denkmuster haben einen entscheidenen Einfluss auf unseren Umgang mit Stress. Denkmuster können eine stressige Situation “verschärfen” oder “entschärfen”. Die richtige Haltung und Herangehensweise im Umgang mit Stress trägt massgeblich zur Gesunderhaltung und zum Wohlbefinden bei.

Stressverschärfend

“Das gibt’s doch nicht!”-Denken

  • mit der Realität hadern
  • sich in Ärger und Frust hineinsteigern

“Blick auf das Negative”

  • einseitig negative Aspekte der Situation wahrnehmen
  • negativen Aspekten eine zu große Bedeutung geben
  • negative Aspekte zu sehr verallgemeinern

Defizit-Denken

  • einseitig eigene Defizite, Schwächen, Misserfolge wahrnehmen

Negatives Konsequenzen-Denken

  • einseitig mögliche negative Konsequenzen und Misserfolge ausmalen und übersteigern (Katastrophisieren)

Personalisieren

  • äußere Situationen oder das Verhalten anderer zu persönlich nehmen
  • sich vorschnell persönlich betroffen, angegriffen, verantwortlich, beschuldigt oder schuldig fühlen

 

Förderlich

Annehmen der Realität

  • Stressoren und eigene Stressreaktionen als Realität akzeptieren (»Es ist, wie es ist.«)

Blick auf das Positive

  • sich auf positive Aspekte der Situation, auf Chancen und Sinn orientieren
  • Realitätsüberprüfung
  • Konkretisieren

Kompetenz-Denken

  • sich auf eigene Stärken, Erfolge und Ressourcen (externe Hilfen) konzentrieren
  • auf die eigenen Kompetenzen vertrauen

Positives Konsequenzen-Denken

  • sich auf mögliche Erfolge und positive Konsequenzen orientieren
  • Ent-Katastrophisieren (Was könnte schlimmstenfalls geschehen?)

Relativieren und Distanzieren

  • die Sache aus einem anderen Blickwinkel, mit den Augen eines anderen sehen
  • innere Distanz bewahren
Selbstreflektion: Welche Denkmuster sind in meinem Gehirn stark ausgeprägt?

Stressverschärfende Denkmuster:

 


Förderliche Denkmuster:

 


Welche Denkmuster möchte ich in meinem Gehirn stärker abbauen bzw. verankern?

 


 

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