Articles Tagged with: Ernährung

Wir brauchen mehr Omega-3-Fettsäuren

Fettsäuren sind vielen Menschen ein Begriff, und viele wissen auch, dass die Aufnahme bestimmter Fettsäuren von gesundheitlicher Bedeutung ist. Die meisten haben auch schon einmal von Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren gehört. Jedoch beim rechten Aufnahmeverhältnis hört das Wissen dann aber auf.

Man vermutet, dass im 19. Jahrhundert innerhalb der gesamten Menschheitsgeschichte das Verhältnis von Omega-3 (Alpha-Linolensäure o. Dokosahexaensäure u.v.m.) zu Omega-6-Fettsäuren (z.B. Linolsäure) noch bei 1:1 lag. Blätter, Fisch und Wild enthielten reichlich Omega-3-Fettsäuren.

Ca. ab dem 19. Jahrhundert, bis hin nach 1930 stieg der Konsum von Omega-6-Fettsäuren signifikant an. Verantwortlich dafür war eine herber Einschnitt der Ernährung. Die arbeitende Bevölkerung musste günstig gespeist werden. Die mit Nüssen, Samen und Getreide gefütterten Tiere, so wie ein verstärkter Konsum ungesättigter pflanzlicher Öle sind potente Quellen für Omega-6-Fettsäuren.

Aktuell beträgt das Verhältnis von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3 Fettsäuren 5:1. Beispiellos ist unsere linolsäurereiche Ernährung damit in der Geschichte. Das Problem: eine derart erhöhte Linolsäure-Zufuhr aktiviert die Fresszellen und hemmt dabei die Lymphozyten.

Man geht davon aus, dass durch die Kombination einer erhöhten Zufuhr von linolsäurehaltigen Pflanzenölen, Archaidon- und Transfettsäuren (also industriell stark veränderten Fetten wie Margarine) sowie raffinierten Kohlenhydraten, bei einem vorliegendem Mangel an Mikronährstoffen wie zum Beispiel den Vitamin-B-Komplexen, Zink oder Vitamin E, die Menschheit die vermutlich immunschwächendste Kost zu sich nimmt. Das ist mehr als alarmierend!

Das rechte Verhältnis von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein wesentlicher Faktor bei der Immunabwehr gegen eine Infektion. Wie oben bereits geschrieben sorgt ein ungünstiges Verhältnis pro Omega-6-Fettsäuren zu einer Hemmung der Lymphozyten, und stellt somit eine mögliche Erleichterung der Infektion, und einer Erhöhung der Infektionsraten dar.

Diese und viele andere Erkenntnisse zeigen letztlich, wie groß vielerorts die Wissenslücken innerhalb der Ernährungslehren sind. Es wird sich oft auf Vorgaben gestützt die dem vergangenen Jahrhundert angehören und heute definitiv nicht mehr zeitgemäß sind.

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Verdauung – Was sagt die Stuhlfarbe über die Gesundheit?

Der regelmäßige Blick in die Toilette kann hilfreich sein - Stuhlfarbe richtig deuten und Aufschlüsse über den aktuellen Gesundheitszustand ziehen können.
Ein kurzer Blick in die Toilette kann uns so einiges über unseren aktuellen Gesundheitszustand verraten. Doch leider Gottes ist es so, dass viele tagtäglich diese „Form der Gesundheitskontrolle“ achtlos in die Kanalisation schicken. Warum, weil meist ein Blick darauf verpönt, und das Wissen darum nicht vorhanden ist. Schade eigentlich!
Hiermit möchte ich heute ein wenig aufräumen und Ihnen zum einen ein wenig Wissen dazu an die Hand zu geben, und zum anderen Sie zum regelmäßigen Blick in die Toilette ermutigen. Probieren Sie es aus, ist nicht schlimm – versprochen!

Was oben reingeht, muss irgendwann wieder raus. Das liegt in der Natur der Sache. Im Grunde könnte man diesen Zustand auch Homöostase nennen, wenngleich dieser Begriff hier ein wenig entlehnt scheint. Dennoch ist auch bei der Verdauung der Körper bemüht das sogenannte Fließgleichgewicht herzustellen.

Nun denn, wir nehmen täglich Nahrung auf, damit unser Körper mit Nährstoffen versorgt, und so regelmäßig aufs Neue rekonstruiert werden kann. In der grauen Theorie geschieht dies dann zu einer nachhaltig stabilen Gesundheit. Wie wir aber wissen ist dies nicht immer so einfach, und abhängig von diversen Faktoren, nicht zuletzt natürlich von der aufgenommen Mahlzeit. Dein meisten ist es schon bewusst, das ein Haus nur so stabil ist, wie die Materialien aus denen es besteht! Doch an der Umsetzung hapert es, warum auch immer.

Wenn Ihr Stuhlgang nicht die folgenden Charakteristika aufweist, dann sollten Sie unbedingt weiterlesen!
• kompakt
• Zigarre Form (eine Davidoff 6)
• hellbraun
• kein Geruch
• nicht kleben am WC
• kein WC-Papier Notwendigkeit

Meine Lesetipps zum Thema gesunde Nahrung und Verdauung!
  • Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | allergenarmen Basisernährung

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  • Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Darmflora beeinflusst Gesundheit


Hier einige Fakten zum Thema Verdauung!

Passagedauer

Die durchschnittliche Passagezeit der aufgenommenen Nahrung benötigt ca. 1-3 Tag. Dies ist unteranderem abhängig von der Art der aufgenommen Nahrung, der Stoffwechselgeschwindigkeit, Medikamenteneinnahme sowie auf uns einwirkender Stress.

Zusammensetzung

Der menschliche Kot setzt sich aus Bakterien, unverdauter Nahrung, toten Zellen und Schleim zusammen. In der Regel liegt folgende Zusammensetzung vor:

  • 75 % Wasser
  • 10 % Nahrungsreste ( z.B. Cellulose )
  • 8 % Darmbakterien
  • 7 % Epithelien
  • Schleim u. Salze

Selbstverständlich ist diese Zusammensetzung einhergehend mit einem gesunden Verdauungstrakt.

Schwimmt nicht

Ein gesunder Kot sinkt im Klo langsam ab. Er schwimmt nicht an der Oberfläche.
Farbe, Form und Konsistenz
Lassen Sie uns einen Schritt tiefer ins Detail gehen – denn hier wird es wirklich interessant!  Wie bereits angedeutet ist das, was wir beim Blick in die Toilette unter uns erblicken, dass was übrig geblieben ist, nachdem unser Organismus sich aus der zugeführten Nahrung herausgenommen (absorbiert) hat, was er für sich braucht.

Der regelmäßige Gang auf die Toilette, also der Stuhlgang, ist entscheiden für unsere Gesundheit. Denn so hat unser Organismus auf ganz natürliche Art und Weise die Möglichkeit  den Abfall auszuscheiden. Und an dieser Stelle wird es nun interessant. Dieser Abfall, also der Stuhl, Kot oder die „Scheiße“ geben in der Tat guten Aufschluss über den eigenen gesundheitlichen Zustand. Aussehen, Geruch und Konsistenz verraten uns extrem viel wie gesund wir wirklich sind.

Stuhlgang Textur

separat, hart und klumpig - wie Nüsse

Wenn es so in der Toilette aussieht, dann fehlen mit großer Wahrscheinlichkeit Fasern und Flüssigkeit. Trinken Sie deutlich mehr Wasser und essen Sie faserreichere Lebensmittel!

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geformt wie eine Wurst, weich und glatt

Wenn die tägliche Hinterlassenschaft wurstförmig, weich und glatt ist, könnte man sagen ist’s die optimale Kacke und alles ist gut. Also weiter so machen mit dem wie es ist!

weich und hinterlässt Spuren an der Schüssel

Oh je, wenn es so aussieht, dann ist hier ein wenig was im Argen. Der Stuhl ist sehr weich und klebt an der Innenseite der Toilettenschüssel, bzw. hinterlässt Spuren. Dann ist vermutlich zu viel Öl/Fett in der Nahrungsaufnahme vorhanden. Das bedeutet, dass der Körper nicht in der Lage ist, angemessen Fette aus dem Nahrungsbrei zu absorbieren. Bei Krankheitsbildern wie der chronischen Pankreatitis wird der Körper daran gehindert, dass Fett der Nahrung aufzunehmen.

klar getrennt und weich

Das ist durchaus nicht schlecht! Wenn der Stuhl wie hier weich und klar getrennt ist, dann ist das ein gutes Zeichen und normal, wenn man mehrmals am Tag stuhlt.

klumpige Wurstform

Wenn es wurstförmig aber klumpig ist, dann ist es nicht ganz so ernst – dennoch kann hier optimiert werden. Mit aller Wahrscheinlichkeit fehlen auch bei dieser Stuhlform eine ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit und Faserstoffen. Passen Sie Ihre Ernährung bitte entsprechend an.

rissige auf der Oberfläche aber wurstförmig

Das ist eine relativ normale Konsistenz. Dennoch bedeuten die Risse, dass der Flüssigkeitshaushalt zu gering ist. Sorgen Sie für eine angemessene Erhöhung Ihrer täglichen Wasserzufuhr.
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Verdauung
Stuhlgang Farbe
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Verdauung Ernährung Stuhlgang
BRAUN
Herzlichen Glückwunsch! Braun ist die gewünschte Farbe. Dies hat mit der in der Leber produzierten Galle zu tun. Ihre Verdauung ist bei dieser Farbe ok!
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Verdauung Ernährung Stuhlgang
GRÜN
Hier kann es zwei Gründe geben. Möglichkeit 1 wären Lebensmittel mit grünem (industriellem) Farbstoff (Chlorophyl ). Beispielsweise Spinat oder auch Grünkohl können den Stuhl grün färben. Möglichkeit 2 wäre eine zu rasche Passagephase im Dickdarm
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Verdauung Ernährung Stuhlgang
GELB
Fettig, meist sehr übelriechend und Spuren ziehend. Diese Kotfarbe deutet auf ein Zuviel an überschüssigem Fett im Nahrungsrestebrei. Grund hierfür kann Zöliakie, eine Malabsorbtions Erkrankung sein. Besteht dies dauerhaft ist ein Gang zum Arzt empfehlenswert.
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Verdauung Ernährung Stuhlgang
SCHWARZ
Wie auch vorangegangen kann diese Farbe mehrere Ursachen haben. Es gibt Vitamine und Mineralstoffe die zu schwarzem Stuhl führen können. Der eher unschöne Grund könnten aber auch innere Blutungen sein, ausgelöst durch Geschwüre oder möglicherweise Krebs. Eine medizinische Abklärung ist hier sehr ratsam!
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Verdauung Ernährung Stuhlgang
WEISS
Sollte der Stuhl hellfarbig, weiß oder lehmfarbig sein, könnte das auf einen Gallengangaufstau zurückzuführen sein. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, dass diese Farbe von einigen Medikamenten verursacht wird. Auch hier empfehle ich eine ärztliche Untersuchung!
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Verdauung Ernährung Stuhlgang
ROT
Blut im Stuhlgang ist immer ein Alarmsignal. Ursache hierfür können Krebs oder eine innere Verletzung sein. Eine ärztliche Abkärung der Ursache ist unabdingbar.
Es sei jedoch erwähnt, dass der Konsum Roter Bete Stuhl und Urin ebenfalls rot einfärbt. Bevor Sie paniklaufen einen Blutsturz oder schlimmeres erlitten zu haben, denken Sie scharf nach, ob Sie nicht eventuell Rote Bete gegessen haben!
Wie häufig sollte man Stuhlgang haben?

In der Regel haben die meisten Menschen 1-2x pro Tag Stuhlgang. Jedoch können manche mehr, und manche weniger auf die Toilette gehen. 3x pro Woche wäre gut. Wichtig ist, dass Sie sich wohl fühlen!

Was beeinflusst gesunden Stuhlgang?

– Ballaststoffreiche Nahrung (20-25g/Tag)
– viel Wasser – also eine hohe Flüssigkeitsaufnahme
– ausreichend Bewegung, das bringt die Darmperistaltik in Gang

 

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Mein Lesetipp - Wie eine andere Sitzhaltung zum gewünschten Ergebnis führen kann!
Manchmal kann auch einfach die richtige Haltung entscheidend für den Erfolg sein. Wenn Sie mit Ihrem Toilettengang regelmäßig Probleme haben, dann versuchen Sie doch mal eine andere Haltung einzunehmen:

Hilfe bei Verstopfung, die richtige Haltung auf der Toilette kann Wunder bewirken – ein wirklich interessanter und spannender Beitrag von Paleo360.

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Zuckerfrei – 30 Tage “No Sugar Challenge”

Einen Monat ohne Zucker! Wäre das ein gemeinsames Projekt zum Start für 2017?
Ab dem 01.01.2017 ist es wieder so weit, denn es startet die zuckerfreie Zeit. 30 Tage wollen wir den Körper bereinigen und entlasten, und somit ist ein jeder eingeladen der 30 Tage “No Sugar Challenge” zu folgen.
Wie in den vergangenen Jahren, und nunmehr seit 3 Jahren auch im gemeinsamen Projekt natürlich essen – ab heute gesund! mit meinem befreundeten Kollegen Lars Brouwers, wird wieder dazu angeregt, zu Beginn des Jahres Maß zu halten, zu verzichten und bewusster zu leben. Sind Sie, bist Du dabei? Es wird eine spannende Reise und eine wertvolle Erfahrung. Diejenigen, die die letzten Male bereits dabei waren, können dies nur bestätigen.

Spielregeln

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Die vergangenen Tage, und teils Dezemberwochen, waren geprägt von diversen Veranstaltungen, Einladungen, der Weihnachtsbäckerei und den Völlereien über die Feiertage und den Jahreswechsel. Ein Keks hier, ein Dominostein dort. Die Gans nebst, Kloß, oder der Kartoffelsalat mit Kassler. Vielleicht aber auch ein deftiges Käse Fondue. Es waren quasi Höchstleistungen die unser Körper und die Organe vollbringen durfte(n). Nun sollen sie einmal zur Ruhe kommen dürfen. Durchatmen, verschnaufen und regenerieren. Mal entgiften können vom Zucker und all den andern „Schweinereien“.

Wie erreichen wir das? Nun ganz einfach in dem wir auf das eine oder andere verzichten. Zuallererst beginnen wir damit den (industriellen) Zucker einmal ganz bewusst zu verbannen.

Ausflug in die Physiologie des Schmeckens

Unser Körper erkennt den Geschmack von Nahrung über die Papillen (Geschmacksknospen) auf der Zunge. Es gibt vier Geschmacksrichtungen: süß, sauer, salzig und bitter.

Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Geschmack zuckerfreiWas wir uns für unsere 30 Tage „No Sugar Challenge“ zu Nutze machen wollen ist die sogenannte Turnover-Rate. Das ist die Neubildungszeit der Zelle innerhalb von 14 Tagen. Gelingt es uns also für mindestens 14 Tage keinen Zucker und ähnlich süßes zu konsumieren, dann ist die nachkommende Generation der Geschmacksknospen deutlich sensitiver für den süßen Geschmack. Je länger es uns also gelingt an unserem Vorhaben fest zuhalten, desto sensibler werden unsere Papillen und schmecken deutlich früher wie süß ein Lebensmittel ist.

Wenn Sie Kinder haben, dann machen Sie einmal den Selbsttest. Ich habe erlebt, dass Kinder die häufig fertige Joghurts wie Fruchtzwerge & Co essen dürfen sagen, dass ein frisch zubereiteter Joghurt mit erntefrischen Erdbeeren weitaus weniger süß schmeckt und von daher nicht so gern gegessen wird wie das gewohnte. Das heißt bereits die junge Kinderzunge ist desensibilisiert.

Im Klartext heißt das: durch unseren Verzicht von Zucker schmecken wir wieder deutlich früher wenn Lebensmittel süß sind oder nicht. Durch eine solche Reinigung von zweimal zwei Wochen gelingt es uns auf einfache Art und Weise, unser System zu sensibilisieren bzw. desensibilisieren.

Einfach den Zucker weglassen, aber wie soll das gehen? Schaffe ich das, oder schade ich mir damit? Und was soll ich dann überhaupt essen?
Sie glauben gar nicht, wo die Industrie überall Zucker verarbeitet! Es sind nicht nur die Süßigkeiten, in denen es für uns offensichtlich ist! Nein, es sind zum Beispiel auch Wurstwaren, Schinken aber auch diverse Käsesorten, denen Zucker zugesetzt wurde! Ein Blick auf die Zutatenliste entlarvt was wir nicht konsumieren wollen oder sollten. Aber es ist nicht nur der Zucker, mittlerweile befinden sich diverse Zuckeraustauschstoffe in den verarbeiteten Lebensmitteln und werden als zuckerfrei und damit gesund deklariert. Seien Sie ebenfalls achtsam was Produkte betrifft, in denen Getreide verarbeitet wurde. Dazu zählen ebenfalls Wurstwaren oder z.B. Bouletten. Und ja, in der zuckerfreien Zeit gilt es ebenfalls Getreideprodukte zu meiden. Warum? Nun weil die heutigen Getreidesorten einem starkveränderten Prozess unterliegen, der sie wirtschaftlich werden ließ, aber leider nicht gesünder!

 

Im Hinblick auf die Tatsache, dass das heutige Getreide ebenfalls stark verändert ist, und damit Schwankungen des Blutzuckerspiegels nach sich zieht und auch Suchtpotential entfaltet – sogenannte Exorphine, Opiat-ähnliche Substanzen aus Gluten bzw. Gliadin aktivieren Belohnungszentren im Gehirn, lassen Sie am besten auch Vollkornprodukte weg. Die regelmäßige Aktivierung des Belohnungssystems kann durch eine positive Feedbackschleife unter bestimmten Umständen zur Sucht führen.
(natürlich essen | Lars Brouwers)

Was kann passieren, was ist zu erwarten?
Nun, der Körper, bzw. das Gehirn, wird zu erst einmal mit einer gewissen Form von Entzugserscheinung reagieren. Das können beispielsweise Kopfschmerzen oder leichtes Zittern sein. Aber auch “schlechte Laune” können Ausdruck dieses Entzuges sein. Das sind in den ersten Tagen normale Reaktionen, die sich gewöhnlich nach 3 bis 5 Tagen legen. In seltenen Fällen dauert es länger an. Bleiben Sie also zuversichtlich und “stark” – haben Sie vertrauen, dass Ihr Körper seinen Weg findet, mit der ungewohnten Situation umzugehen.
Oftmals ist es so wenn es zu Veränderungen, oder wie hier einer Entgiftung, kommt, dass Erstverschlimmerungen die Folge der Ausleitung von Giften aus unserem Körper sind. Leichte Schmerzen, oder eben die genannten Kopfschmerzen, Überempfindlichkeit oder Reaktionen in den Gelenken. Symptome die sich aber innerhalb kurzer Zeit wieder legen. Bewegen Sie sich weiterhin moderat, damit unterstützen Sie die Ausleitung über eine erhöhte Stoffwechselaktivität. Ernähren Sie sich mit den genannten Lebensmitteln ausgewogen und trinken Sie ausreichend. Damit geben Sie Ihrem Körper eine optimale Unterstützung!
Ich freue mich, wenn wir gemeinsam dieses Projekt der 30 Tage „No Sugar Challenge“ für 2017 angehen und mit Energie, Elan und bereinigt das neue Jahr beginnen.

Bleiben Sie offen und neugierig, nehmen Sie es gelassen und sportlich und haben Sie vertrauen in sich – Ihre körperliche und mentale Stärke!

Für Rat und Tat stehe ich Ihnen bei Frage gerne hilfreich zur Seite.

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Auf natürlich essen – ab heute gesund! dem gemeinsamen Projekt von Lars Brouwers und Torsten Fleischer finden Sie weitere köstliche Rezepte frei von Getreide, Zucker und Zuckeraustauschstoffen – also passend zur 30 Tage „No Sugar Challenge“

Auch darüber hinaus werden Sie viele köstliche und vor allem gesunde Rezepte, deren Umsetzung leicht im Alltag funktioniert, finden. Sie müssen kein Sternekoch sein um sich regelmäßig schmackhafte Gerichte zuzubereiten zu können. Ein weiteres Anliegen dieses Projektes ist, dass wir Ihnen wertvolle Tipps an die Hand geben. Diese sind in den Rezepten unter “Wussten Sie schon?” und “Tipps!” gekennzeichnet.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern und gutes Gelingen beim Nachkochen!

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Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | natürlich essen

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zuckerfreie Rezepte

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Wie die Darmflora die Gesundheit beeinflusst

Wenn unser Organismus über eine gesunde Darmflora verfügt, besitzen wir eine stabile körpereigene Abwehr, und können Angreifer gekonnt abwehren.

Im Umkehrschluss ist unsere Abwehrkraft geschwächt, wenn sich die Darmflora in einem desolaten Zustand befindet. Es kommt zu einer bakteriellen Fehlbesiedlung mit gesundheitsschädigender  Wirkung. Demnach sollten wir in regelmäßigen Abständen eine Pflege der Darmflora anstreben, damit sich der Darm erholen und mit „guten“ Bakterien besiedeln kann.

Neben einer gesunden und ausgewogenen Ernährung ist hier ein kritischer Blick auf die Lebensumstände hilfreich und sinnvoll. Viele Faktoren, ob wir sie nun bewusst oder unbewusst wahrnehmen und verarbeiten, haben einen Einfluss auf unser Wohlbefinden, unsere Leistungsfähigkeit und vorallem auf unsere Gesundheit.


Passend zum Thema “Bauchgefühl” ein sehr interessanter Beitrag meines geschätzen Kollegen Timo Bartel, aus dem PREMIUM PERSONSL TRAINER CLUB:

Unser Verdauungssystem bestimmt mit darüber, ob wir uns gut oder schlecht fühlen. Verantwortlich dafür sind das Nervengeflecht in und um unseren Darm und seine Verbindungen zum Gehirn. Die klinische Psychoneuroimmunologie macht sich das Wissen um diese Signalpfade zu Nutze, wenn es um die Unterstützung und Behandlung von z.B. seelischen Belastungen oder Verdauungsbeschwerden geht.

Aus der Körpermitte – der Zusammenhang von Bauch, Verdauung und Emotionen


Die Darmflora und Ihre Aufgaben

Ca. 400 verschiedene Bakterienstämme koexistieren auf 180 bis 300qm Darm. Man geht von Billionen von Bakterien aus, die in enger Symbiose mit uns leben, und tagtäglich wertvolle Dienste im Sinne unserer Gesundheit leisten. Die Anzahl der Darmbakterien übertrifft die der körpereigenen Zellen im ein Vielfaches.

  • Abwehr krankheitserregender Keime

  • beteiligt an Verstoffwechslung der Nahrung, und somit mit verantwortlich für eine optimale Nährstoffverwertung

  • bildet einige Fettsäuren (werden von Darmschleimhautzellen als Energielieferant genutzt) und Vitamine

  • „gute“ Darmbakterien hilfreich bei Durchfall und Verstopfung

  • kann Cholesterinspiegel senken

  • die gesunde Darmflora kann bei Frühgeborenen Allergien und Infektionen vorbeugen und lindern

  • gute Darmbakterien gelten als hilfreiche Maßnahme bei Neurodermitis

  • eine gesunde Darmflora sollte Ziel einer jeden erfolgreichen Therapiemaßnahme sein

  • bei Verdauungsproblemen ist die Herstellung einer gesunden Darmflora primäres Ziel

  • ferner ist bekannt, dass die gesunden Darmbakterien einen positiven Einfluss auf den Heilungsverlauf bei H-N-O-Infektionen haben

Das körperliche Abwehrsystem ist stark vernetzt

Gerne wird gesagt, dass eine Kette nur so stark ist, wie ihr schwächstes Glied. Dies kann man ebenso auf das körperl. Abwehrsystem übertragen. Unsere Abwehr kann nur dann effizient arbeiten, wenn sich unsere Darmflora in einem einwandfreien Zustand befindt. Warum ist das so? Ein Großteil unseres Immunsystems ist in Teilen des Darms angesiedelt, und steht in direkter Kommunikation mit dem kompletten Abwehrsystem. Man kann sagen, dass im Darm ein wesentlicher Teil Schulung unsers Immunsystems stattfindet.

Die Abwehrzellen des Darms kommen in der Regel zuerst mit fremden und potentiell gefährdenden Stoffen in Kontakt, und entwickeln daraus Abwehrstrategien, die dann als essentielle Information an das restliche Immunsystem weitergegeben werden.
In den Lymphknoten findet dann ggfls. die Produktion von Antikörpern und Lymphozyten statt, um dann im Falle einer Bedrohung aktiv werden zu können.

Nun verstehen Sie sicherlich, warum es von immenser Wichtigkeit ist, dass der Darm als erstes Bollwerk vor potentiellen Angreifern tadellos funktionieren muss, und wir unseren Teil dazu beitragen sollten, dass er seiner Aufgabe im Sinne unserer Gesundheit nachgehen kann.

Die optimale Körperhygiene schließt die Darmflora mit ein!

Es gilt also nicht nur unsere Energie in die Pflege von schönen Haaren, einer geschmeidigen Haut, gepflegten Nägel und weißen Zähnen zu investieren, sondern sich auch intensiv mit der Pflege der Darmflora zu auseinander zu setzen. Sind wir also in Balance mit unserer Darmflora und tuen das uns Mögliche, so sorgen wir maßgeblich dafür, dass unser Körper vor schädlichen Angreifern und deren Folgen geschützt wird.

An dieser Stelle möchte ich gerne nochmals auf die Wichtigkeit der regelmäßigen Darmsanierung hinweisen! Weitere Informationen finden Sie hier:

  • Darmsanierung in 3 Schritten

Wie die Darmflora Ihre Gesundheit beeinflusst!

Immunsystem

Die gesunde Darmflora stellt einen wirksamen Schutz gegen eindringende Keime dar, und stärkt somit direkt das Immunsystem.

Vitamine

Bestimmte (gute) Darmbakterien übernehmen bei der Aufnahme von Vitaminen (B, K) und Mikronährstoffen (Calcium, Eisen) eine tragende Funktion.

Stoffwechsel

Innerhalb einer gesunden Darmflora erlauben uns die (guten) Darmbakterien eine effiziente Verwertung der aufgenommenen Nährstoffe, auch solcher die für uns normalerweise schwer oder gar nicht verdaulich wären.

Übergewicht

In einer Studie von 2009 konnte belegt werden, dass sich die Darmbakterien übergewichtiger Menschen stark von denen Normalgewichtiger unterschieden.

Entzündung

Eine nicht intakte Darmflora hat einen signifikanten Einfluss auf (chronische) Entzündungen und daraus resultierende Erkrankungen.

Gehirn

Neueste Forschungen ergründen mögliche kritische Zusammenhänge von einer defekter Darmflora und Krankheitsbildern wie Depression, Autismus und Angstzuständen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Verhalten und Stimmung direkte Einflusse auf unsere Darmflora, und umgekehrt, haben.

(Darm)Funktionsbelastung durch Medikamente

Nicht unerwähnt darf hier die Belastung des Darms durch diverse medikamentöse Therapien bleiben, die teils aus keiner echten Notwendigkeit heraus geschehen.
Allen voran seien hier die Behandlungen mit Antibiotika und Cortison erwähnt. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch! Es gibt Situationen in denen es dringend erforderlich ist, dass ein zielgerichtetes Antibiotikum verabreicht wird. Leider ist es oftmals so, dass im Vorfeld nicht genau eruiert wird welche exakte medizinische Indikation vorliegt, und da wird dann eben mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
Kennen Sie die genaue Übersetzung von Antibiotika? Nicht! Dann passen Sie einmal auf! Antibiotika von griech. ἀντί- anti- „gegen“ und βίος bios „Leben“ – Sie lesen richtig! Ein Medikament, dass sich gegen Leben richtet. Eingesetzt wird es, um schädliche Bakterien im Körper unschädlich zu machen. Dazu sollte der Mediziner nur genauestens wissen, welches Bakterium im Organismus vorliegt. Dies wird jedoch in den selten untersucht, so dass mit einem Breitband-Antibiotikum gearbeitet wird. Das „rafft“ dann leider auch einen wesentlichen Teil der guten Darmbakterien hin, und die Darmflora steht schutzlos der Bevölkerung durch schlechte Darmbakterien nahezu wehrlos gegenüber! Die körpereigene Abwehr ist demnach geschwächt.

Man könnte auch sagen, dass nach einer Antibiotika-Therapie im Organismus „Tag der offenen Tür“ für alles Schlechte (schädliche Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten) herrscht.

Mögliche Folgen liegen auf der Hand!

  • eingeschränkter Heilungsprozess
  • ständige (kleine) Infektionen durch ein geschwächtes Immunsystem
  • wichtige Immunsystemfunktionen lauf nicht oder nur ungenügend

Nutzen Sie bitte das kostenlose eBook “allergenarmen Basisernährung” und sorgen Sie so für eine stabile und nachhaltige Gesundheit.

Und bedenken Sie bitte stets:

Unsere Gesundheit liegt zu einem wesentlichen Teil in unseren Händen! Seien Sie sich dessen bewusst, lernen Sie sich (wieder) zu wertschätzen! Nehmen Sie sich Zeit für sich und Ihre Bedürfnisse, und dies regelmäßig!

Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | allergenarme Basisernährung

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besser essen im Alltag

besser essen - 12 Tipps für eine gesunde Ernährung im Alltag, die mit Leichtigkeit umgesetzt werden, und eine spürbare Veränderung bewirken

Den Tag mit warmem Wasser & „Spritz“ starten

01Morgens, gleich nach dem Aufstehen, ein Glas lauwarmes Wasser mit einem Spritzer Zitronensaft getrunken regt das Verdauungssystem an. Es wirkt quasi wie ein Vorspülprogramm.

Und dem Morgenmuffel ist es ein kleiner Kickstarter!

Es grünt so grün!

02aIn grünem Gemüse stecken eine Vielzahl essentieller Minerale, somit kann man sagen, dass sie die Basis einer gesunden Ernährung bilden sollten. Chlorophyll, wird auch gern als grünes Sonnenlicht bezeichnet, spendet Lebensenergie. Es unterstützt den Neuaufbau von Blutzellen, begünstigt die Wundheilung, entgiftet und regeneriert.


(Industrie-)Zucker verbannen

Sind Sie abhängig von Zucker? Haben Sie es schon einmal versucht auf raffinierten Zucker zu verzichten? Probieren Sie es einfach einmal, seien Sie mutig! Sie werden spüren wie viel mehr Energie Ihnen auf einmal zur Verfügung steht. Aber noch viel mehr wird es Ihnen Ihre Bauchspeicheldrüse (aber auch andere Organe) danken, wenn Sie mal zur Ruhe kommen kann. Bei Appetit auf Süßes greifen Sie auf saisonales Obst, und gelegentlich auf getrocknete Früchte zurück.

Seien Sie wachsam bei den Einkäufen – sie werden staunen wo überall in Lebensmitteln Zucker versteckt ist!

Basisch statt sauer!

0460/40 sollte das Verhältnis mindestens sein! 70-80% basisch sind noch besser. Unsere Zellen fühlen sich in einem basischen Milieu deutlich wohler und leistungsfähiger, und wir damit fitter und gesunder! Was aber bedeutet das für unsere Ernährung. Richtig, weniger Süßes, wenig bis keine Back- bzw. Mehlwaren, die Aufnahme tierischen Proteins reduzieren, Kaffee und Tee gern unter zwei Tassen pro Tag belassen. Selbstverständlich sollte auch der Alkoholgenuss niedrig sein.

Essen Sie frisches Obst und Gemüse für eine basische Ernährung!

Frisch & natürlich = regional & saisonal!

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Das Gute liegt so nahe. Wochenmärkte und gut sortierte Biomärkte, mit regionalem Angebot, bieten uns das Beste für Körper, Geist und Seele. Natürliche und frische Produkte bilden eine der Grundlagen für eine stabile und nachhaltige Gesundheit. Aus meiner Sicht eine sinnvolle Investition in sich selber

Die richtige (Tages-)Zeit

06

Man hört und liest viel darüber, wann man essen sollte und wann nicht. Fakt ist, es gibt keine Pauschalregel. Ein Organismus kommt mit dieser, ein andere mit jener Zeit besser zu recht. Die Devise heißt, neugierig ausprobieren!

Zu schweres Essen am Morgen, oder spät abends, mag belastend wirken und bsplw. den Schlaf beeinflussen. Anderen wiederum bereitet dies keinerlei Beschwerden. Es gibt hierfür keine Regeln, und wird sich auch von Tagesform zu Tagesform verändern können.

Essen Sie, wenn Sie wirklich Hunger haben! Kennen Sie überhaupt Hunger!?


Fenchelsamen

07

Die positive Wirkung von Kümmel bei Blähungen kennen wir hierzulande, aber haben Sie schon einmal Fenchelsamen versucht. Probieren Sie es aus. Kauen Sie nach schweren Mahlzeiten einige Minuten lang auf ein paar Fenchelsamen, Sie werden erstaunt sein, sie das die Verdauung fördert und Blähungen lindert. Dafür sind die Wirkstoffe Anethol und Fenchon verantwortlich.

Ein Schluck Wasser vor dem Essen

08

Ähnlich wie das lauwarme Wasser am Morgen, sorgt ein Glas Wasser vor der Mahlzeit für einen verbesserten Verdauungsstart. Die Verdauungsenzyme können so besser auf den Nahrungsbrei einwirken, und obendrein verhindert es, dass man zu viel isst.

Jedoch sollten Sie beachten, dass Sie während und gleich nach dem Essen keine Flüssigkeit zu sich nehmen, weil dadurch die Verdauungsenzyme einfach fortgespült werden.

weniger ist MEHR!
09

FDH kennen wir alle. Ob erprobt oder nicht. Fakt ist, Verdauung ist Höchstleistung. Ob nun durch riesige Nahrungsmengen, oder durch permanentes Essen! Nun stelle ich provokativ die Frage: Trainieren sie täglich über mehrere Stunden (Berufssportler ausgenommen). Nicht? Warum nicht? Richtig, weil Sie Überlastung fürchten! Warum belasten Sie dann ständig Ihren Verdauungstrakt mit permanenter Arbeit?

Also einfach mal weniger Essen! Vielleicht hilft hier folgende Faustregel: 1/3 feste Nahrung, 1/3 flüssige Nahrung und 1/3 Luft. Eine Waschmaschine stopfen wir schließlich auch nicht randvoll.

Zeit lassen!

10Essen Sie in RUHE, oder sind Sie auf der Flucht? Jeder, der einmal in Hast und Eile gierig das Mahl heruntergeschlungen hat, der wird diese unangenehme Gefühl kennen. Sorgen Sie für eine ruhige und entspannte Essensatmosphäre! Lassen Sie sich Zeit beim Essen. Nehmen Sie es bewusst zu sich! Keine Zeitung, Kein Fernsehen, kein Mobilfunkgerät und kein Food-to-Go!

Die Regelmäßigkeit
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Ähnlich wie bei der Tageszeit, stehe ich einer Regelmäßigkeit der Nahrungsaufnahme skeptisch gegenüber. Wir alle kennen es aus Kindheitstagen, das Essen zu festen Zeiten. Es ist jedoch eher unwahrscheinlich, dass alle zur gleichen Zeit Hunger haben. Also macht sich hier die Gewohnheit breit „um 12:00 gibt es was zu essen“. Das hat aber nichts mit einem realen Bedürfnis zu tun, sondern mit durch Regelmäßigkeit ausgelöster Gewohnheit.

Meine Empfehlung hier, auch wenn es das familiäre Zusammenleben leicht über den Haufen wirf, achten Sie auf Ihr Bauchgefühl, achten auf ein echtes Bedürfnis zu essen – nämlich HUNGER!

Genuss kommt von genießen!
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Alle gesunden Tipps und Ratschläge, alle Fürsorge für sich und andere dürfen einen wesentlichen Aspekt nicht außer Acht lassen, nämlich den, dass auch einmal außerhalb der Reihe geschlemmt werden darf.
Ja es darf auch mal etwas Ungesundes gegessen werden, was nicht 100% dem gesunden Speiseplan entspricht. Ich halte es hier nach dem Pareto 80/20! Wenn wir uns zu 80% gesund und bewusst ernähren, dann dürfen wir auch mal bei 20% alle Fünfe gerade sein lassen!

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Gesunder Schlaf – helfende Ernährung

Gesunder Schlaf für eine erholsame Nacht. Wie Sie mit gezielter Ernährung und einem reflektiertem morgens erholt aufstehen können.
Die Nachtruhe ist die Zeit, in der sich Körper und Geist von den Anstrengungen erholen, und regenerieren können. Ein gesunder Schlaf hat großen Einfluss auf unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit.

Schnell merken wird, wenn die Nacht nicht erholsam war. Es folgen Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und Gereiztheit, um nur einige Auswirkungen zu nennen. Bei mir kommt beispielsweise eine geschwächte Sehkraft hinzu.

Chronisches Schlafdefizit hat also deutliche Auswirkungen auf den Menschen und seine Gesundheit.

Was bewirkt Schlafmangel?

Ein chronisches Schlafdefizit steigert den Stress(-pegel), und sorgt für einen erhöhten Verbrauch/Bedarf von Aminosäuren, Mikronährstoffe, Spurenelementen und Vitaminen. Fehlen dem Organismus innerhalb seiner Stoffwechselprozesse bestimmte Eiweiße und die entsprechenden Stoffwechselpartner, kann dies Ein- und Durchschlafstörungen verursachen.

Warum kann ich nicht schlafen?

Meist ist hierfür ein Mangel, bzw. eine eingeschränkte Bildung, des Schlafhormons Melatonin verantwortlich. Dieser Mangel hat seine Ursache darin, dass zur Produktion bestimmte Aminosäuren nicht, oder nicht ausreichend zur Verfügung stehen.

Hinzu kommt selbstverständlich der eigene Lebenswandel. Stress und Sorgen lassen uns des  Nächtens nicht abschalten und zur Ruhe kommen.

  • Glycin und Lysin
  • Tryptophan (Vorstufe von Serotonin)

Wie der Körper Melatonin bildet?

Durch das fehlende Licht zur Nacht hin, bekommt das Gehirn über die Netzhaut die Information Serotonin in Melatonin zu verstoffwechseln. Melatonin fungiert hier quasi als Taktgeber, und bereitet den Organismus auf die Nacht vor. Das System wird heruntergefahren. Hinzu kommt, dass das Melatonin Wachstumshormone aktiviert, die ihrerseits die Regeneration des Organismus fördern.
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | gesunder Schlaf Melatonin Bildung

Kein Melatonin, kein Schlaf!

Welche Möglichkeiten haben wir, die Melatonin-Produktion zu unterstützend?

Zum einen ist es von immenser Bedeutung, die aktuellen Lebensgewohnheiten zu hinterfragen und ggfls zu optimieren.

  • meiden Sie abends helles Licht
  • konsumieren Sie keine aufputschenden Lebensmittel/Getränke
  • vermeiden Sie zu später Stunde schwere Speisen
  • machen Sie abends keinen anstrengenden Sport
  • vermeiden Sie Fernsehen im Schlafzimmer

Eine ausgewogene Ernährung ist hierfür förderlich, leider aber nicht immer ausreichend. Eine Nahrungsergänzung kann mitunter von Nöten sein, um eine gesunde Schlafarchitektur zu begünstigen, so dass Ihr Körper ausreichend Melatonin produzieren kann.

Tipps für eine spezielle Nährstoffversorgung!

  • Griffonia (afrikanishce Pfalnze) – reich an 5-HTP; dient als Zwischenprodukt bei der Umwandlung von L-Tryptophan in Serotonin (Glückshormon)
  • Lactium
  • Tryptophan – in Kombination mit Stoffwechselpartnern (Vitamin C, Vitamin B1, B3, B6, Kupfer, Folsäure, Eisen) verantwortlich für den Serotonin- und Melatoninstoffwechsel
  • Melatonin  – gebildet in der Zirbeldrüse, kommt unteranderem in Walnüssen vor
  • kombiniert man Baldrian, Hopfen, B-Vitamine, Tryptophan, Lysin, 5-HTP und kleinste Mengen von Melatonin miteinander, so fördert dies ein Anpassung an geänderte Schlafzeiten und unterstützt eine gesunde Schlafarchitektur
Wie Sie sehen können, haben wir die Schlafqualität durch bestimmte Interventionsmöglichkeiten in unseren Händen – letztlich müssen wir nur wollen, um etwas zu tun!

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Stress lass nach! Hilfreiche Ernährung

Was viele nicht wissen, auch unsere Ernährung kann im Umgang mit Stress hilfreich sein! Sie kann die Stressresistenz stärken, und bestimmte Gehirnareale beruhigen.
“Stress lass nach!” Jeder hat sie, und jeder kennt sich – die belastenden Momente im Alltag. Wenn alles minutiös getaktet ist, und sich dann noch eine kleine Unvorhersehbarkeit dazwischen schiebt.
Alle Ampeln stehenauf Rot, oder der Fahrstuhl nicht kommt. Wir Menschen gehen unterschiedlich mit solchen Situationen um. Der eine gelassener, der andere steigt voll darauf ein. Letzteren möchte ich gern empfehlen, an Ihrer Stresskompetenz zu arbeiten.
  • Eine gesunde Ernährung kann:

    • Für ein gestärktes Nervensystem sorgen
    • Ein ausgleichendes Gemüt begünstigen
    • Die Stressresistenz stärken
  • Wo hingegen chronischer Stress:

    • Gesundheitsschädigend ist
    • Einen erhöhten Glucosebedarf hat
    • Und einen hohen Verbrauch an Vitaminen, Mineralen und Spurenelementen
Was aber können wir selber tun, damit unsere tägliche Nahrungsaufnahme, und damit steht uns ein wirklich großes Potential zur Verfügung, dazu beiträgt die Auswirkungen von Stress zu mindern?

Stärkende (Nerven)Nahrung!

  • Omega-3 & einfach ungesättigte Fettsäuren

    • Oliven-, Raps- und Walnussöl
    • Geschroteter Leinsamen
    • Seefische (> 2x/wöchentl.) wie z.B. Schellfisch, Heilbutt, Hering, Aal, Kabeljau, Rotbarsch oder Scholle
  • Obst

    • besonders sind hier zu nennen Beerenfrüchte
    • Bananen
  • Gemüse

    • Spinat
    • Paprika
    • Zwiebeln
  • Gewürze

    • Rosmarin
    • Johanneskraut
    • Grüner Tee

Möglichkeiten bei einer unzureichenden Ernährung!

Meine Empfehlung an dieser Stelle, die allergenarme Basisernährung. Ich lege Ihnen ans Herzen sie für einen Zeitraum von mindestens 4 Wochen zu testen. Der Organismus braucht einige Zeit bei der Umstellung. Seien Sie geduldig! Wenn Sie dazu Fragen haben, können Sie sich gern vertrauensvoll an mich wenden.
Bei Bedarf kombinieren Sie dies mit einer zielgerichteten Supplementierung. Klären Sie durch ein großes Blutbild beim Arzt hier Ihren persönlichen Bedarf ab!

Sowohl die bedarfsgerechte Ernährung, als auch die individuelle Supplementierung, sorgen dafür, dass Ihr Organismus mit essentiellen Vitaminen, Mineralen und Spurenelementen versorgt wird, und darüber hinaus positiver Einfluss auf die Stressresistenz genommen wird. Allen voran sind hier zu nennen: Vitamin-B Komplexe, Vitamin C, Zink und Magnesium.

Diese Vitalstoffe bekämpfen Stress!

  • Cystein
  • Glutamin
  • Glycin
  • Lysin
  • Tryptophan
Diese Aminosäuren sind in der Lage in bestimmten Gehirnregionen eine dämpfende Wirkung zu erzeugen. Zudem wirken sie konzentrationsfördernd und Stress reduzierend. Aminosäuren werden in ihrer Funktion und Wirkung von Mikronährstoffen unterstützt.
  • Ginko biloba
  • Ginseng
  • Lactium (fördert Entspannung, Konzentration, Stressresistenz)
  • Rhodiola
  • Rosmarin
  • Theanin (aus Grünem Tee)
Wie ich bereits in vorangegangenen Artikeln beschrieben habe, gibt es sie, die alten traditionellen Heilsysteme auf der ganzen Welt, die die natürlichen Heilkräuter und Gewürze noch zu nutzen wissen. Heilkräuter mit einer sogenannten adaptogenen Wirkweise, die einen positiven Einfluss auf die Stressresistenz und die Leistungsfähigkeit haben, und das Wohlbefinden steigern, ohne dabei aufputschend zu wirken.

Die genannten Substanzen sind so verträglich, dass sie über einen längeren Zeitraum problemlos eingenommen werden können.

Die tägliche Nahrungsaufnahme bietet uns vielfältige Möglichkeiten, unsere Gesundheit nachhaltig und stabil zu unterstützen. Wir müssen sie lediglich umsetzen. So auch im Falle vom täglichen Stress. Stress lass nach! ist nicht nur salopp daher gesagt. Nein, wir haben es stets in der Hand!

Bitte bedenken Sie zum einen:

Stress ist das, was wir daraus machen!
Und zum anderen haben wir diverse Möglichkeiten, wie im konkreten Fall die Ernährung, positiven Einfluss zu nehmen!

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Vegane Ernährung während der Schwangerschaft?!

(Autor Justin Bärwaldt)

Auch die vegane Ernährung beginnt allmählich deutsche, angehende Mütter zu beschäftigen, während in den Vereinigten Staaten das Thema längst präsenter, gesellschaftlich akzeptierter und die Zahl der Schwangerschaften während vegan geführter Ernährung höher ist. Einen großen Beitrag zu dieser gesteigerten Aufmerksamkeit trägt sicherlich der Berliner „Vegan-Guru“ Attila Hildmann bei.

In Deutschland hingegen sind solche Schwangerschaften eher die Ausnahme als die Regel, vielleicht auch, weil noch viel Unwissenheit – und dadurch resultierende Angst vor Mangelernährung für das Ungeborene – herrscht.

Dieser Artikel soll Ihnen den aktuellen Wissenstand punktuell bei den wichtigsten Ernährungsstoffen während einer Schwangerschaft mitteilen, erhebt jedoch keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit. Insofern ist es ratsam, sollten solche Pläne bezüglich der veganen Ernährung während der Schwangerschaft bestehen, dies unbedingt mit einem Gynäkologen zu besprechen und sich dort fachlichen beraten zu lassen.


Eiweiß
Der Präsident des Berufsverbands der Frauenärzte, Christian Albring, meint, dass vegane Ernährung während der Schwangerschaft nicht unmöglich, jedoch schwierig sei. Problematisch sei insbesondere die Versorgung mit Eiweiß, da eine Mangelernährung diesbezüglich zu einer Unterentwicklung des Kindes führen könne.[1]

Je nach Körpergewicht, braucht der Körper 50-80g Eiweiß pro Tag. Ab dem vierten Monat in der Schwangerschaft, bis zu täglich zehn Gramm mehr. Werte, die in der Schwangerschaft schwer zu erreichen sind, (zum Vergleich: Eiweißgehalt von Schweinefleisch und Gouda: 28g/100g; Tofu: 8g/100g)[1]

Energiebedarf
Der Energiebedarf einer Schwangeren hingegen, kann durch vegane Lebensmittel gedeckt werden, liegt er doch bei rund „250kCal/d“[2]. Dies kann durch Lebensmittel wie „Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte erreicht werden.“[2]
Eisen
Eisenmangel gehört laut der DGE (Deutsche Ernährungsgesellschaft e.V.) „in der westlichen Welt am häufigsten auftretenden Mangelerscheinungen bei Säuglingen […]“[3]- unabhängig von veganer – oder Mischernährung. Ein solcher Mangel könne zu einer „Anämie“ und „Beeinträchtigungen im Verhalten und in der psychosmotorischen Entwicklung führen“ (vergleiche ebenda).

Ebenso ergaben Studien, dass „Schwangere im letzten Drittel der Schwangerschaft deutlicher häufiger an Eisenanämie leiden.“[2] . Es wird, um dem Vorzubeugen Vollkornbrot und Vitamin C-reiches Obst und Gemüse empfohlen.

Fettsäuren
Ungesättigte Fettsäuren können in einer veganen Nahrungsaufnahme ab und an zu kurz kommen, wobei die Aufnahme jener essentiell während der Schwangerschaft ist – fördern sie doch die Augen- und Gehirnentwicklung des Fötus. Dieser mögliche Missstand ist jedoch durch einen Teelöffel Leinöl am Tag auszugleichen.[2]

Innerhalb veganer Ernährung kommen „Langkettige N3-Fettsäuren“ wie beispielsweise Docosahexaensäure (DHA). So stellten Studien fest, dass die Muttermilch von stillenden Veganerinnen weniger als die Hälfte enthält als die von Mischköstlerinnen. Ob sich dieser Umstand negativ auf die neurologische Entwicklung des Säuglings auswirken kann ist noch nicht abschließend geklärt, empfohlen wird deshalb, N3-haltige Muttermilchersatznahrung zu verwenden.[3]

Vitamin B12
In Ermangelung der Zufuhr von dem Vitamin B12 bei veganer Ernährung ergibt sich wohl das größte Problem, da sich jenes Vitamin fast ausschließlich in tierischen Produkten findet wie Fisch und Fleisch. Eine nicht erfolgte Zuführung kann zu Störungen bei der Blutbildung, bei der körperlichen Entwicklung im Allgemeinen und irreversiblen neurologischen Schäden wie Krampfanfälle, Lethargie und Regressionen der Entwicklung führen.[3]

Fazit

Die Meinungen über vegane Ernährung während der Schwangerschaft stehen sich – vergleicht man bestimmte Quellen – diametral gegenüber. Die einen weisen zu Recht auf das erhöhte Risiko von möglichen Schäden beim späteren Geborenen hin, die anderen darauf, dass es sich lediglich um ein Risiko handele und es keineswegs eintreten müsse.

Der vorherig bereits genannte Gynäkologe Albert empfiehlt aus medizinischer Sicht, für die Dauer der Schwangerschaft zumindest Milchprodukte und Eier in den Speiseplan zu integrieren und rät, Vitamin D, Folsäure und Jod ergänzend einzunehmen, weißt aber auch auf die Gefahr hin, dass Mangelerscheinungen erst sehr spät, manchmal gar zu spät im Blutbild erkennbar sein können.[1]

Edith Gätjen, eine Dozentin an der Akademie für Säuglings- und Kinderernährung der Unabhängigen Gesundheitsberatung (UGB) meint zumindest, es sei „nicht unmöglich“ entspanne die Ernährung mit Fisch- und Fleischprodukten die Schwangerschaft deutlich.[1]

Das auch der radikale Weg gelingen kann, zeigt Carmen Hercegfi, die komplett vegan ernährt, laut Quelle [1] ihr Kind ohne Komplikationen zur Welt brachte und keinerlei Schäden am Kind ersichtlich geworden sind.

Schlussendlich bleibt der Gang zum beratenden Gynäkologen und dem Auseinandersetzen mit den Risiken unerlässlich.


[1] Levecke, Bettina: „Vegan in der Schwangerschaft – geht das?“. In: Spiegel Online. http://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/vegan-und-schwanger-geht-das-a-1061129.html
Stand: 17.11.2015. Letzter Abruf: 31.01.2016

[2] Keller, Dr. Markus: „Vegetarisch-vegane Ernährung in der Schwangerschaft“. In vebu (Vegetarierbund Deutschland). https://vebu.de/themen/gesundheit/schwangere
Stand: nicht angegeben. Letzter Abruf: 31.01.2016

[3] DGE: „Vegane Ernährung: Nährstoffversorgung und Gesundheitsrisiken im Säuglings- und Kindesalter“. In DGE. https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/fachinformationen/vegane-ernaehrung-saeugling-kindesalter/
Stand: April 2011. Letzter Abruf: 31.01.2016

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Intermittierendes Fasten

(Justin Bärwaldt)

Das intermittierende Fasten ist eine Form der Ernährung, bei der sich Fasten- und Ernährungszeiten, wie der Name bereits erahnen lässt (intermittere, lat. = unterbrochen), in regelmäßigen Abständen abwechseln.

Der große Unterschied zu der normalen Ernährung, falls Sie bereits im Inbegriff waren zu argumentieren, Ihr normaler Tagesablauf bestehe ebenfalls aus Fastenzeiten zwischen den Mahlzeiten, sind die Abstände bis zu den jeweiligen Nahrungsaufnahmen sowie die Nahrung, welcher hierbei eine entscheidende Rolle zuteil wird.

Das intermittierende Fasten fußt, ähnlich wie die Paleo-Ernährung, auf der Zeit, in welcher Jäger und Sammler die Erde bevölkerten. Zu jener Zeit war es unseren Ahnen nicht möglich, zu jeder Tages- und Nachtzeit Nahrung zur Verfügung zu haben – anders als in der heutigen.

Unsere Vorfahren mussten gegebenenfalls Tage ohne Nahrungs- und damit zugleich ohne Energiezufuhr auskommen und dennoch genügend Kraft aufwenden um sich Nahrung zu beschaffen.

Warum sollte ich solche Fastenzeiten in meine Ernährung mit einbinden?

Die Resultate von Experimenten an Mäusen klingend diesbezüglich vielversprechend.

Die getesteten Mäuse erwiesen sich als signifikant widerstandsfähiger als ihre Artgenossen, ihr Insulin- und Glucosespiegel, sowie der Blutdruck hatten sich gesenkt, als auch die Neuronen im Gehirn waren Leistungsfähiger.

Sogar Mäuse, welche an Alzheimer erkrankt waren wiesen erhöhte kognitive Fähigkeiten auf, als ihre normal ernährten und ebenfalls betroffenen Artgenossen.

Bislang gibt es jedoch keine gesicherten Langzeitstudien am Menschen, leidglich auf die Testergebnisse von Blutproben welche praktizierenden Muslimen vor und nach dem Ramadan (eine Form des intermittierenden Fastens) entnommen wurden, kann an dieser Stelle verwiesen werden, die eine Zunahme der HDL- („gutes Cholesterin“) und eine Abnahme der LDL-Werte („schlechtes Cholesterin“) ersichtlich machen.

Als gesichert gilt jedoch, dass der große Fastenzeitraum (zwischen 8-24 Stunden) für eine verbesserte Reparatur geschädigter Zellen, Entschleunigung des Zellzyklus (gleichbedeutend mit einer steigenden Lebenserwartung), die Senkung des Insulinwertes und die Bildung von antioxidativen Enzymen (schützen vor Stress) sorgt. Vermutung zufolge, da der Körper während der „nahrungsfreien Zeit“ für solche Belange Zeit hat. Dieses Phänomen nennt man Autophagie

8-24 Stunden nichts essen? Hat das keine negativen Folgen?

Hier ist Obacht geboten. Eine solche Umstellung der Ernährung kann durchaus negative Folgen, wie ein erhöhtes Stressgefühl beinhalten. Besonders Personen, die unter chronischem Stress leiden, Mütter die gerade entbunden haben, Schwangere und auch Kinder sollten lieber von dieser Methode der gesunden Ernährung absehen. Auch Krankheiten wie Bulimie können dadurch verstärkt werden.

Alle anderen jedoch sollten jene Form getrost einmal ausprobieren. Angeraten sei, einen leichten Einstieg zu wählen, bei dem die Fastenperioden sukzessive gesteigert werden.

Gewählt kann dabei zwischen einem wöchentlichen und täglichem Rhythmus.

Beim wöchentlichen Rhythmus wird beispielsweise am Montag und Donnerstag gefastet, beim täglichen gibt es Mahlzeiten um 9 und dann um 17 Uhr. Während der Fastenzeit ist es unabdingbar den Flüssigkeitshaushalt durch Wasser und/oder ungesüßtem Tee aufrecht zu erhalten.

Auch wenn der Körper anfangs vielleicht mit Schwindel oder einem ausgeprägten Hungergefühl reagieren sollte, liegt das an einem abfallenden Blutzuckerspiegel oder gar psychischer Natur und nicht an nicht ausreichend vorhandener Energiezufuhr. Nach erfolgreicher Umstellung mit einhergehender Gewöhnung sollten jene Symptome jedoch verschwinden.

Das Ausprobieren sollte sich jedoch lohnen, vor allem mit Torstens vorzüglicher Beratung, hin zu einer energiereichen und gesunden Ernährung.

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Paleo360 – Paleo Kochbuch Empfehlung

Paleo360 das neue Kochbuch!

Heute möchte ich gern wieder eine Buchempfehlungen aussprechen. Da ich zur Zeit mit einem lieben Freund und Kollegen an einem eigenen Kochbuch-Projekt arbeite, welches zum Ende des Jahres herausgebracht wird, recherchieren wir viel im Internet oder stöbern die Buchhandlungen durch.

Dabei ist mein Kochbuchregal zum Bersten gefüllt. Auch wenn ich ein haptisch veranlagter Mensch bin, so bin ich der neuen Technik nicht abgeneigt. E-Books sind eine tolle Erfindung – und recht platzsparend, will man in der Küche nicht anbauen. Daher habe ich mich bei den beiden unteren Büchern für die elektronische Version entschieden.

Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Paleo360 Kochbuch
Nico Richters Paleo360 blog verfolge ich schon seit langem, und lasse mich dabei gern in meiner eigenen Küche – aber auch der meiner Schützlinge hin und wieder inspirieren. Nun ist aus seiner Blog-Aktivität ein wunderschönes Buch – print wie elektronsich – entstanden und seit wenigen Tagen erhältlich. Die Print-Version kommt um den 28.04 in den Handel.

Die eBook Version umfasst 224 Seiten voll mit Wissen um die Paleo-Ernährung, und ist reich an köstlichen Gerichten.

Preis für die ebook Version: 19,99 EUR

Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Paleo360 Kochbuch
Dana Carpender’s Buch habe ich sowohl in der Buchform als auch als eBook – in der Küche ist letzteres praktischer. Das Buch, wurde weit über 1 Mio mal verauft, und kommt ohne Bilder aus. Zugegeben bedarf es da hin und wieder einer guten Fantasie – allerdings sind die Rezept so geschrieben, dass einem das Wasser im Munde zusammen läuft.

Auch bei diesem Werk gibt es vorab Informationen über die paläolithische Ernährung, und hilft so, selbst unerfahrenen Köchen auf die richtige Spur. Das Buch umfasst 336 Seiten und ist in englischer Sprache.

Preis für die ebook Version: 7,49 EUR

Wenn Sie das Buch als herkämmliche Hardcover-Version in Ihren Händen halten möchten, dann werden Sie hier bei Amazon fündig:
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Paleo360 Kochbuch
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Nachkochen der Gerichte. Sollten Sie Fragen zum Thema Gesundheit, Ernährung und nachhaltiger Implementierung in Ihren Lebensalltag, dann stehe ich Ihnen gern mit meiner Erfahrung hilfreich zur Seite.