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bewusst durchatmen

Die Hektik der vergangenen Dezemberwochen, nebst all den Vorbereitungen für die Festtage und den Jahreswechsel sind vorbei. Der eine oder andere hatte vielleicht die Möglichkeit “zwischen den Jahren” ein wenig zur Ruhe zu kommen und durchzuatmen.

Jetzt, willkommen im Alltag, geht die gewohnte Unruhe wieder los. Alles bewegt sich, ist umtriebig, tut und macht. Ein paar Tage noch halten die guten Vorsätze für das neue Jahr, dann erliegen sie der gewohnten Hektik. Schade wie schnell die Macht der Gewohnheit siegt. Wäre dies doch mal so einfach wenn wir uns etwas vornehmen, was zur eine positiv nachhaltigen Veränderung beträgt.

Einfach mal bewusst durchatmen. Durchatmen ist für mich die einfachste Möglichkeit mir in meinem Alltag eine “Ich-Zeit” zu gönnen. Einen Moment innehalten, bewusst ein- und ausatmen und mich und den Atem dabei beobachten. Spüren wo und wie ich den Atem fühle, wenn er an Mund und Nase beginnt und wie es sich anfühlt, wenn die Luft in mich hineinströmt.
Atme ich ruhig und langsam, beeinflusst es meine Herzfrequenz, atme ich schnell und flach, so hat auch dies Einfluss auf mein Herz. Je häufiger wir solch Momente bewusst üben, um so mehr kann ich in entsprechenden Situationen meine Atmung nutzen um zur Ruhe zu kommen.

Also einfach mal bewusst durchatmen.


kraftvolle Leichtigkeit im Alltag

Mit kraftvoller Leichtigkeit im Alltag unterwegs! Ein Mantra für mehr Energie, Wohlbefinden und spielerische Leichtigkeit. Lernen von den Profis!
Die meisten Menschen wünschen sich die Dinge, die sie tuen, mit Leichtigkeit verrichten zu können. Dazu zählen alltägliche Arbeiten, eine besondere Herausforderung, der Arbeitsalltag oder auch sportliche Aktivitäten. Betrachtet man Leistungssportler so hat man oftmals den Eindruck Höchstleistungen erreichen sie mit scheinbarer spielender Leichtigkeit, ohne jedwede Anstrengung. Wie kann das gehen, fragen wir uns dann?
Lernen von den Besten!
Nehmen wir Marathon-Spezialist Haile Gebrselassie. 2008 verbesserte er seinen eigenen Weltrekord aus dem Vorjahr erneut um knapp eine halbe Minute. Er lief 2 Stunden ein atemraubendes Tempo von über 20 km/h und beantwortet, im Ziel eingetroffen,  mit einem Lächeln im Gesicht dem Reporter all seine Fragen. Als Zuschauer fragt man sich, wie kann das nach einer solchen Anstrengung gehen, wie ist das möglich?
Oder erst vor kurzem, der amtierende Weltrekordhalter über die Ironman Distanz Jan Frodeno. Gerade einmal vor einem Jahr stellte er die Weltbestmarke von 07:49:48 über die Langdistanz auf. Nur ein Jahr später, und diverse Wettkämpfe dazwischen, unterbot er seine eigene Bestleistung um über 6 Minuten auf 07:35:39. Er kam mit einem so deutlichen Vorsprung aus dem Wasser, dass die Konkurrenz deklassiert wirkte und den Zuschauern die Münder aufstanden.
Ein weiteres brandaktuelles Beispiel ist der Ausnahmeathlet Michel Phelps. Mit 23 Olympischen Goldmedaillen und 26 gewonnen Weltmeisterschaften geht der 31 Jährige in die Annalen der Sportgeschichte ein.

Wie kann es nun sein, dass Menschen zu solchen Höchstleistern werden? Experten nennen solch einen Zustand, in dem Höchstleistungen abgerufen werden können, Flow – kraftvolle Leichtigkeit sage ich gerne dazu. Meine Klienten schmunzeln, wenn ich beim Training oder im Coaching an dieses Mantra erinnere. „Kraftvolle Leichtigkeit!“ Quasi wie ein Singsang summt es der eine oder die andere vor sich her, immer dann wenn sie einen energetischen Zustand herstellen wollen, der genau dies benötigt. Kraftvoll und leicht – geht das überhaupt?

Kraftvolle Leichtigkeit, kein Widerspruch!
Wer mich kennt, egal ob als Klient, aus dem Privatleben, oder weil er schon auf irgendeine Art und Weise mit mir gearbeitet  hat, der wird sich an die Formulierung „kraftvolle Leichtigkeit“ erinnern können. Bewusst oder unbewusst. Denn „kraftvolle Leichtigkeit“ ist wie ein Mantra das die Energien fließen lässt, und das ohne Anstrengung. Zentrieren und fokussieren – innerlich wie äußerlich. Bündeln was an Ressourcen zur Verfügung steht, und dann in den Moment „investieren“.

Wenn ich mit meinen Klienten arbeite, dann nutze ich, je nach persönlicher Präferenz, oft Bilder um etwas zu manifestieren. Beispielsweise benutze ich bei meinen Schwimmern die Formulierung „langes, dünnes Boot“ wenn es darum geht gestreckt und kraftvoll durch das Wasser zu gleiten. Ich spiele ihnen entsprechende Video vor, oder zeige atemberaubende Fotos. Allein der Blick auf solch Hilfsmittel schafft und schärft das Bewusstsein. Die Spiegelneuronen werden aktiviert und unterstützen den Prozess. Bevor es nun in einen Bewegungsablauf geht, um beim konkreten Beispiel zu bleiben, bitte ich meine Klienten die Augen zu schließen und sich an die intensivsten Bilder zu erinnern, und diese bis ins Detail zu spüren. Dafür arbeiten wir teils auch mit einemFlowLife-Tool , um in einen entsprechenden Modus zu gelangen.Dann bitte ich sie die Augen zu öffnen und los zu schwimmen. Allein die Vorstellung, sich wie ein langes dünnes Boot durchs Wasser zu bewegen/zu gleiten, wirkt bei vielen Wunder.

Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | kraftvolle Leichtigkeit

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Zum Thema „kraftvolle Leichtigkeit“ hält die Natur, wie ich finde, diverse Beispiele parat, in der sich meist Tiere mit eben einer solchen kraftvollen Leichtigkeit bewegen. Da auch wir Menschen höchst individuell sind, wird sich jeder in einem anderen Tier und dessen Bewegungsabläufen wiederfinden. Aber eines haben sie aus meiner Sicht alle gemeinsam, sie bewegen sich auf ihre Art mit kraftvoller Leichtigkeit.

Im Nachfolgenden habe ich Ihnen einige Beispiele von tierischen Bewegungsaufnahmen herausgesucht, die für mich die kraftvolle Leichtigkeit verkörpern – vielleicht finden Sie sich bei dem einen oder anderen wieder.

Die kraftvollen Adlerschwingen lassen das Tier erhaben durch die Lüfte gleiten.
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | kraftvolle Leichtigkeit - Adler

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Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | kraftvolle Leichtigkeit - Adler

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Mit unglaublicher Leichtigkeit bewegt der Elefant seine bis zu 5 Tonnen durch die Savanne.
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | kraftvolle Leichtigkeit - Elefant

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Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | kraftvolle Leichtigkeit - Elefant
Anmut und Eleganz zeichnet das schnellste Landtier der Welt aus.
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Karftvoll schwebt der Ocenariese durch das Meer.
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | kraftvolle Leichtigkeit Walhai
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | kraftvolle Leichtigkeit Walhai
Und, haben Sie sich in dem einen oder anderen Tier wiedergefunden?

Da ich selber eine große Affinität zum Wasser habe, und das kraftvolle Gleiten im Wasser genießen kann, bin ich wohl eher der Typ Walhai 🙂

Wollen auch Sie in Ihrem Alltag, in Ihrem Leben die Energie der kraftvollen Leichtigkeit spüren und genießen? Gern helfe ich Ihnen dabei.

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Paleobrot – mehlfrei, köstlich und energetisch!

Wer bei seiner Ernährung auf eine reduzierte Kohlenhydratmenge (vorwiegend aus Getreidekohlenhydraten) achten möchte, oder gar muss, der kommt leider nicht umhin, dass dem Deutschen geliebte Brot zu meiden.

Das heißt jedoch nicht, dass gänzlich auf das Brot, eine leckere Stulle, oder ein himmlisch duftendes Sonntagsbrötchen verzichten müssen. In diesem Beitrag möchte ich Ihnen eine gute und schmackhafte Alternative zum gemeinen Brot anbieten. Die Hauptbestandteile sind dabei Nussmehl – sortenrein oder gemischt, das hängt von der persönlichen Vorliebe, aber auch dem gewünschten Endprodukt ab.

Nachfolgend einige Variationen, die Sie aus dem Grundteig (Link zum Rezept) zubereiten können.

Avocado Brot

Das köstlich und energiegeladene Paleobrot mit einem schmackhaften Avocado-Aufstrich.

Nicht nur eine Freude für das Auge, auch die Geschmacksknospen jubilieren!

Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Avocado Brot

Paleo Sandwich

Ein belegtes Brot muss nicht langweilig sein. Mit etwas Kreativität, und Mut zu neuen Geschmäckern, lassen sich ganz tolle und gut schmeckende Alternativen zur gemeinen Butterstulle finden
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Paleobrot

Strammer Max

Wer kennt ihn nicht, aus seiner Kindheit, oder auch dem einen oder anderen Urlaub in den Bergen, den Strammen Maxen. Eine duftend geröstete Scheibe Brot, etwas Butter, Gurke, Salat, Tomate und vielleicht noch etwas Schinken. Gekocht, oder geräuchert und in der Pfanne angeröstet. Herrlich!
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Paleobrot
Selbstverständlich lassen sich aus dem Grundrezept auch süße Brot- und Brötchenvariationen herstellen. Ein paar möchte ich Ihnen vorstellen, und vielleicht fühlen Sie sich dadurch ermutigt, beim nächsten Backen der eigenen Kreativität nötigen Raum zu gewähren.

Ein Tipp hier an dieser Stelle, Trockenfrüchte wie Feigen oder Pflaumen machen sich hervorragend in Brot und Brötchen!

Paleo Frühstücksbrötchen

Was kann es auf einen Sonntagmorgen schöneres geben als ein herrlich duftendes und warme Brötchen. Am besten aus dem eigenen Ofen, frisch zubereitet. Mit einem “Strich” Butter und selbstgemachter Marmelade. Na, können Sie es sich vorstellen!?
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Frühstücksbrötchen

Arme Ritter

Vermutlich auch ein Gericht, welches Ihnen aus Ihrer Kindheit bekannt vor kommt. “Arme Ritter” – ursprünglich aus altbackenem Brot, in einer Eiermasse gewälzt und dann in Butter ausgebacken. Auch hier, abgerundet mit einem Klecks selbstgemachter Marmelade, etwas Zimt und Vanille sorgen Sie für einen köstlichen Gaumenschmaus.
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | arme Ritter
Wie Sie sehen, auf des Deutschen geliebtes Brot zu verzichten, muss kein allzu hartes Unterfangen sein.
Mit dem Ersatz eines mehlfreien Brotes, auf Nussbasis, lassen sich sehr köstliche Alternativen backen. Sie stehen dem gewohnten Brot in nichts nach, und haben zudem ein hohes Energiepotential.

Seien Sie offen für Neues, denn nur so kann Veränderung Einzug in Ihr Leben finden, und Sie beim Erreichen Ihrer Ziele und Wünsche unterstützen.

eBook Paleobrot

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Entspannungs- und Erholungstechniken – Tiefenentspannung

Synonyme: Tiefenrelaxation, Shavasana
Schwierigkeitsgrad: Stufe 3
Dauer: ungefähr 15 Minuten

Beschreibung: Dank bildlicher Vorstellungskraft werden Entspannungsreaktionen hervorgerufen

Ablauf

  • bequeme Liegeposition einnehmen; der Atem ist ruhig
  • der Atmung gedanklich folgen
  • ein Entspannungsbild finden: Beispielsweise ein verschneiter Wald, Strand
  • mit jedem Ausatmen die Vorstellung intensiver genießen
Kommentar: Die Tiefentspannung ist auch eine gute Methode, um schneller in den Schlaf zu finden.

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Entspannungs- und Erholungstechniken – Tiefenimagination

Synonyme: tiefe Imagination, authentische Imagination, Fantasiereise, Tagträumen, Innenbilder
Schwierigkeitsgrad: Stufe 3
Dauer: 10-30 Minuten

Beschreibung: Die Tiefenimagination gibt uns Menschen die Chance, dank der Fähigkeit uns in Gedanken an gewünschte Orte versetzen zu können, durch geführte Fantasiereisen und -geschichten neue Sichtweisen auf Probleme zu bekommen.

Die Methode wird unter anderem in Bereichen wie dem Ernährungsverhalten, Stressreduktion. Traumatherapien oder gar zur Einschlafhilfe genutzt.

Ablauf

  • entspannte Haltung einnehmen, Atem ist ruhig
  • Therapeut erzählt dem Klienten eine Fantasiegeschichte
  • Klient imaginiert jene Geschichte
  • am Ende der Geschicht: die Rücknahme (Arme anspannen, tief einatmen, Augen öffnen), sprich zurück in die Gegenwart kommen
Kommentar: Eine Geschichte, die vor allem Kindern im Kindergarten erzählt wird, verdeutlicht die Wohltat, die positive Vorstellungen erzeugen können:

Die Maus namens Frederick ernährt sich – entgegen ihrer Artgenossen – von Sonnenstrahlen und Farben. Im Winter jedoch ist die Futteraufnahme ungleich schlechter zu vollziehen. In dieser Zeit erfreut sie die anderen Mäuse mit ihren Erzählungen von den Sonnenstrahlen.

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Entspannungs- und Erholungstechniken – Qigong

Synonyme: /
Schwierigkeitsgrad: Stufe 3
Dauer: 10-30 Minuten

Beschreibung: beinhaltet langsame, fließende Bewegungen und konzentriertes Atmen.

Ablauf

  • aufrechter, stabiler Stand; locker hängende Arme
  • durch eine fließende Bewegung in die Endposition einer Qigong-Figur gehen (mit Anleitung eines Lehrers)
  • einige Sekunden in der Endposition verharren
  • durch fließende Bewegungen in die Ausgangsposition zurückkehren
  • jede Figur dreimal wiederholen
Kommentar: Die Figuren sind durch kompetente Anleitung schnell zu erlernen und können anschließend morgens, mittags und abends angewendet werden.

Qigong kommt aus der traditionellen, chinesischen Medizin – vor allem zur Linderung von Kopfschmerzen.

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Entspannungs- und Erholungstechniken – Psychohygiene-Training

Synonyme: Körperreise, Gedankenreise
Schwierigkeitsgrad: Stufe 3
Dauer: 5 Minuten (im Lernstadium bitte einmal täglichen zur gleichen Zeit)

Beschreibung: Gedanklich wird der Weg eines roten Blutkörperchens durch den Körper vollzogen. Dabei das sich einstellende Gefühl im jeweiligen Körperteil wahrnehmen und versuchen in jenem ein Wärmegefühl zu erzeugen.

Ablauf

  • Liegeposition; geschlossene Augen, ruhiger Atem
  • die Reise des roten Blutkörperchens vollziehen: Vom Zeh bis zum Kopfe.
  • 10 Sekunden lang bei jedem Körperteil die Reise „anhalten“, das Gefühl wahrnehmen, und versuchen dort ein Wärmegefühl zu erzeugen
Kommentar: Diese Übung fördert neben der Entspannung auch die Konzentration und Fähigkeit der Visualisierung. Anfängern sei der vorgelesene Weg empfohlen, Fortgeschrittenen die autonome Durchführung.

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Entspannungs- und Erholungstechniken – Meditation

Synonyme: /
Schwierigkeitsgrad: Stufe 3
Dauer: bis sich ein Wohlgefühl einstellt; 10-30 Minuten

Beschreibung: Die Mediation beinhalten, sich auf sich selber zu konzentrieren. Beispielsweise auf den eigenen Atem. Zudem ist die wohl wichtigste Übung, alle Gedanken, die aufkommen anzunehmen, ohne sie zu bewerten. Schließlich kommt das Wort Meditation aus dem Lateinischen: meditatio = Besinnung.

Ablauf

  • entspannte Sitzposition einnehmen, die Augen schließen
  • Konzentration auf den eigenen Atem
  • Variation: Die Gehmeditation, dabei genau wahrnehmen, was alles beim Fuß aufsetzen passiert (Atem, die Handhaltung, et cetera)
Kommentar: Für die Meditation ist Selbstakzeptanz vonnöten, beziehungsweise kann mit jener geübt werden. Außerdem wird das Wahrnehmen der eigenen Körpersignale verbessert.

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Die Arbeitsplatzergonomie – wichtiger denn je!

In Deutschland arbeiten gut 18 Millionen Menschen an Bildschirmarbeitsplätzen, und die Weichen der Produktivität werden selbst in produzierenden Unternehmen zu ca. 60-80% an sitzenden Arbeitsplätzen gestellt. Im Einzelnen sind das folgende Bereiche:

–       Unternehmensführung
–       Arbeitsplätze der Entwicklungsabteilung
–       Marketing und Vertrieb
–       Arbeitsorganisation bzw. –vorbereitung
–       die Finanzabteilung
–       Einkauf
–       Sowie andere administrative Arbeitsplätze

Der größte Teil Kosten in einem Büro geht klar auf das Konto der Personalkosten, das sind etwas mehr als 80%. Die restlichen Kosten entfallen auf Gebäude- und Flächenkosten, Sachmittel sowie Bürotechnik, und den geringsten Posten machen die Einrichtungskosten – ca. 1-2%!

Betrachtet man einmal die Arbeitsausfälle, so ist zu erkennen, dass nahezu jede vierte Krankschreibung in der Bundesrepublik aufgrund einer Erkrankung am Muskel-Skelett-System verursacht wurde. Die BAuA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) schätzt, dass diese Erkrankungen einen Produktionsausfall von ca. 8,5 Milliarden EUR pro Jahr bedeuten.

Detaillierter ausgeführt bedeutet dies

34,3% leiden gelegentlich unter Kreuzschmerzen (Schmerzen im unteren Rückenbereich) 47,8% leiden unter Nackenschmerzen im Nacken
33,3% unter Kopfschmerzen
28,3% unter Brennen, Schmerzen oder Rötungen der Augen

Leider ist es jedoch so, dass ein Großteil der deutschen Unternehmen auf einen nicht zu unterschützenden Teil (knapp 40%) einer möglichen Produktivität verzichtet, einfach aus der Tatsache heraus weil bestimmte Voraussetzungen (räumlich und organisatorisch) ungünstig gewählt sind, und weil ergonomische Anforderungen an einen Arbeitsplatz schlichtweg nicht umgesetzt werden.

Deutsche Unternehmen verzichten auf 36% der möglichen Arbeitsleistung an Büroarbeitsplätzen, weil räumliche und organisatorische Voraussetzungen schlecht gewählt sind und Arbeitsplätze nicht den ergonomischen Anforderungen entsprechen.

Bildschirmarbeitsverordnung

Bei der richtigen Gestaltung von Büroarbeitsplätzen bildet die Bildschirmarbeitsplatzverordnung die wichtigste Grundlage. In ihr wird jedem Arbeitgeber vorgeschrieben, wie die „Gefährdungsbeurteilung“ vorhandener Büroarbeitsplätzen auszusehen hat.

Diese EU-Richtlinie regelt nicht nur die Bedingungen für Bürotisch, Bürostuhl, Tastatur und Bildschirm, sondern definiert ganz klar die Arbeitplatzumgebung:

Platzbedarf
Beleuchtung
Reflexe und Blendung
Lärm
Klima
Strahlungen sowie und Luftfeuchtigkeit

Hinzu stellt sie Mindestanforderungen an die Software.

Wenn Sie die Bildschirmverordnung im Detail nachlesen möchten, dann schauen Sie bitte unter diesem Link nach:

Download: Bildschirmarbeitsverordnung

Nachfolgend möchte ich Ihnen gern einen Überblick über wesentliche Maßnahmen am Arbeitsplatz geben

Ergonomie am Arbeitsplatz

Wie bereits erwähnt sollten alle Arbeitnehmer über einen ergonomisch eingerichteten Arbeitsplatz verfügen. Jedoch sind die gesetzlich definierten Richtlinien nicht immer optimal umsetzbar, da sie  individuelle körperliche Voraussetzungen nur bedingt berücksichtigen. So ist zwar die Arbeitshöhe beispielsweise auf 72cm festgelegt, berücksichtigt aber nicht, ob hier ein 1,70 oder 1,90 großer Mensch arbeitet. Ein flexibel einstellbarer Arbeitstisch bietet optimale Möglichkeiten!

Folgende Richtlinien halte ich für sinnvoll und kann sie nur empfehlen umzusetzen:

  1. Bildschirm auf Augenhöhe – leichter Spielraum nach oben/unten ist möglich
  2. Monitorausrichtung frontal – jede Abweichung sorgt für muskuläre Dysballancen und Problemen an der Wirbelsäule
  3. Schreibtischhöhe – bei aufrechter Sitzposition sollen Ober- und Unterarm einen rechten Winkel bilden
  4. Unterarms – das vordere Drittel sollte auf der Arbeitsfläche liegen
  5. Armlehnen – sind auf entsprechende Höhe einzustellen
  6. Stuhlhöhe – die Hüften sollte etwas höher sein als die Knie, das Becken ist dabei leicht nach vorn gekippt

Folgende Tischhöhenempfehlung bei entsprechender Körpergröße:

Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Arbeitsplatzergonomie

Körpergröße

< 160 cm
160 – 170 cm
170 – 175 cm
175 – 185 cm
> 185 cm

Tischhöhe

zwischen 66 – 70 cm
zwischen 70 – 72 cm
zwischen 72 – 76 cm
zwischen 76 – 78 cm
zwischen 78 – 80 cm

Zahnradphänomen - Wie Sie die richtige Sitzposition finden

1. in aufrechter Sitzposition schließen Sie die Augen.

2. um die unterschiedlichen Muskelspannungen im Rumpf zu spüren, bewegen Sie jetzt Ihren Körper vor und zurück, sowie links und rechts – können Sie die Muskulatur wahrnehmen?

3. jetzt ist es wichtig, dass Sie sich eine Sitzposition suchen, in der das Spannungsverhältnis der Rumpfmuskulatur (vorn, hinten, seitlich) ausgewogen ist

Hilfreiche Hinweise: nachfolgende Beobachtungskriterien für eine aufrechte Sitzposition mögen für Sie hilfreich sein

1. Kopfstellung: die Halswirbelsäule (HWS) ist gestreckt, und das Kinn leicht herangezogen
2. Schultergürtel: Die Schultern liegen locker auf dem Brustkorb auf und sind in Mittelstellung – das heißt weder zu weit noch zu weit zurückgezogen
3. Brustkorbstellung: zeigen Sie eine entspannte Präsenz – der Brustkorb ist dafür leicht angehoben

Finden Sie die für Sie angenehmste Bildschirmposition!

Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Büro Fitness Arbeitsplatzergonomie

1. hoch und nah

Der Bildschirm ist auf einer entsprechenden Unterlage positioniert. So können Sie direkt nach vorn schauen und halten den Kopf dabei gerade. Dabei sollte die obere Bildschirmkante des Bildschirms nicht oberhalb der Augenhöhe liegen. Der Abstand zwischen Bildschirm (Oberfläche) und Augen beträgt 50 cm.

Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Büro Fitness Arbeitsplatzergonomie

2. tief und nah

Stellen Sie den Bildschirm so tief wie möglich (notfalls den Sockel abschrauben), und vorne etwas erhöht, vor sich auf. Auch hier beträgt der optimale Abstand zur Bildschirmoberfläche erneut 50 cm.

Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Büro Fitness Arbeitsplatzergonomie

3. hoch und weit

Den Bildschirm wie unter 1. Beschrieben positionieren, jedoch mit einem Augenabstand zur Bildschirmoberfläche von 90 cm. Notfalls, sollte Ihr Schreibtisch eine solche Entfernung nicht zulassen, stellen Sie den Bildschirm auf einen Beistelltisch.

Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Büro Fitness Arbeitsplatzergonomie

4. tief und weit

Wieder tief positioniert (wie unter 2. Beschrieben), jedoch mit einem Augenabstand zur Bildschirmoberfläche von 90 cm.

Eine weitere Empfehlung, die ich Ihnen geben möchte, sind die nachfolgenden einfach umzusetzenden Übungen für das Büro:

Teil 1 Mobilisation und Training im Büro
Teil 2 Mobilisation Schultergürtel
Teil 3 Mobilissation LWS-Bereich
Teil 4 Kräftigung am Arbeitsplatz ohne Gerät

Sie haben Fragen und sehen Beratungsbedarf für sich und/oder die Arbeitsplätze Ihrer Angestellten? Gern erstelle ich Ihnen ein individuelles Angebot und berate Sie bei der Umsetzung.

 

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Die Macht der Gewohnheiten Teil 1

(Justin Bärwaldt)

Die Gewohnheit im Allgemeinen

„Die schlimmste Herrschaft ist die der Gewohnheit“
(Publius Syrus 90-40 v.Chr., röm. Moralist in „Sententiae“)
Im ersten Teil dieser vierteiligen Serie rund um das Thema Gewohnheiten werden wir versuchen, die Gewohnheiten an sich zu verstehen, indem die Fragen, was Gewohnheiten eigentlich sind und warum sie ein jeder Mensch hat, beantwortet werden.

Damit Sie einen ersten Zugang zu dem Thema „Gewohnheiten“ bekommen, sei an dieser Stelle folgendes Gleichnis dargestellt:

Ein Zen-Meister bittet seinen Schüler einen noch jungen Strauch zu jäten, welches dem Schüler mühelos gelingt. Anschließend wird dem Jüngling die Aufgabe zuteil, eine etwas ältere, bereits tiefer verwurzeltere Pflanze aus dem Garten zu entfernen. Auch dies gelingt ihm, wenn auch mit einigem Kraftaufwand. Zu guter Letzt, ist es an dem Jüngling, einen großen und zugleich alten Strauch aus der Erde zu ziehen. Doch jede Kraftanstrengung ist vergebens, der Strauch will sich nicht bewegen…

Wird einem nun bewusst, dass die Sträucher in diesem Gleichnis metaphorisch für unsere Gewohnheiten stehen, ebenso wie  der Garten für unser Leben, so könn(t)en wir folgendes Fazit ziehen:

Je länger gewisse Gewohnheiten Teil unseres Lebens sind, desto tiefer sind sie in unsere Tagesabläufe, Verhaltenseisen verankert und umso schwerer wird uns die Entwöhnung fallen.

Was sind Gewohnheiten eigentlich?

Gewohnheiten sind Handlungen, zu welchen wir uns einst bewusst entschlossen haben, jedoch vergegenwärtigen wir sie uns nicht mehr, mit einsetzender Routine, was bis zu einem gewissen Grad zu einer Abgabe von Kontrolle über unsere ausgeführten Handlungen führt, durch unbewusstes Ausführen.

Dies führt zu dem positiven Effekt, dass wir Energie einsparen – somit mehr Energie für anspruchsvollere, herausforderndere Dinge haben und die Gewohnheiten uns ein Gefühl von Bequemlichkeit und Sicherheit verschaffen. Zugleich jedoch geben wir, wie erwähnt, Kontrolle ab und beschleunigen dabei unser Leben, beziehungsweise unser Zeitempfinden.

Für weitere Informationen schauen Sie gern in den nachfolgenden Spiegel-Beitrag:

http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/warum-die-zeit-immer-schneller-vergeht-jahr-schon-wieder-vorbei-a-931905.html

Doch wie sind Gewohnheiten eigentlich aufgebaut?

Im Prinzip wurde diese Frage schon im Jahre 1905 von Iwan Pawlow mit seinem berühmten Hunde-Experiment beantwortet. Die Gewohnheit an sich lässt sich mit dem Verhalten der pawlow’schen Hunde optimal in all ihre Einzelheiten einteilen:

  1. Stufe: Der Auslösereiz (Die Glocke ertönt)
  2. Stufe: Die Routine (Der Hund geht zum Futtertrog)
  3. Stufe: Die Belohnung (Das Fressen)

Jene Einteilung der Gewohnheit lässt sich ausnahmslos auch auf die des Menschen übertragen. Des Weiteren lassen sich drei elementare Eigenschaften, die eine Gewohnheit mit sich bringt, feststellen:

  1. Es ist uns kaum bewusst, wenn wir eine Gewohnheit ausführen.
  2. Gewohnheiten werden weitgehend emotionslos erledigt.
  3. Sie hängen zudem stark von unserer Umgebung und Umständen ab.

Sprich, sollten Sie beispielsweise nach der Rückkehr in ihr trautes Heim nach dem Abstreifen der Schuhe (Auslösereiz) fast automatisch den Gang zum Fernseher antreten und jenen anschalten (Routine), was gegebenenfalls eine Zerstreuung der Gedanken nach sich zieht (Belohnung), so werden Sie sich in der Wohnung des Chefs nach erfolgtem Auslösereiz (hoffentlich) nicht simultan verhalten.
Möchten Sie nicht mehr der pawlow’sche Hund eines Auslösereizes sein, der zu einer lasterhaften Gewohnheit führt, wie zum Beispiel dem Rauchen, oder einer ungesunden Ernährung?

Dann lesen Sie Teil 2 der Gewohnheiten-Serie, wo Sie das 30-Tage-Konzept vorgestellt bekommen und eine Strategie zur Entwöhnung.

Haben Sie vielleicht bereits versucht, die ein oder andere nicht gerade positive (An-)Gewohnheit vollends aus Ihrem Leben zu verbannen, sind aber an diesem Vorhaben gescheitert?

Dann lassen Sie sich gesagt sein: Veränderung ist oftmals eine Frage der Strategie, nicht der Willenskraft und der Selbstdisziplin.

Auch an dieser Stelle sei nochmals auf den nächsten und die folgenden Teil(e) dieser Serie hingewiesen.

Sie sind willens und bereit, bekannte Pfade zu verlassen! Gern stehe ich Ihnen dabei unterstützend zur Seite.

 


Die Serie im Überblick:
Die Macht der Gewohnheiten Teil 2
Die Macht der Gewohnheiten Teil 3

 

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