Ich bin Gesundheitscoach und Personal Trainer in Berlin und Umgebung und PREMIUM PERSONAL TRAINER der ersten Stunde. Ich betreue und begleite Menschen auf ihrem persönlichen Weg zu mehr Wohlbefinden und einer nachhaltig stabilen Gesundheit.

“Ein Meister ist nicht derjenige, der etwas lehrt, sondern derjenige, der den Schüler dazu inspiriert, das Beste von sich zu geben, um herauszufinden, was er schon weiß.” (Paulo Coelho)

Was war mein emotionalster Erfolg innerhalb meines Personal Trainings / Gesundheitscoachings?

Nun, innerhalb von 20 Jahren meiner Arbeit als Personal Trainer und Gesundheitscoach haben sich da so einige großartige emotionale Momente angesammelt – keinen einzigen davon möchte ich missen.

Von 16 auf 3000m

Ein Erlebnis, an welches ich immer gern zurück denke ist die gemeinsame Zeit mit einer Klientin die aus gesundheitlichen Gründen einen Herzschrittmacher benötigte. Ein junger Mensch, damals deutlich unter 40. Ihr Wunsch war es, schwimmen zu können, um dann an einem Triathlon oder einem Schwimmwettkampf teilzunehmen. Das klingt auf den erst Blick nicht sonderlich herausfordernd, die Ausgangssituation war jedoch die, dass sie keine 16 Meter am Stück schwimmen konnte, ohne sich dann am Rand ausruhen zu müssen. So wurde das 50-Meter-Becken zur riesen Herausforderung. Stück für Stück, Meter um Meter eroberte sie sich, bis sie den rettenden Beckenrand an der anderen Seite erreichte. Aus einer Bahn wurden 2, dann 3, dann 4. Erst mit Pausen, dann ohne.

Irgendwann, nach Wochen der Vorbereitungen, und teils gesundheitlichen Rückschlägen,  kam dann der Tag des Wettkampfes. Eine Distanz von 1100 Metern in der Krumme Lanke. Ruhig und gleichmäßig ging es nach dem Start los. Zug um Zug bewusst mit #kraftvollerleichtigkeit gleitend und sich nicht von den anderen beeinflussen lassend. Im Ziel angekommen, riesige Freude und eine herzliche Umarmung. Die Zeit weiß ich nicht mehr, was sich mir aber ins Gehirn einbrannte war die SMS tags darauf: „ich habe gerade die 3000m geschafft!“

Es geht dabei nicht um Leistung, sondern darum, dass hier jemand etwas für sich gefunden hat, was ihm gut tat. Die Klientin sagte mir einmal in unserer gemeinsamen Zeit, dass sie das Gefühl hat, Jahr um Jahr an “Land zu verlieren” – mit meinem Wirken konnte ich dazu beitragen, dass dieser unaufhaltsame Prozess zumindest etwas langsamer geschah.

Seit knapp 20 Jahren bin ich Personal Trainer und Gesundheitscoach - was ist meine tägliche Motivation?

Meine tägliche Motivation besteht unteranderem darin, meinen Klienten zu zeigen, dass sie bereits alles in sich tragen um gut und wertschätzend mit sich umzugehen. Ich helfe ihnen bei dieser Erkenntnis, bei der Suche nach diesem manchmal verborgenen Schatz. Ich empfinde es als großartig, ja sinnhaft, wenn ich Menschen dazu inspiriere sich selbst einen hohen Wert beizumessen – den Selbstwert.

Ich bin weder gläubig noch wirklich bibelfest, aber einer meiner Klienten sagte mir einmal, dass genau diese Selbstliebe, diese Form der Wertschätzung und Achtsamkeit eines der 10 Gebote ist „Liebe Deinen nächsten wie DICH SELBST!

So ergibt mein Tun und Handeln Sinn.

Was war mein größter Lernmoment?

Einer meiner größten Lernmomente war sicherlich der Moment bei dem ich gelernt habe, ich darf nein sagen, auch wenn ich Dienstleister bin. Viele mögen denken, das ist doch eine Selbstverständlichkeit, das kann und sollte doch jeder. Hier gebe ich eines zu bedenken – und das können die wenigsten – nehmen wir an das Essen im Restaurant entsprach nicht ganz den Vorstellungen, nur wenigen gelingt es auf die Frage hin „Hat es Ihnen geschmeckt“ ehrlich zu antworten. Nun wir hätten das Recht, ja auch die Pflicht dazu, nur machen wir es?! Hand auf’s Herz, wohl eher nicht.

Zurück aber zu oben angesprochenem Lernmoment. Es war ein morgendlicher Trainingstermin mit einem langjährigen Klienten. Ich merkte bereits bei der Begrüßung eine gereizte Stimmung, bemaß dieser aber vorerst keine allzu große Bedeutung bei. Als sich diese jedoch innerhalb kürzester Zeit verstärkte – der Grund waren alte Muster des Klienten in seiner Vater-Sohn-Beziehung die ihn auf Grund einer vorangegangenen Situation zwischen uns beiden massiv triggerten – sagte ich, ich habe das Gefühl, dass wir das Training hier jetzt beenden sollten, da es uns beiden nicht gut täte, verbrächten wir in diesem Zustand weiterhin Zeit. Ich bat ihn, dass Training fortzuführen und sagte ihm, dass wir uns ein paar Tage geben sollten, diese Situation nachschwingen zu lassen, bevor wir darüber sprächen. Das taten wir, und führten anschließend ein respektvoll und klärendes Gespräch.

Nein, bis hierhin und nicht weiter!

Zugegeben mir klopfte das Herz bis zum Scheitel, denn wer mich kennt, weiß, dass ich ein ziemlich ruhiger Mensch mit einer sehr hohen Toleranzschwelle bin. Kaum etwas bringt mich aus der Ruhe. Das mich nun aber jemand über diese Schwelle brachte, anders zu sein als gewohnt, war ungewohnt und eine neue und spannende Erfahrung.

Bis heute bin ich diesem Klienten dankbar für diese wertvolle Erfahrung „nein sagen“ zu dürfen – und wer ehrlich mit sich selbst umgeht weiß, NEIN ist keine Selbstverständlichkeit.

Warum der PREMIUM PERSONAL TRAINER CLUB?

Von Beginn an bin ich im PREMIUM PERSONAL TRAINER CLUB, den es nunmehr seit 15 Jahren gibt, und der dank Eginhard Kieß steter Bemühungen aus dem vorherigen Personal Trainer Network entstanden ist.

Ich halte den PREMIUM PERSONAL TRAINER CLUB für eine sinnvolle Instanz wenn es unteranderem um Austausch und Qualitätsförderung geht. Hier haben die Kollegen des PPTC die Möglichkeit eines fachlichen Austauschs und der eigenen Reflektion in Form von Hospitationen. Jungen Kollegen und Einsteigern kann ich diese Erfahrung nur empfehlen.

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