Maniok ist hierzulande eher wohl eher unbekannt, und demnach auch nicht so verbreitet in der heimischen Küche. Dennoch kann man mit dieser Wurzel schmackhafte Gerichte, Brote und Kuchen zaubern.
Zutaten
4 Bio-Eier (Zweinutzungs-Hühner)
200g Zucker (kann man definitiv reduzieren bis auf ca. 50g für Eischnee)
750g Maniok (frisch oder tiefgefroren)
100g Parmesan/Pecorino (das stimmt wirklich!)
1 EL Butter (von freilebenden Weidetieren)
1 TL Zimt
30g Mehl (Roggenmehl als Alternative, bei Glutenunverträglichkeit auch Mandelmehl)
240ml Milch (von freilebenden Weidetieren – man könnte ebenfalls Kokosmilch verwenden)
1 EL Weinsteinpulver
1 Prise Salz
optional Schlagsahne oder Schafsjoghurt
Heizen Sie den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vor.

Für den Maniok-Kuchen benötigen Sie eine rechteckige Backform (ca. 20x30cm), welche Sie mit etwas Butter gründlich einfetten, damit der Kuchen nicht haften bleibt.

Sollten Sie frischen Maniok bekommen, dann schälen Sie ihn vor der Weiterverarbeitung unbedingt! Oftmals bekommen Sie ihn aber auch in tiefgefrorener Form. Sollten Sie ihn nur tiefgefroren bekommen, dann nehmen Sie rechtzeitig vor dem Backen heraus und lassen Sie ihn auf einem Teller auftauen.

Nehmen Sie sich eine feine Reibe, die ausreichend in der Breite ist, und reiben die Maniok-Wurzel(n) in eine Schüssel – dabei austretende Flüssigkeit können Sie abgießen, und den geriebenen Maniok später auch nochmals auspressen.

Reiben Sie nun den Parmesan/Pecorino ebenfalls fein in an weiteres Schüsselchen, und stellen es beiseite.

Eier schlagen – locker aus dem Handgelenk
Nun geht es den Eiern an den Kragen. Nehmen Sie sich zwei ausreichend große Schüsseln und trennen dorthin die Eier. Schlagen Sie das Eiweiß steif und lassen unter ständigem Rühren nach und nach 50g Zucker einrieseln. Der Eischnee sollte nun schön glänzen.

Jetzt schlagen Sie die 4 Eigelbe schaumig, und lassen auch hier nach und nach den restlichen Zucker (alternativ können Sie hier zum süßen auch Honig verwenden) einrieseln bis eine luftige und fluffige Masse entsteht – um das Ergebnis zu optimieren können Sie hier einen EL vom Eischnee mit unterrühren.

Alles kommt zusammen
Geben Sie nun den geriebenen Maniok und den Käse, zusammen mit einer Messerspitze Zimt, der Butter und einer Prise Salz in die Schüssel mit dem schaumigen Eigelb, und vermengen alles gründlich miteinander. Stäuben Sie jetzt das Mehl nach und nach in die Schüssel und rühren es mit unter. Jetzt geben Sie die Milch hinzu und rühren Sie auch sie unter die Masse, bis alles gleichmäßig verteilt ist. Anschließend kommt der Eischnee, den Sie sachte unterheben (damit die Masse schön luftig wird), hinzu. Abschließend rühren Sie noch das Backpulver mit unter.

Die jetzt fertige Masse geben Sie nun in die vorgefettete Backform – „schuckeln“ Sie die gefüllte Form ein wenig hin und her, damit sich alles gleichmäßig verteilen kann.

Der Gabeltest
Geben Sie den Kuchen für ca. 50min in den Backofen – ich empfehle den Kuchen nicht ganz mittig zu positionieren, lieber etwas weiter nach unten, damit der Boden gut durchbäckt. Ein Gabeltest verrät Ihnen, ob der Kuchen fertig ist. Ist die Gabel noch etwas feucht, dann schieben Sie den Kuchen noch für einige Minuten in die „Röhre“. Sollte Ihnen die Oberfläche zu dunkel erscheinen, dann decken Sie die Backform einfach mit einem ausreichend großen Stück Alufolie ab.

Selbstverständlich passt zu diesem Kuchen auch ein ordentlicher Schlag Sahne auf die Sie ein wenig Zimt stäuben.

Guten Appetit!

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