(Autor, Justin Bärwaldt)

Auch wenn das Laufen viele positive Aspekte mit sich bringt und die Ausschüttung von Endorphinen fördert, so kann es nicht Schaden einen kritischen Blick darauf zu werfen und sich jenen damit verbundenen Risiken bewusst zu werden.

„Die Dosis mach das Gift“

Die wohl am häufigsten vom Laufen verursachten Beschwerden, sind auf Überlastung zurückzuführen. Kein Wunder, denn auf den Bewegungsapparat lastet bei jedem Schritt das 2,5 – 3,5 fache des eigenen Körpergewichts. Diese Belastung an sich stellt für den trainierten und geübten Läufer/Körper keinerlei Probleme dar. Problematisch wird es, wenn das Laufpensum zu schnell und zu intensiv gesteigert wird. Denn Knochen, Sehnen und Bänder, welche allesamt in den passiven Bewegungsablauf integriert sind, haben einen verhältnismäßig langsamen Stoffwechsel, was zur Folge hat, dass Sie sich vielleicht körperlich fit fühlen könnten, Sie ihrem Bewegungsapparat in Wahrheit jedoch nicht genug Zeit gegeben haben, sich auf die Belastung einzustellen sowie die nötigen Knochensubstanzen und Proteine zu produzieren.

Dennoch treten beim Lauftraining selten akute Verletzungen auf.

Das Magazin trainingsworld beziffert die Verbreitung von chronischen Rückenschmerzen, ausgelöst durch Lauftraining, mit ca. 10 – 15%. Auch Entzündungen am Knie oder der Achillessehne werden hier mit nur ca. 10 – 30% angegeben.

Doch auch wenn akute Beschwerden kaum auftreten, was ist mit dauerhaften Schäden?

Leider sind Beschwerden, ausgelöst durchs Laufen, weit verbreitet, auch wenn es oftmals nur geringe sind. So haben rund 2/3 der Läufer Beschwerden aufgrund von Überlastung.

Als Hauptgrund wird weder der Untergrund noch die Geschwindigkeit, oder andere Sportarten, welche nebenher ausgeführt werden, angesehen. Nein, es ist das Laufpensum.

So ist jedem dazu geraten, der präventive Interessen verfolgt, das eigene Laufpensum alle 14 Tage um höchstens 10% zu steigern. Auch Krafttraining in den jeweiligen Bereichen und Regenerationsphasen helfen. So sollten Sie beispielsweise in regelmäßigen Abständen auch Lauf-ABC-Einheiten in Ihr Training integrieren.

Dann sollte das Laufen einem gesunden Sportler keine Probleme bereiten.

Sie möchten Ihren Laufstil optimieren oder haben das Ziel an einem Lauf-Wettkampf teilzunehmen?

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