Category: Stress / Entspannung

Unser inneres Team

(Autor Justin Bärwaldt)[1]
Saboteure oder Mentoren - wer hat in unserem Unterbewusstsein das Sagen?
Physisch gesehen sind wir naturbedingt in Regelfällen immer eine Person. Unsere Psyche hingegen beherbergt eine Gruppe an Personen, die tagtäglich unser Verhalten steuert: Seien es Entscheidungen, Emotionen, oder Verhaltensweisen und Kommunikation. Richard C. Schwartz bezeichnet diese Diversität an Stimmen als „Repräsentation der normalen Vielfalt der Psyche.“ Kurzum: die Personen sind ein elementarer Bestandteil unserer Psyche, obschon unsereins es vermutlich weder vermag, diese verschiedenen Personen zu benennen noch auseinander zu halten.

Die spannenden Fragen hierbei lauten: wie können Sie diese Gruppe für sich zu Nutze machen? Wie führen Sie diese und rücken die Person in den Vordergrund, die Sie jeweils an einem bestimmten Zeitpunkt Ihrer Wahl am ehesten brauchen?

Zur Illustration

Um den angesprochenen Personen Formen und Konturen verleihen zu können, sei folgender Sachverhalt gegeben:

Der noch unentschiedene potenzielle Käufer (im Folgenden K genannt) eines neuen Autos begibt sich in ein Autohaus seiner Wahl und lässt sich vom kundigen Berater (B) einige Modelle zeigen. Ks Kriterien, bevor er das Autohaus betrat, lauteten: ein Stadtauto, welches die Parkplatzsuche vereinfacht.

B zeigt dem K mehrere vier- und zweitürige Autos, von denen K zwei Modelle favorisiert:

  1. Ein zweitüriges Auto (S), einer Marke, die damit wirbt, die Parkplatzsuche – trotz der zunehmenden Urbanisierung der Menschheit – zu einem Kinderspiel zu machen, auf der anderen Seite einen stolzen Preis zu veranschlagt und der Stauraum ob der Größe des Autos entsprechend knapp bemessen ist.
  2. Ein viertüriges Auto (U), einer Automarke die kürzlich aufgrund falscher Angaben in die Schlagzeilen der Medien geraten war. Der etwas größer als der S ist, demgemäß mehr Stauraum verspricht aber dennoch eine Größe hat, welche die Parkplatzsuche – verglichen mit Ks jetzigem Auto deutlich vereinfachen würde.

In Ks Kopf melden sich folgende Stimmen/Personen:

  • Der Ästhet: findet, dass S kantigere Formen aufweist und so schöner und jugendlicher wirke
  • Der Vernünftige: führt an, dass den Fahrzeugführer das Außendesign des S während der Fahrt nicht tangiere, dies also kein Kaufkriterium sei
  • Der Sparsame: meint, dass das Preis-Leistungsverhältnis beim U ausgewogener sei, da man beim S „für den Namen mitbezahle“
  • Die Mütterliche: meldet, dass die Knautschzone beim S geringer sei, sprich: das gefährlichere Auto
  • Der Kritiker: schimpft, dass mit beiden Autos längere Reisen nicht praktikabel, und zudem familienuntauglich, sein.
  • Der Bescheidene: plädiert für U, da S ein „Understatement“ sei, jeder jedoch um den hohen Preis dessen wisse

Sprich: ein Wirrwarr aus Meinungen und Wertungen. Doch wie derer Herr werden? (vergleiche Sigmund Freud: „nicht Herr im eigenen Hause sein [2]“)

Um diese Frage besser beantworten zu können, ist eine Gliederung der Stimmen anhand ihrer Wirkung ein wichtiger Baustein:
Theorie von Ursula M. Wagner:

Wagner unterteilt die Stimmen in Saboteure und Mentoren.

  1. Saboteure

Laut Wagner blockierten uns die Saboteure und führten zu persönlicher Unzufriedenheit.

  1. Mentoren

Das Pendant, die Mentoren, dränge die Saboteure zurück und resultierte in einem positiven Lebensgefühl.

Des Weiteren, sei die Intention beider Gruppen dieselbe: sie wollen helfen, uns an entsprechende Lebensumstände anzupassen.

Theorie von Richard C. Schwartz:

Schwartz unterteilt die Gruppen in Teile, Manager, Tyrannen, Verbannte und Feuerbekämpfer.

  1. Teile

Die Teile sorgten für Motivation bezüglich der lebenserhaltende Dinge wie die Nahrungsbeschaffung.

  1. Manager

Die Manager seien vergleich mit der moralischen Instanz, so Schwartz. Sie würden zwischen Gut und Böse unterscheiden. Sie entstünden in der Kindheit durch Sanktionen und Belohnungen.

  1. Tyrannen

Tyrannen seien übereifrige Manager, die in einer übersteigerten Erwartungshaltung resultierten. Der Übereifer entstehe, wenn das Erscheinen eines Verbannten drohe.

  1. Verbannte

Verbannte personifizierten vergangene Erfahrungen, die der Mensch verdrängen wolle. Es könnten Ängste, Enttäuschungen oder ähnliche sein, in jedem Falle sehe der Mensch die Regungen der Psyche als nicht liebens- und wünschenswert an. In diesem Falle greife der Manager (=Tyrann) ein und überreguliere, um das nahende Erscheinen des Verbannten zu verhindern. Beispielsweise: man solle noch netter sein, bis hin zur Selbstaufgabe, um das Risiko persönlicher Ablehnung von anderen zu minimieren, bevor es zu einer solchen überhaupt kam.

  1. Feuerbekämpfer

Die Feuerbekämpfer seien diejenigen, die erscheinen würden, wenn ein Verbannter akut durch Verletzlichkeit, Minderwertigkeitsgefühle das psychische Wohlsein bedrohe. Sie sorgen für Ablenkung auf der bewussten Ebene, sei es durch „Power-Shopping“ oder Alkoholgenuss. Auf der unbewussten Ebene wirke der Verbannte jedoch weiter, weshalb der Feuerbekämpfer nur kurzweilig helfe.

Theorie von Friedmann Schutz von Thun:

Der Psychologieprofessor entwarf die Theorie des „inneren Teams“ in den neunziger Jahren des vergangenen Jahrtausends. Schutz von Thun wiederum gliedert die Stimmen in die Vordermannschaft und das Schattenkabinett:

  1. Vordermannschaft

Diese bestehe aus positiven Eigenschaften wie Dynamik, Belastbarkeit und Lebensfreude.

  1. Schattenkabinett

Das Schattenkabinett sei ein Sammelsurium aus negativen Gefühlzuständen. So sei die eine Stimme genervt, die andere ausgebrannt, etc.

Wenn das Schattenkabinett nicht beachtet werde, dann drohe der Zusammenbruch der äußerlichen Fassade, welche die Vordermannschaft Aufrecht zu erhalten versuche. Schutz von Thun bemüht dabei das Bild einer „Untergrundbewegung, die Widerstand leistet und in Form von Erschöpfung oder Depression durch die Hintertür kommt und die Macht ergreift.“ Zudem führt er weiter aus, dass die Vordermannschaft sich aus Erwartungen der Gesellschaft an den Einzelnen, also durch äußere Einflüsse, formiere und somit Ausdruck des Zeitgeistes sei.

Die Lösung

Die drei genannten meinen einhellig, die Installation eines „Oberhauptes.“

Dieses Oberhaupt habe die Aufgabe, anhand einer „Willkommenskultur“ alle Stimmen zunächst wertfrei zu „hören“ und zu kategorisieren (beispielsweise: Pro-Lager bezüglich des zweitürigen Autos). Anschließend solle das Oberhaupt als eine Art „Überinstanz“ die Entscheidung fällen durch Abwägung der Argumente. Dadurch solle eine Bewusstmachung aller Stimmen sowie rationalisierte Entscheidungsfindung erreicht werden.

Um auf den oben genannten Autokauf zurück zu kommen:

Der zweifelnde K hätte sich alle Stimmen bewusstgemacht, sie willkommen geheißen, und sich anschließend – nach voriger Absprache mit allen – für den zweitürigen S entschieden.

Übung: Lernen Sie Ihre Team-Mitglieder kennen!

Nehmen Sie bei der nächsten Entscheidung Zettel und Stift zur Hand und versuchen Sie, alle inneren Stimmen zu benennen und zu kategorisieren.
Achten Sie insbesondere auf die „leisen, zögerlichen“ Stimmen. Je öfter Sie die Übungen wiederholen, desto besser können Sie jede einzelne vernehmen und anschließend bewerten, ob sie für die finale Entscheidung förderlich ist oder nicht.
Anmerkung

Diese hier dargelegte Übung eigne sich nicht für Traumatherapien, so Dagmar Kumbier. Diese benötigten einen „anderen Zugang.“ Insbesondere, da traumatisierte „Stimmen“ sich erst spät sowie ritualisiert meldeten. Zudem hätten sie eine solche emotionale Wucht wie Dominanz, dass ein gedanklicher „Oberhaupt“ ihrer nicht Herr werden könne.

Solche traumatischen Erlebnisse bedürfen besonderer professioneller Aufmerksamkeit.

Sollten Sie ein solches Erlebnis oder gar mehrere erlebt haben, bitte ich Sie dem Rat zu folgen und die vorgestellte Methode nicht zur „Selbst-Heilung“ zu nutzen, sondern sich vielmehr professionellen Methoden zuwenden, sofern Sie das mögen.

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[1] Die in diesem Artikel dargestellten Fakten wie Beispiele basieren weitestgehend auf dem Artikel von Ursula Nuber: „Das innere Team: Finden Sie heraus, was in Ihnen los ist!

Dieser erschien in der Zeitschrift „Psychologie Heute“ in der November-Ausgabe aus dem Jahr 2013 (11/2013). Wortgleiche Textpassagen zum zugrundeliegenden Text sind vom Autor dieses Textes in keiner Weise beabsichtigt.

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Kränkungen_der_Menschheit


Gesunder Schlaf – helfende Ernährung

Gesunder Schlaf für eine erholsame Nacht. Wie Sie mit gezielter Ernährung und einem reflektiertem morgens erholt aufstehen können.
Die Nachtruhe ist die Zeit, in der sich Körper und Geist von den Anstrengungen erholen, und regenerieren können. Ein gesunder Schlaf hat großen Einfluss auf unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit.

Schnell merken wird, wenn die Nacht nicht erholsam war. Es folgen Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und Gereiztheit, um nur einige Auswirkungen zu nennen. Bei mir kommt beispielsweise eine geschwächte Sehkraft hinzu.

Chronisches Schlafdefizit hat also deutliche Auswirkungen auf den Menschen und seine Gesundheit.

Was bewirkt Schlafmangel?

Ein chronisches Schlafdefizit steigert den Stress(-pegel), und sorgt für einen erhöhten Verbrauch/Bedarf von Aminosäuren, Mikronährstoffe, Spurenelementen und Vitaminen. Fehlen dem Organismus innerhalb seiner Stoffwechselprozesse bestimmte Eiweiße und die entsprechenden Stoffwechselpartner, kann dies Ein- und Durchschlafstörungen verursachen.

Warum kann ich nicht schlafen?

Meist ist hierfür ein Mangel, bzw. eine eingeschränkte Bildung, des Schlafhormons Melatonin verantwortlich. Dieser Mangel hat seine Ursache darin, dass zur Produktion bestimmte Aminosäuren nicht, oder nicht ausreichend zur Verfügung stehen.

Hinzu kommt selbstverständlich der eigene Lebenswandel. Stress und Sorgen lassen uns des  Nächtens nicht abschalten und zur Ruhe kommen.

  • Glycin und Lysin
  • Tryptophan (Vorstufe von Serotonin)

Wie der Körper Melatonin bildet?

Durch das fehlende Licht zur Nacht hin, bekommt das Gehirn über die Netzhaut die Information Serotonin in Melatonin zu verstoffwechseln. Melatonin fungiert hier quasi als Taktgeber, und bereitet den Organismus auf die Nacht vor. Das System wird heruntergefahren. Hinzu kommt, dass das Melatonin Wachstumshormone aktiviert, die ihrerseits die Regeneration des Organismus fördern.
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | gesunder Schlaf Melatonin Bildung

Kein Melatonin, kein Schlaf!

Welche Möglichkeiten haben wir, die Melatonin-Produktion zu unterstützend?

Zum einen ist es von immenser Bedeutung, die aktuellen Lebensgewohnheiten zu hinterfragen und ggfls zu optimieren.

  • meiden Sie abends helles Licht
  • konsumieren Sie keine aufputschenden Lebensmittel/Getränke
  • vermeiden Sie zu später Stunde schwere Speisen
  • machen Sie abends keinen anstrengenden Sport
  • vermeiden Sie Fernsehen im Schlafzimmer

Eine ausgewogene Ernährung ist hierfür förderlich, leider aber nicht immer ausreichend. Eine Nahrungsergänzung kann mitunter von Nöten sein, um eine gesunde Schlafarchitektur zu begünstigen, so dass Ihr Körper ausreichend Melatonin produzieren kann.

Tipps für eine spezielle Nährstoffversorgung!

  • Griffonia (afrikanishce Pfalnze) – reich an 5-HTP; dient als Zwischenprodukt bei der Umwandlung von L-Tryptophan in Serotonin (Glückshormon)
  • Lactium
  • Tryptophan – in Kombination mit Stoffwechselpartnern (Vitamin C, Vitamin B1, B3, B6, Kupfer, Folsäure, Eisen) verantwortlich für den Serotonin- und Melatoninstoffwechsel
  • Melatonin  – gebildet in der Zirbeldrüse, kommt unteranderem in Walnüssen vor
  • kombiniert man Baldrian, Hopfen, B-Vitamine, Tryptophan, Lysin, 5-HTP und kleinste Mengen von Melatonin miteinander, so fördert dies ein Anpassung an geänderte Schlafzeiten und unterstützt eine gesunde Schlafarchitektur
Wie Sie sehen können, haben wir die Schlafqualität durch bestimmte Interventionsmöglichkeiten in unseren Händen – letztlich müssen wir nur wollen, um etwas zu tun!

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Stress lass nach! Hilfreiche Ernährung

Was viele nicht wissen, auch unsere Ernährung kann im Umgang mit Stress hilfreich sein! Sie kann die Stressresistenz stärken, und bestimmte Gehirnareale beruhigen.
“Stress lass nach!” Jeder hat sie, und jeder kennt sich – die belastenden Momente im Alltag. Wenn alles minutiös getaktet ist, und sich dann noch eine kleine Unvorhersehbarkeit dazwischen schiebt.
Alle Ampeln stehenauf Rot, oder der Fahrstuhl nicht kommt. Wir Menschen gehen unterschiedlich mit solchen Situationen um. Der eine gelassener, der andere steigt voll darauf ein. Letzteren möchte ich gern empfehlen, an Ihrer Stresskompetenz zu arbeiten.
  • Eine gesunde Ernährung kann:

    • Für ein gestärktes Nervensystem sorgen
    • Ein ausgleichendes Gemüt begünstigen
    • Die Stressresistenz stärken
  • Wo hingegen chronischer Stress:

    • Gesundheitsschädigend ist
    • Einen erhöhten Glucosebedarf hat
    • Und einen hohen Verbrauch an Vitaminen, Mineralen und Spurenelementen
Was aber können wir selber tun, damit unsere tägliche Nahrungsaufnahme, und damit steht uns ein wirklich großes Potential zur Verfügung, dazu beiträgt die Auswirkungen von Stress zu mindern?

Stärkende (Nerven)Nahrung!

  • Omega-3 & einfach ungesättigte Fettsäuren

    • Oliven-, Raps- und Walnussöl
    • Geschroteter Leinsamen
    • Seefische (> 2x/wöchentl.) wie z.B. Schellfisch, Heilbutt, Hering, Aal, Kabeljau, Rotbarsch oder Scholle
  • Obst

    • besonders sind hier zu nennen Beerenfrüchte
    • Bananen
  • Gemüse

    • Spinat
    • Paprika
    • Zwiebeln
  • Gewürze

    • Rosmarin
    • Johanneskraut
    • Grüner Tee

Möglichkeiten bei einer unzureichenden Ernährung!

Meine Empfehlung an dieser Stelle, die allergenarme Basisernährung. Ich lege Ihnen ans Herzen sie für einen Zeitraum von mindestens 4 Wochen zu testen. Der Organismus braucht einige Zeit bei der Umstellung. Seien Sie geduldig! Wenn Sie dazu Fragen haben, können Sie sich gern vertrauensvoll an mich wenden.
Bei Bedarf kombinieren Sie dies mit einer zielgerichteten Supplementierung. Klären Sie durch ein großes Blutbild beim Arzt hier Ihren persönlichen Bedarf ab!

Sowohl die bedarfsgerechte Ernährung, als auch die individuelle Supplementierung, sorgen dafür, dass Ihr Organismus mit essentiellen Vitaminen, Mineralen und Spurenelementen versorgt wird, und darüber hinaus positiver Einfluss auf die Stressresistenz genommen wird. Allen voran sind hier zu nennen: Vitamin-B Komplexe, Vitamin C, Zink und Magnesium.

Diese Vitalstoffe bekämpfen Stress!

  • Cystein
  • Glutamin
  • Glycin
  • Lysin
  • Tryptophan
Diese Aminosäuren sind in der Lage in bestimmten Gehirnregionen eine dämpfende Wirkung zu erzeugen. Zudem wirken sie konzentrationsfördernd und Stress reduzierend. Aminosäuren werden in ihrer Funktion und Wirkung von Mikronährstoffen unterstützt.
  • Ginko biloba
  • Ginseng
  • Lactium (fördert Entspannung, Konzentration, Stressresistenz)
  • Rhodiola
  • Rosmarin
  • Theanin (aus Grünem Tee)
Wie ich bereits in vorangegangenen Artikeln beschrieben habe, gibt es sie, die alten traditionellen Heilsysteme auf der ganzen Welt, die die natürlichen Heilkräuter und Gewürze noch zu nutzen wissen. Heilkräuter mit einer sogenannten adaptogenen Wirkweise, die einen positiven Einfluss auf die Stressresistenz und die Leistungsfähigkeit haben, und das Wohlbefinden steigern, ohne dabei aufputschend zu wirken.

Die genannten Substanzen sind so verträglich, dass sie über einen längeren Zeitraum problemlos eingenommen werden können.

Die tägliche Nahrungsaufnahme bietet uns vielfältige Möglichkeiten, unsere Gesundheit nachhaltig und stabil zu unterstützen. Wir müssen sie lediglich umsetzen. So auch im Falle vom täglichen Stress. Stress lass nach! ist nicht nur salopp daher gesagt. Nein, wir haben es stets in der Hand!

Bitte bedenken Sie zum einen:

Stress ist das, was wir daraus machen!
Und zum anderen haben wir diverse Möglichkeiten, wie im konkreten Fall die Ernährung, positiven Einfluss zu nehmen!

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Darmsanierung in 3 Schritten

Die drei Schritte einer sinnvollen Darmsanierung für ein gutes und entspanntes Bauchgefühl
Stellen Sie sich vor, Sie müssten Tag und Nacht arbeiten. Ja sogar permanent Höchstleistungen vollbringen, und dies manchmal unter miserablen Umständen. Tag ein, Tag aus!

Sicherlich stimmen Sie mir zu wenn ich behaupte, dass Sie dies nicht auf Dauer, und nicht ohne Einbuße Ihrer Gesundheit durchhalten werden.

Aber warum muten Sie es dann Ihrem Darm zu? Warum überfordern und belasten Sie ihn permanent. Gönnen ihm keine Auszeit? Keine ausreichend Erholung?

Jede erfolgreiche Therapie, sollte mit einer ausreichenden Regeneration des Darmes einhergehen. Nur so ist es ihm möglich, die für unseren Organismus und unsere Gesundheit wichtigen Nährstoffe aufzunehmen.

Aus meiner Sicht ist eine Darmsanierung essentieller Bestandteil einer stabilen und nachhaltigen Gesundheit.

Welche Funktion hat der Darm?

  • Nahrung zerkleinern
  • Nahrungsbestandteile und Wasser dem Körper bereitstellen
  • ausscheiden und entgiften
  • Immunabwehr

Auf ca. 180 bis 300qm beherbergt der Darm Billionen von Bakterien (der Darmflora), und bildet mit der Darmschleimhaut und der Darmflora die Grenze zur Außenwelt. Toxische Belastungen (etwa durch Medikamente, Umweltgifte wie Schwermetalle, Antibiotika), ungesunde Lebens- und Essgewohnheiten und Stress können eine intakte Darmflora empfindlich stören.
Daraus kann schnell eine Besiedlung mit den falschen Bakterien und Pilzen resultieren!

Folgen!

  • Einfluss auf das Immunsystem
  • Verdauung verschlechtert sich
  • Absorbierung essentieller Aminosäuren, Vitamine und Minerale wird beeinflusst

Wann braucht der Darm unsere Hilfe?

Achten Sie auf Blähungen, Verstopfungen, Durchfall, Sodbrennen, Hautprobleme, Pilzbelastung. Dies sind Anzeichen eines nicht intakten Darms, welcher dann den gesamten Organismus schwächen kann!

Wie bereits erwähnt gibt es zahlreiche Faktoren, die Einfluss auf den Darm haben. Allen voran sind dies die tägliche Nahrungsaufnahme (ungesund), Arzneimitteleinnahme (z.B. Antibiotika), Zucker und Alkohol, sowie Stress. Sie alle sorgen dafür, dass sich anstatt der guten und unterstützenden Bakterien, die Darmschleimhaut mit Schimmelpilzen und Fäulnisbakterien besiedelt.

Nun entsteht eine Kaskade von Abläufen! Die Darmflora ist in ihrer Funktionalität gestört und eingeschränkt. Darmprobleme entstehen. Durch eine unzureichende Verdauung gelingt es dem Organismus nicht wichtige Vitalstoffe aufzunehmen. Es entstehen beispielsweise Aminosäuren-, Vitamin B12. Eisen- und Zink-Mangel die auf Dauer die Gesundheit beeinträchtigen!

3 Schritte für Ihren gesunden Darm! Das können Sie tun!

  • Reinigung & Ausleitung

    Schadstoffe müssen ausgeleitet, und der Darm von Schlacken bereinigt werden. Bestimmte Lebensmittel (Flohsamenschalen), Kräuter, Gewürze und Algen unterstützen den Reinigungsprozess! Beispielsweise unterstützen Kurkuma, Chlorella und die Mariendistel die Leber bei der Entgiftung und dem Ausleiten von Umweltgiften (z.B. Insektizide, Pestizide).

  • Wiederaufbau

    Erneute Herstellung der Schleimhautbarriere als elementare Abgrenzung zur Umwelt! Damit diese wichtige Barriere rekonstruiert werden kann, um dann ihre schützende Aufgabe adäquat ausführen, ist es nötig, dass dem Organismus bestimmte Mikronährstoffe zur Verfügung stehen. Zu nennen wären Vitamin A (Carotinoide), Vitamin E und D, Vitamin B3 und B6, Pantothensäure, Selen, Zink sowie Biotin. Ganz besonders wichtig in diesem Kontext ist die Aminosäure Glutamin. Denn sie trägt maßgeblich zur Stärkung der Darmschleimhautbarriere bei!

  • Symbioselenkung

    Für ein gesundes Gleichgewicht in der Darmflora ist eine Symbioselenkung wichtig. Was bedeutet das genau? Mit Hilfe von guten Milchsäurebakterien sorgt man dafür, dass eine gesunde bakterielle Besiedlung der Schleimhäute (Mund, Darm, Vagina) eingeleitet und unterstützt wird.
    Dies macht insbesondere nach einer Antibiotika-Therapie Sinn, da hier die Darmflora nachhaltig beeinträchtigt wird.

Kein Transportmittel – keine Entschlackung oder Entgiftung!

Abschließend gilt darauf hinzuweisen, dass ohne ein geeignetes Transportmittel keine Ausleitung möglich ist! Trinken Sie also täglich ausreichend klares Wasser (ca. 1,5-2 Liter zusätzlich!)
Sie haben regelmäßig Beschwerden in der Körpermitte, und fühlen sich nicht wohl? Ihnen macht Ihre Verdauung beschwerden, und Sie fühlen sich energie- und antriebslos? Blähungen, Verstopfungen, Durchfall, Sodbrennen und Hautprobleme sind Ihnen nicht fremd!

Dann wird es möglicherweise Zeit über eine Veränderung Ihrer Ernährung und Ihres Lebensstils nachzudenken!

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Was wir von mental starken Menschen lernen können

13 Anregungen, die wir uns von mental starken Menschen aneignen können um selber gestärkt durch unser Lebene zu gehen.
Knapp 18 Jahre arbeite ich intensiv mit Menschen zusammen. Menschen, die bereit sind Dinge in die Hand zu nehmen, um voranzukommen und sich zu entwickeln. Fast zwei Jahrzehnte in denen ich beobachten und lernen konnte, wie sich mental starke Menschen von anderen unterscheiden.

Es gibt Menschen die beim kleinsten Windstoß ins Wanken geraten, während es bei anderen noch so stürmen kann, und sie nichts aus ihrer inneren Balance bringt.

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Was vermeiden mental starke Menschen

Woher kommt dieses „Bei sich sein“, und was unterscheidet diese Menschen von anderen.

Bevor ich darauf näher eingehe, möchte ich hierzu noch zwei Beispiele erwähnen, die mich persönlich sehr beeindrucken.
Das ist zum einen Alice Herz-Sommer, eine der ältesten (110 J.) Holocaust-Überlebenden, und zum anderen Amy Morin, sie verlor innerhalb kürzester Zeit drei geliebte Menschen.
Wer Alice Herz-Sommer kennt, der verbindet mit Ihr den Satz „life ist beautiful“. Dies aus dem Mund eines Menschen, der kaum Schlimmeres erlebt haben könnte. Aber sie wiederholt es immer wieder: „life ist beautiful“ und „everything is a present“. Die Worte sind so ehrlich, so wahr, sie kommen von Herzen und scheinen Quell ihrer Kraft, ihrer Stärke zu sein.

Amy Morin erlitt ebenfalls schwere Schicksalsschläge. Innerhalb von 3 Jahren verstarben Mutter, Ehemann und dann auch noch der geliebter Stiefvater. Verständlicherweise könnte das einen Menschen hart zu Boden werfen – nicht so Amy. Die junge Psychotherapeutin und klinische Sozialpädagogin schrieb sich, in dieser Phase, selber einen Brief. Ein Brief der sie daran erinnern sollte, stark sein zu wollen, nicht aufzugeben. Dieser persönliche Brief enthielt eine Liste von 13 Dingen, die mental starke Menschen meiden. Denn diese Dinge ziehen einen in schweren Zeiten nur noch schwerer herunter.

Aus diesem Brief entstanden erst ein Blog, und später ein Buch, welches in über 20 Sprachen übersetzt wurde. Inspiriert dadurch der heutige Beitrag.

Was unterscheidet nun Menschen, denen es gelingt die Schläge des Schicksals auszuhalten von jenen, die dadurch auf die Bretter geschickt werden?

Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | mental starke Menschen

Grundlegend kann man dazu sagen, dass sie andere Gewohnheitsmuster haben, und auch einen anderen Zugang zu Ihren Gedanken und Gefühlen.

1. keine Zeit für Selbstmitleid

Kennen Sie den Unterschied zwischen Selbstmitgefühl und Selbstmitleid!? Das eine lässt uns wachsen, dass andere zieht uns gnadenlos herunter.
Selbstmitgefühl ist die feine Art der Fürsorge und Eigenheilung, wenn nötig. Es lässt uns an den Erfahrungen wachsen, lernen, und auch Dankbarkeit dafür empfinden.
Selbstmitleid hingegen der direkte Weg in die „Jammer“-Sackgasse. „Warum ich“, „mir geht es so schlecht“ hallt es aus allen Ecken. Weder Selbstverantwortung, noch die nötige Akzeptanz dafür, dass das Leben nicht immer fair ist. Mit diesem Verhalten machen wir uns selber zu Zwergen.

„Aufstehen, Staub abklopfen und Krönchen richten und weiter geht es“, oder „Oh Gott, wie schlecht wir mir, erging es noch keinem.“

2. übernehmen Verantwortung

Mental starke Menschen behalten die Macht über das, was passiert. Sie übernehmen Verantwortung, und machen nicht ihr Umfeld dafür verantwortlich. Weder in negativen noch in positiven Situationen

Sie behalten stets die Macht bei sich – denn dort gehört sie hin! Dann gehört sie uns! Sie reagieren nicht, sie agieren!

3. scheuen keine Veränderung

Nichts ist so sicher wie die Veränderung. Tag täglich wirkt sie auf unser Leben ein. Wir können uns ihrer nicht entziehen. Derjenige, der sich ihrer verwehrt und ständig hadert, der führt einen ausweglosen, kräftezehrenden Kampf.

Der mental starke Mensch empfängt sie neugierig, mit offenen Armen für das was da kommen mag.

4. keine Energie für Dinge außerhalb eigener Kontrolle

Sicherlich können wir uns über den schleppenden Verkehr, den Regen oder Menschen, die sich anders verhalten als wir es erwarten, aufregen. Aber ändert es etwas an der Situation in der wir uns in diesem Moment befinden, oder verschwenden wir hier nur unsere Energie!? Akzeptanz hingegen vergiftet uns nicht, lässt uns frei sein im Moment.

5. wollen es nicht allen recht machen

Es ist nicht das Ziel des Lebens, dass wir von allen gemocht werden, das uns jeder lieb hat und alles in Harmonie verläuft. Sicherlich gibt es viele Menschen, denen das lieb wäre, aber so ist es nicht. Vielen Menschen sind wir egal, „tangieren den Zug ihres Lebens“ kaum, wenn überhaupt. Und solchen Menschen wollen wir es recht machen. Wohl kaum. So jemanden beeindrucken zu wollen bindet unnötig Ressourcen, und hat wenig Aussicht auf Erfolg. Warum also Energie verschwenden. Aber auch das Gegenteil, jedem weismachen zu wollen wie unabhängig man doch sei, bringt gleiches hervor.

Mental starken Menschen gelingt es, sich authentisch zu verhalten – sie geben sich so, wie sie wirklich sind. Können mit Kritik gut umgehen, gehen mal voran, haben aber auch kein Problem sich im geeigneten Moment zurückzunehmen.

6. kalkulierte Risiken scheuen sie nicht

Sie sind sich Ihrer Fähigkeiten und Kompetenzen bewusst, deshalb ist ein Sprung vom Dach ausgeschlossen, da sie keine Flügel haben. Jedoch sind die kalkulierten Risiken, die über die sie im Vorfeld nachgedacht haben, das Potenzial für eine lohnende Veränderung. Sie denken im Vorfeld darüber nach, was das Schlimmste ist, was passieren kann. Überwiegt das Positive, wird das Risiko eingegangen

7. die Vergangenheit lässt sich nicht ändern

Keine Frage, es ist wichtig die eigene Geschichte zu kennen, denn sie ist unweigerlich mit uns verwoben, und hat uns zu dem gemacht was wir sind. Dennoch ist es wichtig, dass wir uns nicht im Gestern verlieren, sondern das Hier und Jetzt leben. Hier ist unsere Energie am sinnvollsten aufgehoben, wird am ehesten gebraucht. „Hier“ und „Jetzt“ sind die einzigen Orte, an denen wir glücklich sein, handeln und entscheiden, aber auch verzeihen können.

8. wiederholen ihre Fehler nicht ständig

Fehler sind Erfahrungen auf dem Weg der Veränderung. Dafür sind sie wichtig. Wir sollen aus ihnen lernen und daran wachsen. Mit einer entsprechenden Einstellung kann ich auch genau diesen Nutzen daraus ziehen. Diese Erkenntnis setzt jedoch heraus, dass ich mir ihrer bewusst bin, und für das nächste Mal eine Ableitung daraus bilden kann.

Also, der mental starke Mensch nimmt Fehler als eine positive Erfahrung an, aber auch nur, weil er aus ihnen für die Zukunft lernt.

9. neiden anderen nicht deren Erfolg

Bei über 7 Mrd. Menschen ist es wahrscheinlich, dass es viele gibt, die genau das haben und besitzen, was wir uns sehnlichst wünschen. Nun kann man sich darüber grämen, und vor Neid und Missgunst seine Energie verschleudern, oder aber man packt es an, krempelt die Ärmel hoch und legt los. Denn unsere Träume lassen sich nur durch Taten verwirklichen.

10. geben nicht gleich auf

Jeder Versuch bringt uns näher ans Ziel. Es ist immer wieder spannend zu beobachten, wie selbstverständlich Kinder neues ausprobieren. Anders als Erwachsene denken sie über das was sie da tun nicht nach – sie machen es einfach. Erst das erwachsene Gehirn reflektiert, wägt ab und entscheidet. Je niedriger die Frustrationsschwelle desto schneller geben wir auf. Leider wir hier oft bei den Kleinen der Grundstein für dieses geringe Selbstvertrauen gelegt. Sätze wie „das schaffst Du nicht“, „nimm Dir nicht so viel vor“ und ähnliches bremsen den unermüdlichen Entdeckerdrang eigener Fähigkeiten massiv aus.

Mental starke Menschen hingegen lassen sich von Rückschlägen nicht ausbremsen. Thomas Edinson hat einmal gesagt, dass er nun 10000 Möglichkeiten kennt, wie etwas nicht funktioniert.

Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | mental starken Menschen

11. fürchten die Einsamkeit nicht

In der Einsamkeit und Stille können wir unsere innere Stimme am besten lauschen. Nur ohne Ablenkung gelingt es uns im inneren zu finden, was wir außerhalb suchen: tiefe innere Zufriedenheit durch Glück und Freundschaft mit uns selbst. Charlie Chaplin nannte dies in der Rede zu seinem 70. Geburtstag „Selbstliebe“. Wenn uns dieser Schritt gelungen ist, dann haben wir uns von der Abhängigkeit und gleichgültigen Zielen anderer befreit.

12. glauben nicht, die Welt würde ihnen etwas schulden

Viele gehen davon aus, dass das Leben so laufen muss, dass sich all ihre Erwartungen erfüllen. Aber sind wir einmal ehrlich, die Welt schuldet und „nada, nichts!“ Eher ist es unsere Aufgabe die Puzzleteile des Lebens aus dem Chaos herauszufinden und für uns zu einem Ganzen zusammen zusetzen. Es liegt ganz allein in unserer Verantwortung aus der uns geschenkten Zeit das Beste zu machen.

13. erwarten keine sofortigen Erfolge

Geduld ist eine Tugend uns das Leben lehrt uns, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Alles, wofür es sich zu kämpfen lohnt, braucht Zeit, Geduld und Durchhaltevermögen – das ist es aber auch wert. Die Abkürzungen, die sich uns rechts und links anbieten, erweisen sich oft als Sackgassen und Einbahnstraßen in die falschen Richtungen. Beharrlich in der Mitte bleiben, Tag für Tag und und Schritt um Schritt kommen wir unserem Ziel näher. Sicherlich braucht es dafür viel innere Stärke, aber wir wachsen daran ungemein.

Die Natur lehrt uns „Steter Tropfen höhlt den Stein!“

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Zum Ende hin, möchte ich Ihnen noch zwei Gedanken mit auf den Weg geben. Einen davon habe ich durch die Zusammenarbeit mit meinen Kunden immerwieder erleben können. Mental starke Menschen, und das ist vielleicht der 14. Punkt dieser Liste, schämen sich nicht Hilfe in Anspruch zu nehmen. Im Gegenteil, sie gehen mit sich und ihren Ressourcen sehr verantwortungsvoll um. Zum einen ist ihnen bewusst, dass man nicht alles können kann und muss, und zum anderen holen sie sich die Unterstützung die notwendig ist, um ihre Ziele zu erreichen.

Zu guter Letzt, einen Satz den ich meinen Kunden stets sehr ans Herz lege:

“Stress ist das, was wir daraus machen!” Sicherlich können wir die Dinge, die auf uns einwirken nicht immer beinflussen, wie wir auf sie reagieren und damit umgehen hingegen liegt einzig in unserer Hand!

Machen Sie das Beste daraus!

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Die Spirale der Erschöpfung

Termindruck, ungünstiges Zeit- und Selbstmanagement, permanente Erreichbarkeit und auch die unreichende Fähigkeit sich abzugrenzen, treiben immer mehr Menschen in eine Richtung. Aus Erschöpfung wird Burnout, aus Burnout wird Depression.

Sehen Sie nachfolgend skizziert 15 Stationen innerhalb dieser Abwärtsspirale. Sollten Sie sich hierbei wiedererkennen empfehle ich zu handeln und sich Unterstützung zu suchen.

Stufe 1:
(die ersten Anzeichen einer Erschöpfung)

1. Schmerzen aller Art
2. Schlafstörungen
3. Energieverlust

Stufe 2:
(die Erschöpfung schreitet voran, das Verhalten verändert sich bereits)

4. Gedankenmenge
5. Reizbarkeit, Kränkbarkeit, bis zu aggressiven Ausbrüchen
6. Konzentrations- und Gedächtnisprobleme
7. Mehrarbeit
8. Sozialer Rückzug
9. Schuldgefühle

Stufe 3:
(die Erschöpfung: Körper, Geist und Seele auf die völlige Erschöpfung zu)

10. Grübelattacken
11. Motivations- und Interessenlosigkeit
12. Starke Stimmungsschwankungen, niedergeschlagene Stimmung
13. Suizidale Gedanken
14. Apathie und/oder quälende innere Unruhe
15. Depression

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Keine Zeit? Gründe und Hintergründe

„Keine Zeit, keine Zeit“

Chronischer Zeitmangel – permanenter Zeitdruck wird dem einen oder anderen durchaus geläufig sein. Das Problem dabei, er ist nicht nur ein Auslöser für Belastungsreaktionen, sondern auch ein massives Hindernis bei, in solchen Phase nötigen, Entspannungs- und Erholungsmomenten.

Es sind eine Reihe Faktoren, die zum sogenannten „Keine-Zeit“-Syndrom beitragen.

Mit nachfolgender Liste, und einem kritischen „Blick in den Spiegel“ sind Sie in der Lage zu überprüfen, welche Gründe es in Ihrem Leben für Zeitdruck gibt.

Äußere Faktoren »Zeitfresser«
  • Telefon
  • Ständige Unterbrechungen (z.B. eintreffendes Mails, SMS o.ä.)
  • viele, lange, und schlecht vorbereitete Besprechungen
  • mangelnder oder fehlerhafter Informationsfluss, der zu Verzögerungen führt
  • Mangel an Kontinuität (unklare oder ständig wechselnde Aufgaben)
  • Chaos durch überflüssigen Papierkram
  • Verkehrsstau
  • unnötige oder weite Wege
  • Schlange stehen, z.B. in der Kantine
  • Unpünktlichkeit seitens Kunden, Klienten, Mandanten
  • Unzuverlässigkeit seitens Mitarbeiter oder Kollegen
  • sonstiges:
persönliche Einstellungen und Verhaltensweisen
  • Schwierigkeit, Prioritäten zu setzen
  • Perfektionismus
  • Entscheidungen vor sich her schieben
  • Multi Tasking – alles gleichzeitig erledigen wollen
  • Unangenehmes vor sich her schieben
  • nicht delegieren können – alles selber machen wollen
  • nicht »Nein« sagen können
  • Altruismus – immer für andere da sein wollen
  • permanent Unvorhergesehenes aufdrängen lassen
  • überspitzte Suche nach Anerkennung
  • falscher Ehrgeiz
  • Angst vor »Leere«, vor Langeweile, vor dem »Nichtstun«
  • permanente Erreichbarkeit für alles und jeden
  • sonstiges:
Fehler bei der Zeitplanung
  • Anfang hinausgezögert
  • Fokus fehlt – sich mit Unwichtigem aufhalten, keine klaren Prioritäten
  • übermäßig lange Arbeitszeiten
  • Arbeit nicht abschließen
  • fehlender oder zu später Schlusspunkt
  • fehlende Pausen/Ruhezeiten
  • fahriges und deshalb fehlerhaftes und unkonzentriertes Arbeiten
  • permanenter Wechsel von einer angefangenen Arbeit zur anderen
  • Zeitplan zu eng kalkuliert, kein Platz für Unvorhergesehenes
  • Zeit für einzelne Aufgaben unterschätzt oder überschätzt
  • eigenen Biorhythmus missachten
  • »Ordnungswahn« oder mangelhafte Ordnung
  • sonstiges:
Wie Sie anhand der Auflistung sehen können, gibt es zahlreiche Möglichkeiten das eigene Verhalten einer selbstkritischen Prüfung zu unterziehen. Und seien Sie gewiss, kleine Veränderungen haben bereits große Auswirkungen.

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© 2011, Springer-Verlag GmbH. Aus: Kaluza, G.: Stressbewältigung


Entspannungs- und Erholungstechniken

An dieser Stelle möchte ich Ihnen das Thema der Entspannungs- und Erholungstechniken näher bringen, und Ihnen die Techniken im Einzelnen vorstellen und erläutern.

Um Ihnen einen sinnvollen und leichteren Überblick über die Methoden zu geben, habe ich die Erklärung wie folgt gegliedert: Schwierigkeitsgrad, Dauer, Beschreibung  Ablauf. Die soll Ihnen den Einstieg in das Thema erleichtern.

Wichtig wie bei allen neuen Dingen die wir im Leben erlernen, gehört eine regelmäßige Wiederholung zum Erfolg dazu. Nur, wer regelmäßig übt wird zur wahren Entspannung und Erholung im Alltag gelangen.

Ätherische Öle

Der Körper nimmt die ätherische Öle über die Poren oder durch Einatmen auf, wo sie dann im Blutkreislauf im Körper wirken. [zum Beitrag]
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Autogenes Training

 

Autogenes Training (AT)

Durch Konzentration auf den eigenen Körper Selbstbefehlen entsteht eine tiefe Entspannung. [zum Beitrag]
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Autogenes Training

 

Feng-Shui-Garten

Die daoistische Harmonielehre, hier als Gestaltungslehre, zielt auf die Harmonisierung von Menschen und Umgebung ab. [zum Beitrag]
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Entspannung

 

Kurzschlaf / Power-Napping

Der Kurzschlaf als gezielte Entspannung und Erholung für zwischendurch. [zum Beitrag]
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Power Napping

 

Massage

Gezielte Berührungen, mehr oder weniger intensiv, auf strukturelles Gewebe, sorgen für Spannungslösung und Tiefenentspannung. [zum Beitrag]
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Masssage

 

Meditation

meditatio = Besinnung. Fokussierung auf sich oder einen Punkt. [zum Beitrag]
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Meditation

 

Musikentspannung

Sanfte Klänge laden dazu ein, Körper und Geist zu beruhigen und zu entspannen. [zum Beitrag]
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Progressive Muskelentspannung

Im bewussten Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung, von Kopf bis Fuß, liegt die tiefe Regenerationsmöglichkeit. [zum Beitrag]
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Progressive Muskelrelaxation

 

Psychohygiene-Training

Hierbei geht es um eine gedanklich Reise durch den Körper, die bewusste Wahrnehmung einzelner Körperteile und das Erzeugen von Thermoregulation. [zum Beitrag]
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Gedankenreise

 

Qigong

Weiche, fließenden Bewegungen und konzentriertes Atmen. [zum Beitrag]
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Qigong

 

Schlafhygiene

Analyse und Optimierung von Schlafverhalten und Umgebung. [zum Beitrag]
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Schlafhygiene

 

Tai-Chi

Tai-Chi bedeutet fließende Bewegungen mit dem Fokus auf der Bewahrung des Gleichgewichtes. [zum Beitrag]
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Tai Chi

 

Thermalbad

Entspannung und Heilung durch die Kraft der ca. 20°C warmen und mineralhaltigen Thermalquellen. [zum Beitrag]
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Energie

 

Tiefenentspannung

Durch Imagination hervorgerufene Entspannung. [zum Beitrag]
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Tiefenentspannung

 

Tiefenimagination

Durch die Fähigkeit in Gedanken an bevozugte Orte zu gelangen, also Fantasiereisen oder -geschichten, ist Entspannung aber auch Problemlösung möglich. [zum Beitrag]
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Tiefenimagination

 

Yoga

Langsame, bewusste und fließende Bewegung gepaart mit einem bewussten und ruhigen Atem. [zum Beitrag]
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | Yoga

 


Entspannungs- und Erholungstechniken – Tai Chi

Synonyme: Taijiquan, T’ai-Chi-Chu’uan, Taiji, chinesisches Schattenboxen
Schwierigkeitsgrad: Stufe 3
Dauer: 10-30 Minuten

Beschreibung: Tai-Chi beinhaltet mehr als 100 Figuren, welche mit langsamen, fließenden Bewegungen dargestellt werden. Der Fokus liegt dabei auf der Bewahrung des Gleichgewichtes.

Ablauf

  • gerader, aufrechter Stand, Arme locker hängen lassen
  • mit fließenden Bewegungen in die Endposition einer Figur gehen
  • sekundenlang in der Endposition verharren
  • dank fließender Bewegungen wieder in die Ausgangsposition kommen
  • Drei Wiederholungen pro Figur
Kommentar: Ursprünglich als Kampfsport konzipiert, wird Tai-Chi also solche noch heute gelehrt. Aber auch als Entspannungsverfahren hat es seine Daseinsberechtigung und ist bestens für Menschen geeignet, welcher der körperlichen Ertüchtigung nicht abgeneigt sind.

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Entspannungs- und Erholungstechniken – Thermalbad

Synonyme: /
Schwierigkeitsgrad: Stufe 2
Dauer: 30-120 Minuten

Beschreibung: Thermalquellen wurden bereits in der Steinzeit und dem antiken Rom zur Entspannung und Heilung genutzt. Gemeint sind rund 20 Grad warme, mineralhaltige Gewässer.

Ablauf

  • im Wasser liegen, mit oder ohne Schwimmhilfe
  • meist bieten solche Bäder eine Kombination bestehend aus Entspannungsmusik, Farben und Düften an
Kommentar: Eine intensive Erholungs- und Entspannungsmethode, die es jedoch vor Wettkämpfen zu meiden gilt.

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