Category: Ernährung / Rezepte

Ice Tea Asiastyle

In warmen Tagen eine willkommene und erfrischende Abkühlung.
ca. ½ Bund Zitronenmelisse
ca. 250ml frisches Trinkwasser + 750 ml für den Tee
2 Stangen Zitronengras
1 walnussgroßes Stück Ingwer
5 Beutel grüner Tee (oder auch schwarzer Tee)
4 TL brauner Zucker
Die Melisse gut abwaschen und mit einem Tuch trocken tupfen. Anschließend bis auch zwei bis drei Stängel für die Dekoration, alle Blättchen abzupfen.

Für die dekorativen Eiswürfel jeweils ein Melisse-Blättchen in die Mulde der Eiswürfelschale legen, mit Wasser aufgießen und für mindestens 2 Stunden in den Gefrierschrank geben.

Die Zitronengrasstangen waschen und die äußeren 2-3 Blätter entfernen. Dann nochmals 2 Blätter abnehmen und für die Deko beiseitelegen. Das restliche Zitronengras halbieren (quer) und mit dem Messerrücken einige Male beklopfen – so kommen die Aromen besser heraus!

Den Ingwer schälen und anschließend in feine Würfel schneiden.

Ca. 750ml frisches (gefiltertes) Trinkwasser aufkochen und dann darin Teebeutel, Zitronengras und  Ingwer für ca. 5 Minuten ziehen lassen. Den Tee durch ein Sieb in eine Karaffe gießen, Zucker einrühren und anschließend kalt stellen.

Den Tee nach Bedarf mit den Eiswürfeln in Gläser gießen und mit den Melissestängeln  und Zitronengrasblättern dekorieren.

Wohl bekomm’s.

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Kichererbsen-Eintopf – falls der Frühling sich versteckt!

Wenn der Frühling sich versteckt, Ihnen kalt ist, und wie etwas Wärmendes benötigen. Dann ist ein guter Eintopf stets eine gute Wahl!
Zutaten (2 Pers.)
150g Kichererbsen im Glas (gekochte)
1 Knoblauchzehe fein hacken
2cm Ingwer  fein hacken
150g Karotten
100g Zwiebeln grob würfeln
125g Blattspinat (TK – grob gehackt)
Öl zum Braten
½ EL Curry
600ml Gemüsebrühe
1 EL Rosinen
1-2 Zweige Minze
Kichererbsen abgießen, abspülen und beiseite stellen.

Knoblauch und Ingwer schälen und feinhacken. Karotten ebenfalls schälen und in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Zwiebeln schälen und grob würfeln.

Öl in einem Topf erhitzen. Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer und Karotten darin ca. 5min andünsten. Dann das Curry hinzugeben und kurz mit anrösten. Brühe hinzugeben und für ca. 15min köcheln lassen. Kichererbsen, Rosinen und Spinat hinzugeben und weiter köcheln lassen.

Eintopf abschmecken und nach Bedarf nachwürzen mit Salz und Pfeffer.

Zum Servieren mit Minze bestreuen.

Wohl bekomm’s

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Frühstücksei – frisch oder nicht?!

Wie frisch ist eigentlich Ihr morgendliches Frühstücksei? Haben Sie darüber schon einmal nachgedacht? Und wissen Sie, woran Sie das erkennen können?

Klar zum einen gibt es die Stempel auf der Verpackung und auf jedem Ei. Aber ob das auch alles so stimmt? Und was genau bedeuten die Zahlen eigentlich auf den Eiern?

Die gestempelten Kennziffern  auf Ihrem Frühstücksei haben folgende Bedeutung:

0 = Bio
1 = Freiland
2 = Auslauf
3 = Boden
4 = Voliere
5 = Legebatterie
Die Kennziffern stehen auf jedem Ei, so dass Sie als Verbraucher stets die Möglichkeit haben festzustellen, wie die Hennen gehalten werden. Weiterhin verrät die Ziffern- und Buchstabenkombination das Herkunftsland. “DE“ steht für Deutschland. Die Legebetriebsnummer, nach der Länderkennung, gibt Auskunft über das Bundesland (ersten beiden Ziffern), gefolgt von der vierstelligen Kennung für den Legebetrieb und der Nummer für den Stall.

Ist mein Frühstücksei auch frisch?!

Legen Sie Ihr Ei in ein mit Wasser gefülltes Gefäß.

Wenn Ihr Ei wirklich frisch ist, dann sinkt es zu Boden und bleibt dort horizontal/seitlich liegen.

Wenn nun aber das Ei bereits sieben und mehr Tage alt ist, dann richtet es sich an der stumpfen Seite leicht auf – denn hier hat sich zwischenzeitlich eine Luftkammer gebildet.

Liegt das Ei-Alter bei 2 bis 3 Wochen, so steht es senkrecht mit der stumpfen Seite nach oben. Das bedeutet, dass die Luftkammer im Inneren bereits so groß ist, dass sie in der Lage ist, dass EI vollständig aufzurichten.

Eier sollten nicht länger als 3 bis 4 Wochen aufgehoben werden – vermutlich würden sie beim eben beschriebenen Test wie ein Korken auf der Wasseroberfläche tanzen.

Wenn Sie Eier kaufen, worauf sollten Sie dabei achten?

Eier werden fast täglich gekauft (außer man ist Veganer). Es gibt, neben den oben beschriebenen Kriterien, einige Dinge, die dabei beachtet werden sollten.

Zu erste einmal muss man sich selber die Frage stellen, welchen Anspruch habe ich an die Haltung der Hühner die mir mein morgendliches Ei liefern, bzw. welchen Lebensstandard wünsche ich mir für dieses Lebewesen. Zur Auswahl stehen Bio-,  Freiland-, Auslauf-, Boden-, Voliere-, Legebatterie-Haltung. Aus ethischen Gründen ist m.E. das Bio-Ei von Bio-Hühnern zu bevorzugen. Aber Obacht, auch hier gibt es noch einen gravierenden Unterschied. Denn das „gute“ Bio-Huhn ist auch nur ein Hybridhuhn. Möchten Sie beim Fleisch und beim Huhn ethisch-verantwortungsvoll handeln, dann kaufen Sie Fleisch und Eier von Zwei-Nutzungs-Hühnern.

Sicherlich kosten solch Eier, und auch das Fleisch deutlich mehr, aber eines gilt es bei der täglichen Nahrungsaufnahme stets zu bedenken: „unsere Lebensmittel rekonstruieren uns – also sollte deren Qualität bestmöglich sein! Denn, ein Haus kann nur so stabil sein, wie die Materialien aus denen es besteht.

Aber wieder zurück zum Einkauf vom Hühnerei. Öffnen Sie die Verpackung vorsichtig und kontrollieren die Eier auf Schäden. Dafür müssen Sie aber nicht jedes Ei einzeln in die Hand nehmen. Es reicht, wenn Sie vorsichtig das Ei an der Spitze versuchen zu bewegen. Lässt es sich nicht einfach bewegen, dann ist es an der Unterseite vermutlich festgeklebt weil es irgendwo gebrochen und der Inhalt leicht auslaufen ist. Als nächstes kommt die restliche optische Überprüfung, denn die Eier sollen natürlich an der Oberseite auch keine Risse oder „Knackse“ aufweisen.

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Wildkräutersalat – einmal quer durch die Wiese

Die wilden Kräuter. Vor vielen, vielen  Generationen kannte, schätzte und nutze man/frau ihre heilenden und kräftigenden Wirkungen – zugegeben kam die eine andere „Käuterhexe“ zu Unrecht dafür auf den Scheiterhaufen – und mit den Jahren gerieten sie immer mehr in Vergessenheit. Glücklicherweise kehrt altes Wissen, in Zeiten in denen der Staat der Meinung ist Heilkräuter verbieten zu müssen,  wieder zurück und wird weitergegeben.

Wildkräuter sind nicht nur reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, sondern geben auch ihre Kraft, Energie, Persönlichkeit und Widerstandsfähigkeit an uns weiter. Neben ihrem hohen Gehalt an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen , zeichnen sie sich durch ihre teils entzündungshemmende, Krebsvorbeugende und Immunsystemstärkende Wirkung aus. Die Wildpflanzen und Kräuter haben eine direkte Verbindung mit Mutter Natur, sind unverfälscht in ihrem Geschmack und nicht hoch- und überzüchtet wie manch anderes Kraut.

Mittlerweile gibt es zahlreiche empfehlenswerte (Koch-)Literatur zum Thema Wildkräuter, in gehobenen Restaurants haben sie ebenfalls Einzug erhalten, und auf guten Wochenmärkten, mit vorwiegend regionalen Anbietern, findet man sie ebenfalls wieder. Auch werden verstärkt Workshops, z.B. „Wildkräuter finden und verarbeiten“, angeboten.

Sollten Sie selber Wildkräuter sammeln gehen wollen, dann nehmen Sie nur die Ihnen bekannten Kräuter mit.

In der Küche sorgen die wilden Kräuter für eine willkommene geschmackliche Abwechslung. Mit ihnen kann man vorzügliche Suppen, Salate, Aufläufe oder Beilagen kreieren. Seien Sie mutig und begeben Sie sich auf eine Geschmacksexpedition.

Taube Nessel

  • Link Wikipedia
– antibakteriell
– beruhigend
– blutreinigend und blutstillend
– harntreibend
– krampflösend
– schleimlösend (Asthma, Bronchitis, Husten)
– positive Wirkung bei Erkältung
– fiebersenkend
– hilft bei Verdauungsschwäche
– lindernde Wirkung Magenentzündung und Darmstörungen
– hilft bei Schlaflosigkeit

Rauke

  • Link Wikipedia

Löwenzahnblätter (jung)

  • Link Wikipedia
– Bitterstoffe (heilsam für Leber und Nieren
– blutreinigend
– antirheumatisch
– positive Wirkung bei Hautkrankheiten, Fettsucht, Gallensteinen, Knorpeldegeneration
– reich an Vitamin C und Mineralien

Bärlauch

  • Link Wikipedia
– adstringierend
– anregend
– antibiotisch
– blutreinigend
– entzündungshemmend
– harntreibend
– schleimlösend
– schweißtreibend
– tonisierend

Schafgarbe

  • Link Wikipedia
– ätherische Öle
– Bitterstoffe
– Flavonoide
– krampflösend
– verdauungsfördernd
– antibakteriell

Wiesenkerbel

  • Link Wikipedia

Sauerampfer

  • Link Wikipedia
– appetitanregend
– blutreinigend
– harntreibend
– enthält Oxalsäure (daher nur in kleinen Mengen konsumieren!)

Brennnessel

  • Link Wikipedia
– hoher Gehalt an Flavonoiden
– Mineralstoffen (Eisen, Magnesium, Kalzium, Silizium
– Vitaminen (siebenmal mehr Vitamin C als Orangen)
– schmerzstillend
– entzündungshemmend
– anti-rheumatisch

Brunnenkresse

  • Link Wikipedia
– ätherische Öle
– Bitterstoffe
– Gerbstoffe
– Raphanol
– reich an Vitamine (A, B1, B2, C und E)
– reich an Mineralstoffe (Eisen, Iod, Phosphor, Calcium)
– verdauungsfördernd
– appetitanregend
– blutreinigend
– fiebersenkende Wirkung

Vogelmiere

  • Link Wikipedia
– ätherische Öle
– Vitamine
– Saponine
– Flavonoide
– Cumarine
– Mineralien
– Oxalsäure (geringdosiert verwenden)
– Zink
– schleimlösend
– hilft bei Nieren- Blasenverschleimung

Wiesensalbei

  • Link Wikipedia

Giersch

  • Link Wikipedia
– abführend
– antirheumatisch
– beruhigend
– entzündungshemmend
– harnsäurelösend
– verdauungsanregend

Pimpinelle

  • Link Wikipedia
– gute Zutat für Salate und im Joghurt
– schleimlösend
– entzündungshemmend
Wie bereits erwähnt, lassen sich mit den Wildkräutern leckere Rezepte kreieren und damit neue Geschmackserlebnisse in den Gaumen zaubern. Einige Variationen will ich Ihnen hier anbieten.
Wildkräutersalat Variation I
ein bis zwei Händevoll junge und zarte Wildkräuter
eine kleine Handvoll Gewürzkräuter
einige essbare Blüten
1 mildsäuerlichen Apfel
½ Banane
1 EL Rosinen
1 EL Walnüsse
etwas Honig
etwas Zitronensaft
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Die Kräuter waschen, verputzen wenn nötig, und grob schneiden. Nehmen Sie sich eine Schüssel und schneiden Apfel und Banane in gefällige Stücke, geben die Rosinen, Walnüsse und die restlichen Zutaten hinzu und vermengen alles. Schmecken Sie, wenn nötig noch mit Salz, Pfeffer oder Zitronensaft ab. Heben Sie nun behutsam die Kräuter unter und richten alles ansehnlich auf einem Teller an. Gern können Sie obendrauf noch ein paar Walnüsse streuen.

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Wildkräutersalat Variation II
ein bis zwei Händevoll junge und zarte Wildkräuter
eine kleine Handvoll Gewürzkräuter
einige essbare Blüten
100g Ziegenfrischkäse
1 Handvoll reife Kirschtomaten
etwas Zitronensaft
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Die Kräuter und Tomaten waschen, verputzen wenn nötig, und grob schneiden. Nehmen Sie sich eine Schüssel, halbieren die Tomaten und vermengen sie mit Öl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer. Heben Sie nun vorsichtig die Kräuter unter und richten alles auf einem Teller an.
Nehmen Sie sich zwei Teelöffel und formen aus dem aus dem Ziegenfrischkäse kleine Nocken, die sich auf den Salat geben. Streuen Sie noch ein wenig Salz und Pfeffer drüber, und geben noch ein paar Spritzer Olivenöl drauf und lassen es sich schmecken.
Wildkräuter-Pesto
Wildkräuter nach Wahl und Verfügbarkeit (aber immer darauf achten, dass es nicht nur eine Sorte ist)
Gewürzkräuter
Salz, Pfeffer
Knoblauch
Olivenöl
Pinienkerne
Pecorino
Alle Zutaten in einen Mörser geben und solange mörsern, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann in ein Gläschen füllen, mit reichlich Olivenöl bedecken und im Kühlschrank bis zum Gebrauch lagern.
Wildkräuter-Quark
Wildkräuter und Gewürzkräuter nach Wahl
Quark in Bioqualität (Menge nach Bedarf)
Salz, Pfeffer
Zwiebel
Knoblauch
Kräuter waschen, verputzen wenn nötig, und fein hacken. Zusammen mit der gewürfelten Zwiebel und dem gehackten Knoblauch unter den Quark mengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Hierzu passe hervorragend ein Schuss Leinöl. Der Wildkräuterquark passe gut zu Pellkartoffeln oder auf ein frisches Brot.

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Sie haben Appetit bekommen? Na dann los. Und wenn Sie Fragen haben, dann stehe ich Ihnen mit meiner Erfahrung gern zur Seite.

Obstsalat – Starter für den Tag

Wie und wann optimal mit einem Frühstück in den Tag gestartet wird, lässt sich so pauschal nicht beantworten und hängt sicherlich stark vom Wohlbefinden und auch der zur Verfügung stehenden Zeit ab.

Ich habe für mich herausgefunden, dass meine optimale Frühstückszeit zwischen 10:00 und 12:00 liegt. Vorher habe ich absolut keinen Hunger, und ein gefüllter Magen schränkt mich bei meinen morgendlichen ersten Coaching-Einheiten zu sehr. Ich habe dann das Gefühl, dass mein voller Magen meine Wahrnehmung (mal von der Behäbigkeit abgesehen) beeinflusst.

Mein Frühstück besteht meist aus einem bunten Obstsalat mit Früchten der Saison, und gelegentlich auch Obstsorten die aus der Ferne kommen. insgesamt richte ich mich hierbei nach der allergenarmen Basisernährung. Zusätzlich zum Obstsalat gibt es entwerder einen Klecks Ziegen- oder Schafsjoghurt oder etwas Kokosmilch. Abschließend kommt noch eine Handvoll Nüsse oder geschroteter Leinsamen drauf.

Zutaten (1 Pers.)
½ Apfel
½ Banane
½ Mango
½ Birne
1 Handvoll Blaubeeren
1 Handvoll Weintrauben
1 Feige
Kokosmilch oder Schafsjoghurt nach Bedarf
Gelegendlich erweitere ich mein Frühstück um ein Ei im Glas mit etwas guter Butter, Schnittlauch oder Kresse und eine Prise Salz und Pfeffer.

Wenn es die Saison her gibt, dann gibt es noch einen frisch gepressten Orangensaft. Für mich ist das ein optimaler Start in den Tag – und meine nächste Mahlzeit gibt es dann abends.

In diesem Sinne, guten Appetit.

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Basisernährung zur körperlichen Reinigung

Körperliche Reinigung durch eine natürliche und allergenarme Basisernährung – mehr Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit

Mit unserer Nahrung nehmen wir mitunter viele Schadstoffe auf, die ihre Auswirkung auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit haben. Wir fühlen uns schlapp, haben öfter kleinere Infekte und können uns kaum noch regenerieren. Die Ernährung kann hier eine der Ursachen sein.
Um die Auswirkung der von uns aufgenommen Lebensmittel auf unseren Organismus genauer zu überprüfen empfehle ich eine natürliche und allergenarme Basisernährung über einen Zeitraum von 4 Wochen (bei Wohlbefinden gern länger). Das gibt dem Körper ausreichend Zeit und Möglichkeit auf die Veränderung zu reagieren, Teile der schadhaften Stoffe aus dem Körper herauszubringen und Stoffwechsel-Blockaden zu lösen.

Bei dieser Form der Nahrungsaufnahme gilt es grundsätzlich folgendes zu beachten:

– die Lebensmittel sollten bevorzugt aus ökologisch/Bio- kontrollierte Produkte sein
– bei Obst und Gemüse Saisonprodukte vorziehen
Tiefkühlkost vor Fertiggerichten
– bei den Inhaltsstoffen möglichst keine E-Nummern und keine gehärteten Fette
– möglichst keine Kuh-Milchprodukte
– möglichst keine Getreideprodukte

Im Nachfolgenden stelle ich Ihnen einen Ausschnitt der Lebensmittelliste vor, die die allergenarme Basisernährung beinhaltet:

An Flüssigkeit sollten Sie täglich ca. 3l zu sich nehmen. Zwei Dinge hier zum Verständnis. Zum einen besteht der menschliche Körper zu einem großen Prozentsatz aus Flüssigkeit (wobei es hier Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt), und zum anderen dient das flüssige Medium innerhalb unseres Organismus als Transportmittel für Informationsaustausch und Stoffwechselvorgänge.
Ein Selbstversuch zeigt recht einfach, ob die aufgenommene Flüssigkeitsmenge ausreicht. Stellen wir uns den Körper als ein fließendes Gewässer. Das Wasser ist klar und geruchsneutral. Kommt es zu einer reduzierten Durchflussgeschwindigkeit oder gar einer Stauung, wird das Wasser trüb und fängt an zu riechen. Und, wie ist es bei Ihnen?

Folgende Getränke sollten Ihren täglichen Bedarf decken:

– Getränke (täglich ca. 3l Flüssigkeit aufnehmen)
– Apfel- und Traubensaft als Direktsaft ohne Zuckerzusatz – möglichst verdünnt wg. Fructose
– Früchtetee, grüner/weisser Tee, Pfefferminztee/Kräutertee
– stilles Wasser oder gefiltertes Leitungswasser

Auch bei den Lebensmitteln gilt, die bestmögliche Qualität zu wählen, denn wir müssen uns vor Augen halten, dass das was wir täglich an Nahrung aufnehmen, uns in irgendeiner Art und Weise rekonstruiert. Ein Haus kann nur so stabil sein, wie die Materialien aus denen es besteht. Achten Sie darauf, dass Obst und Gemüse aus ökologisch/Bio- kontrolliertem Anbau kommen, und bevorzugen Sie regionale Produkte vor anderen. Regionale Produkte haben kürzere Transportwege und sind daher, bezogen auf Obst und Gemüse, reifer geerntet.

Nachfolgend eine Auswahl von Lebensmitteln die Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden unterstützen können:

Obst (500g – 1Kg pro Tag) – je reifer desto besser (es enthält weniger Fructose)
– Äpfel,
– Birnen,
– Erdbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Waldbeeren (Beeren aller Art – tiefgekühlt ok)
– Weintrauben
– Melonen
– Pfirsiche
– Pflaumen
– Rhabarber

Gemüse (500g – 1Kg pro Tag)
– alle Kohlsorten: Wirsing, Blumenkohl, Grünkohl, Kohlrabi
– Brokkoli
– Porree
– Brunnenkresse
– Spargel
– Lauch
– Pilze
– Knollen: Möhren, Petersilienwurzel, Pastinaken, Sellerie
– Tomaten

Hülsenfrüchte: Erbsen, Bohnen, Linsen (sparsamer verwenden – Allergene!)
alle Salatarten: Feldsalat, Kopfsalat, Eisbergsalat , Rucola, Spinat

Ihre Küche darf und sollte viele (Wild-)Kräuter enthalten – das reichert die Mahlzeiten nicht nur geschmacklich sondern inhaltlich sinnvoll an. Wählen Sie dafür z.B. folgende Kräuter:

– Wildkräuter
– Basilikum
– Koriander
– Rosmarin
– Minze
– Dill
– Schnittlauch
– Majoran

Fleisch (Wild-/Biofleisch)

Wer in seiner Ernährung nicht auf Fleisch verzichten möchte, sollte folgendes beachten. Wild (Wildschwein selten konsumieren, da sie Allesfresser sind) ist anderem Fleisch vorzuziehen. Das liegt daran, dass Wild aus gesunden Gebieten optimale Lebensbedingungen vorfindet, und sich entsprechend artgerecht ernähren und verhalten kann. Das hat positiven Einfluss auf die Fleischerqualität. Bei einem Blattschuss sind die ausgeschütteten Stresshormone deutlich geringer als bei einer Schlachtung, denn das Tier hat eine Vorahnung.
Annähernd ähnlich gute Bedingungen, wenn gleich durch den Menschen teils beeinflusst in z.B. der Nahrungsaufnahme, finden bewegte Tiere vor. Sie bewegen sich draußen in der freien Natur, bekommen überwiegend artgerechtes Futter und haben wenig bis keinen Stress (bis zur Schlachtung).
Schaf und Ziege eigenen sich nicht zur Massentierhaltung, sind dadurch weniger Stress ausgesetzt und damit verträglicher für unseren Organismus. Das gleiche gilt für deren „Nebenprodukte“.

– Wild
– Rind
– Fisch / bes. Kaltwasserfische (nicht aus Aquakultur!)
– Thunfisch in Olivenöl/natur
– See-/Wildlachs
– Sardinen, Makrelen, Hering
– Krabben, Garnelen, Langusten, Krebs, Hummer
– Geflügel (Bio)

Milch – kein anderes Säugetier konsumiert über die Säuglingsphase hinaus Milch, außer dem Menschen. Von daher mag manch Krankheitsbild nicht allzu verwunderlich erscheinen. Aber das muss jeder für sich entscheiden. Milch von bewegten Rindern, und besser Schaf und Ziege, sind hier  vorzuziehen, da sie bedeutend weniger allergene Stoffe enthalten und somit das menschliche Immunsystem weniger herausfordern.

– Milch-/Milchprodukte (Schaf + Ziege + natursauer vergoren)
– Natur-Joghurt – mit lebenden Joghurtkulturen
– Buttermilch
– Schafskäse
– Ziegenkäse

Selbstverständlich gehören zu einer kompletten und ausgewogenen Ernährung auch Fette. Auch hier, wie bei den vorangegangenen Lebensmitteln ist stets auf die bestmögliche Qualität zu achten.

– Fette + Öle (kaltgepresst– täglich zu verwenden)
– Butter (Ziege)
– Olivenöl
– Rapsöl
– Leinsamenöl

Die aufgeführten Lebensmittel sind keineswegs vollständig. Sie sind Interessiert und möchten gern mehr darüber erfahren, wie Sie über die Ernährung Gesundheit und Wohlbefinden beeinflussen können? Sie möchten gern schmackhaft und abwechslungsreich kochen! Gern stehe ich Ihnen bei einer Umstellung beratend zur Seite, gehe mit Ihnen gemeinsam einkaufen und bereite gesunde, kreative und abwechslungsreiche Mahlzeiten mit Ihnen zu.

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Anti-Entzündungs-Therapiekonzept

Ernährung und Lebensmittel können heilende Wirkung haben

Die Entzündung (griechischen Endung “-itis”) ist eine natürliche Abwehrreaktion unseres Organismus gegen verschiedenartige Reize, zu denen z.B. mechanische (z.B. Reibung oder Druck), chemische (z.B. Säure), physikalische Reize (Hitze oder Kälte) und Mikroorganismen (Pilze, Bakterien, Viren etc.) gehören. Sie kann Rötung, Erwärmung, Schmerz und Funktionsstörung hervorrufen, und ist meist mit einer Zellwassereinlagerung und damit Schwellung des betroffenen Bereiches verbunden. Der Druck auf das Gewebe und die darunter liegenden Nervenenden steigt, und der Bereich beginnt zu schmerzen.

Eine Entzündung ist immer eine große Herausforderung für das körpereigene Immunsystem – darum gilt es den Normalzustand möglichst rasch wieder herzustellen bevor die Entzündung chronisch wird und sich auf andere Bereich des Körpers ausbreiten kann. Wir selber haben einen großen Einfluss wie eine solche Entzündung verlaufen kann.

Die folgenden 3 Punkte helfen Ihrem Körper einer aktiven Entzündung beizukommen.

1)    Iss was Dir gut tut!
2)    Lass weg was Dir schadet!
3)    Ergänze was Dir fehlt!

In jedem Fall sollten Sie oben genannte Symptome medizinisch abklären lassen. Mit den nachfolgenden Informationen können Sie einen Genesungsprozess positiv unterstützen. Hören Sie auf Ihren Körper und geben ihm, was er braucht.

zu 1) Iss was Dir gut tut!

Bei einer gesunden Ernährung sollten Sie darauf achten, dass die Lebensmittel möglichst natürlichen Ursprungs und (industriell) unbehandelt sind. Damit schalten Sie bereits eine Reihe von möglichen “Stressoren” auf Ihre Gesundheit und Ihr Immunsystem aus. Versuchen Sie nachfolgende Lebensmittel verstärkt Bestandteil Ihrer täglichen Ernährung werden zu lassen. Im Falle einer im Körper befindlichen Entzündung unterstützen diese Lebensmittel einen Heilungsprozess.

 

  • Fisch / Omega-3 Fettsäuren (Kaltwasserfisch, Leinöl)
  • Obst
  • Gemüse
  • Bioflavonoide/Isoflavone (Rotwein, Schokolade >70%)
  • Wildkräuter (Brunnenkresse, Alfalfa, Salbei, Thymian, Rosmarin, Basilikum)
  • Schwefelhaltige Lebensmittel (Zwiebel, Knoblauch, Ingwer)
  • Nüsse + Samen (Walnüsse, Mandeln, Cashews, Pinienkerne, Leinsamen)
  • Omega-9 Fettsäuren (Olivenöl, Rapsöl, Avocado)
  • Grüner Tee

zu 2) Lass weg was Dir schadet!

Es vergeht kaum ein Tag, an dem es nicht einen neuen Lebensmittelskandal gibt. Verseuchte Erdbeeren aus China, Toxine in Eiern, Mineralölrückstände in Adventskalendern – wir dürfen gespannt sein, was 2013 auf uns zukommt. Wir müssen Verantwortung für uns und unsere Gesundheit übernehmen und uns informieren über die Lebensmittel, die wir täglich konsumieren.

Unabhängig von Lebensmittelskandalen gibt es aber auch Lebensmittel deren Wirkung auf unsere Gesundheit oder eine in unserem Körper “wütende” Entzündung verheerend sind. Diese “Stressoren” gilt es aus unserem täglichen Nahrungsmittelangebot mindestens zu reduzieren, besser komplett zu verbannen. Dazu gehören:

 

  • raffinierter Zucker
  • Weißmehlprodukte
  • Alkohol
  • Transfette/gehärtete Fette (Fertiggerichte, Margarine/pflanzl. Fette)
  • Gesättigte Fette (< Fleisch, < Milchprodukte)
  • Omega-6 Fettsäuren/Öl (Sonnenblumen-, Distelöl, Kuchen, Gebäck)
  • tierische Eiweiße (Mastvieh)
  • starke negative Stressoren

zu 3) Ergänze was Dir fehlt!

Unsere tägliche Ernährung kann nicht immer alle notwendigen Bestandteile enthalten, schon gar nicht wenn es um solch spezielle Situationen wie Entzündungsherde geht. Von daher erscheint es notwendig, die fehlenden Bausteine unserem Körper bewusst zuzuführen. Aber nicht nur Nahrungsbestandteile haben eine positive und heilende Auswirkung auf unsere Gesundheit, auch gezielte Bewegung und Entspannung sind hier sehr förderlich.

Versuchen Sie Ihre tägliche Ernährung um die nachfolgenden Bestandteilen zu erweitern und zu bereichern.

  • Bewegung
  • Entspannung
  • Bioflavonoide / sekundäre Pflanzenstoffe
  • Wildkräuter
  • Omega-3 Fettsäuren (Fischöl/Krillöl – DHA, EPA)
  • Antioxidantien (Vit. A, D, E, K, C, B-Komplex)
  • Mineralstoffe (Mg, K, Zn, Folsäure)
Sie haben Fragen und sind an einer Beratung oder einem individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Gesundheits-Programm interessiert? Dann nehmen Sie bitte Kontakt zu mir auf. Ich freue mich, Sie bei Ihrem Vorhaben unterstützen zu können.

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Zucchini-Spaghetti mit Basilikum und Pecorino

Passend für Frühling und Sommer sind die vegetarischen und erfrischend Zucchini-Spaghetti. Wer innerhalb seiner Ernährung auf Getreide-Kohlenhydrate verzichtet, findet in diesem Rezept eine leckere Alternative zu den herkömmlichen Spaghetti.
Zutaten (2 Pers.)
1 lange Zucchini
1 Handvoll Basilikum-Blätter
1 Handvoll Pinienkerne
2 Händevoll geriebenen Pecorino
Olivenöl
Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer
Gemüse waschen und verputzen wenn nötig. Zucchini mit einem Julienne Schneider in feine lange Streifen schneiden und in eine Schüssel geben.
2-3 EL Olivenöl drüber geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Basilikumblätter grob hacken und mit den Pinienkernen und dem geriebenem Pecorino über die Zucchini-Spaghetti geben. Alles behutsam unterheben und auf zwei Tellern anrichten.

Mit ein paar Basilikumblättern und geriebenem Pecorino garnieren und abschließend mit Olivenöl beträufeln.

Guten Appetit.

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Kaltsaft-Schorle – süß und herb

Passend zur sommerlichen Jahreszeit ein erfrischendes und fruchtiges Getränk. Kaltsaft-Schorle
Zutaten
2-3 Orangen
1 Limette
1/2 Zitrone
4-5 gefrorene Erdbeeren (alternativ normale Erdbeeren und ein paar Eiswürfel dazu)
2-4 Blätter Minze
1cm Ingwer
Die Erdbeeren verputzen und über Nacht in den Gefrierschrank legen.

Den Saft der Zitrusfrüchte auspressen und in den Mixer geben. Den Ingwer schälen und mit einer Reibe in den Mixer reiben. Die Erdbeeren (wenn nötig noch Eiswürfel) und die Minze hinzugeben. Alles mit mit dem Mixer zerkleinern und in Glas geben.

Gern noch mit ein oder zwei gefrorenen Erdbeeren und ein paar Blättern Minze verzieren.

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Kohlrabi mit Risottofüllung

Zutaten (4 Pers.)
200 g Champignons (rosa)
30 g Zwiebel (1 kleine)
1 Eßl Sonnenblumenöl
100 g Reis (Rundkorn-)
250 g Steinpilzbrühe
5 g Petersilie (1/2 Bund glatte)
2 gehäuf.Eßl Crème fraîche
1 Prise Meersalz
1 Prise Pfeffer, schwarz
700 g Kohlrabi (6 kleine)
Pilze putzen und kleinschneiden. Zwiebel schälen und fein hacken. Beides in heißem Öl andünsten. Reis zugeben und unter Rühren kurz mit anschwitzen. Mit gut 1/4 Liter Brühe ablöschen und ca. 20 Minuten ausquellen lassen, bei Bedarf Brühe angießen, ständig umrühren. Petersilie abbrausen, trockenschütteln, Blättchen von den groben Stielen zupfen und fein hacken. Mit der Crème fraîche unter den Risotto rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kohlrabi gut 2 Zentimeter unterhalb des Blattansatzes abschneiden, schälen und mit einem Teelöffel aushöhlen, mit Salz und Pfeffer würzen. Pilzrisotto einfüllen. Ausgehöhltes Kohlrabi-Inneres und restliche Brühe in einen Topf geben. Kohlrabideckel daraufsetzen. Zugedeckt ca. 35 Minuten garen. Kohlrabi auf Tellern anrichten.

Guten Appetit!

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