Gesunder Schlaf für eine erholsame Nacht. Wie Sie mit gezielter Ernährung und einem reflektiertem morgens erholt aufstehen können.
Die Nachtruhe ist die Zeit, in der sich Körper und Geist von den Anstrengungen erholen, und regenerieren können. Ein gesunder Schlaf hat großen Einfluss auf unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit.

Schnell merken wird, wenn die Nacht nicht erholsam war. Es folgen Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und Gereiztheit, um nur einige Auswirkungen zu nennen. Bei mir kommt beispielsweise eine geschwächte Sehkraft hinzu.

Chronisches Schlafdefizit hat also deutliche Auswirkungen auf den Menschen und seine Gesundheit.

Was bewirkt Schlafmangel?

Ein chronisches Schlafdefizit steigert den Stress(-pegel), und sorgt für einen erhöhten Verbrauch/Bedarf von Aminosäuren, Mikronährstoffe, Spurenelementen und Vitaminen. Fehlen dem Organismus innerhalb seiner Stoffwechselprozesse bestimmte Eiweiße und die entsprechenden Stoffwechselpartner, kann dies Ein- und Durchschlafstörungen verursachen.

Warum kann ich nicht schlafen?

Meist ist hierfür ein Mangel, bzw. eine eingeschränkte Bildung, des Schlafhormons Melatonin verantwortlich. Dieser Mangel hat seine Ursache darin, dass zur Produktion bestimmte Aminosäuren nicht, oder nicht ausreichend zur Verfügung stehen.

Hinzu kommt selbstverständlich der eigene Lebenswandel. Stress und Sorgen lassen uns des  Nächtens nicht abschalten und zur Ruhe kommen.

  • Glycin und Lysin
  • Tryptophan (Vorstufe von Serotonin)

Wie der Körper Melatonin bildet?

Durch das fehlende Licht zur Nacht hin, bekommt das Gehirn über die Netzhaut die Information Serotonin in Melatonin zu verstoffwechseln. Melatonin fungiert hier quasi als Taktgeber, und bereitet den Organismus auf die Nacht vor. Das System wird heruntergefahren. Hinzu kommt, dass das Melatonin Wachstumshormone aktiviert, die ihrerseits die Regeneration des Organismus fördern.
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | gesunder Schlaf Melatonin Bildung

Kein Melatonin, kein Schlaf!

Welche Möglichkeiten haben wir, die Melatonin-Produktion zu unterstützend?

Zum einen ist es von immenser Bedeutung, die aktuellen Lebensgewohnheiten zu hinterfragen und ggfls zu optimieren.

  • meiden Sie abends helles Licht
  • konsumieren Sie keine aufputschenden Lebensmittel/Getränke
  • vermeiden Sie zu später Stunde schwere Speisen
  • machen Sie abends keinen anstrengenden Sport
  • vermeiden Sie Fernsehen im Schlafzimmer

Eine ausgewogene Ernährung ist hierfür förderlich, leider aber nicht immer ausreichend. Eine Nahrungsergänzung kann mitunter von Nöten sein, um eine gesunde Schlafarchitektur zu begünstigen, so dass Ihr Körper ausreichend Melatonin produzieren kann.

Tipps für eine spezielle Nährstoffversorgung!

  • Griffonia (afrikanishce Pfalnze) – reich an 5-HTP; dient als Zwischenprodukt bei der Umwandlung von L-Tryptophan in Serotonin (Glückshormon)
  • Lactium
  • Tryptophan – in Kombination mit Stoffwechselpartnern (Vitamin C, Vitamin B1, B3, B6, Kupfer, Folsäure, Eisen) verantwortlich für den Serotonin- und Melatoninstoffwechsel
  • Melatonin  – gebildet in der Zirbeldrüse, kommt unteranderem in Walnüssen vor
  • kombiniert man Baldrian, Hopfen, B-Vitamine, Tryptophan, Lysin, 5-HTP und kleinste Mengen von Melatonin miteinander, so fördert dies ein Anpassung an geänderte Schlafzeiten und unterstützt eine gesunde Schlafarchitektur
Wie Sie sehen können, haben wir die Schlafqualität durch bestimmte Interventionsmöglichkeiten in unseren Händen – letztlich müssen wir nur wollen, um etwas zu tun!

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