Vor kurzem habe ich ein spannendes Buch von Maike Maja Nowak “Abenteuer Vertrauen – Vollkommen aber nicht perfekt” gelesen.Vielen Dank an der Stelle noch einmal für das großartige Geschenk, lieber Sven!

Viele Passagen erinnern mich dabei an meine tägliche Arbeit mit meinen Klienten.

Es sind Glaubenssätze und Werte, in frühen Tagen verankert und das jeweilige Leben bestimmend – leider nicht immer zum Positiven. Hinzukommen Erwartungshaltungen der Eltern, offen oder versteckt kommuniziert, die dann meine Klienten davon abhalten zu tun, was sie von Herzen möchten – was ihrer Seele in Balance brächte.
Sei es, eine Tauch- oder Fallschrimsprungschule in einem fernen Land eröffnen und leiten zu wollen, Kunst zu studieren an Stelle von BWL oder Jura, uvm. Kurzum nur glücklich und zufrieden sein wollen, mit sich und der Welt im Reinen sein. Ein kleiner Anspruch und dennoch so schwierig in der Umsetzung.

Wie Don Quijote kämpfen Sie dabei wie gegen die Windmühlen der Glaubenssätze und Werte, ohne ihnen beikommen zu können – so hat es oftmals den Anschein.

Oft kommen wir in der Zusammenarbeit über die Bewegung zum eigentlichen Kernthema der Betreuung, um nachhaltig an Wohlbefinden und einer stabilen Gesundheit arbeiten zu können.

Wenn wir uns dann behutsam dem “Kern” nähern stolpern wir nicht selten über folgende Ausgangssituation:

Ich bin mit dem Gefühl aufgewachsen, mich perfektionieren zu müssen, weil ich nicht in dem willkommen geheißen und ermutigt wurde, was ich tatsächlich bin. Diese Idee, nicht zu genügen, können nur wir Menschen uns gegenseitig vermitteln.

(Maike Maja Nowak)

Ein heftiger und in der Seele schmerzender Satz, wenn ihn jemand so ausspricht und wirken lässt. Aber dieser Schmerz kann heilen, wenn man es zulässt, wenn man bereit ist sich ihm und dem dahinterstehenden Thema zu stellen.
Meiner Erfahrung nach ist es wichtig zu verstehen, dass nichts in Stein gemeißelt ist. Sind wir uns erst einmal klar über unser eigenes Wertesystem, können angenommene Werte und  Glaubenssätze kritisch hinterfragt und neutralisiert werden. Sicher, das braucht Zeit und noch mehr Geduld – vorallem mit sich selbst.

Wir erfüllen oft nicht die Anforderungen unseres modernen Lebens und sind dennoch vollkommene Wese, solange wir im Einklang mit unserer Natur stehen.

(Maike Maja Nowak)

Positive Glaubenssätze 

Es wird also Zeit die Programmierung zu verändern! Durch aktives Handeln, durch regelmäßiges Üben können Sie positive Glaubenssätze implementieren.

Das Ziel darf sein, überwiegend positiv orientierte Glaubenssätze zu nutzen, um so ein erfülltes Leben entwickeln zu können und damit eine nachhaltig stabile Gesundheit anzustreben.

Nachfolgend eine Liste einiger positiver Glaubenssätze:

  • Ich bin in Ordnung so wie ich bin.
  • Alles was mir passiert, sind wertvolle Erfahrungen und dient meiner (Weiter)Entwicklung.
  • ICH lenke meine Gedanken.
  • Das Leben ist gut.
  • Alles Gute kommt zu mir.
  • RIchte ich mich positiv aus, dann bringt das Universum / die Welt alles Gute zu mir zurück.
  • Ich bin wertvoll.
  • Erfolg gehört als fester Bestandteil zu meinem Leben.
  • Das Leben liebt mich und ist mir wohlgesonnen.
  • Ich liebe mich.
  • Selbstwert!
  • Ich bin dessen würdig was mir zugetragen wird oder was das Leben mir bereit hält.
  • Ich kann mich akzeptieren.
  • u.v.m.

Versuchen Sie es einmal selber. Was sind Ihre Glaubenssätze, was wurde Ihnen mitgegeben – von zu Hause oder dem Umfeld? Und wie könnten diese Glaubenssätze umformuliert werden?

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