Freeletics „freier Athlet“ ist eine spannende Trainings-App, die Ihren Weg bereits um die ganze Welt geschafft hat. Das  gleichnamig Münchner Unternehmen, gegründete 2013, hat nach eigenen Angaben bereits 4,5 Mio. User in über 160 Ländern – und täglich bis zu 10.000 neue Anmeldungen. Derzeit beschäftigen sie mehr als 65 Mitarbeiter und sind eigenfinanziert.

Gibt man Freeletics bei Youtube als Suchbegriff ein, so präsentieren sich einem zahlreiche Trainingserfolge begeisterter User. Beeindrucken wenn man sieht, was man mit einer kleinen Auswahl simpler, aber sinnvoller Übungen erreichen kann. Die Gesamtsumme der Views dürfe im dreistelligen Millionenbetrag liegen.
Und bei der gleichen Suche unter Google erscheinen gut 560.000 Suchergebnisse. Das Münchner Startup hat wahrlich einen fulminanten Erfolg hingelegt, und es verstanden Menschen zu motivieren sich zu bewegen, zu quälen und sich mit anderen zu messen.

Vor- und Nachteile

Das hocheffiziente und sehr motivierende Trainingskonzept besteht aus 700 Trainingskombinationen, und kann von jedem Menschen genutzte werden. Egal wie alt, egal von welchem Status Quo aus gestartet wird, jeder der etwas erreichen oder verändern möchte, kann es mit dieser App schaffen. Einzig sei erwähnt, dass bestimmte Übungen, aus meiner Sicht und langjährig erfahrener Personal Trainer und Gesundheitscoach, in den Anfängen durchaus einen kritischen Blick von außen benötigen. Denn nicht jeder hat das notwendige Gespür für seinen Körper, welches hier m.E. gebraucht würde um die Übungen ohne Verletzungsrisiko auszuführen.

Einen wirklich großen Vorteil den ich hier sehe, ist das Training mit dem eigenen Körpergewicht und damit verbunden die Unabhängigkeit von Raum und Zeit. Lediglich eine Möglichkeit für Klimmzüge wird bei dem einen oder anderen Programm benötigt, ansonsten ist es mir freigestellt, ob ich Indoor oder Outdoor trainieren möchte – und das macht es für mich extrem attraktiv, den mich bevorzuge die Bewegung an der frischen Luft.

Communitiy – unterstützende Motivatoren

Die Motivation durch die Community ist sicherlich das Kernstück des grandiosen Erfolges. Trainingsergebnisse werden via Social-Media Plattformen geteilt, kommentiert und gelikt. Man pusht sich gegenseitig und steigert so die Trainingsmotivation und  -effizienz. Ähnlich wie bei facebook verknüpft man sich mit befreundeten oder auch fremden Freeletics und kann deren Trainingserfolge bestaunen und kommentieren. Anhand der Punkte, die pro absolviertem Training vergeben werden wächst das eigene Punktekonto und damit dann auch das Trainingslevel. Das Grundprinzip hier ist wohl, in der Gemeinschaft sind wir stark!

Das Training

Bei der Trainingsauswahl hat man die Möglichkeit sich für Workouts, Exercises oder Running zu entscheiden. Bei den Workouts, sie tragen die Namen großer griechischer Götter wie Aphrodite, Artemis, Apollon, Ares, Atlas, Gaia, Dione, Hades, Helios, Hera, Hyperion, Iris, Kentauros, Kronos, Metis, Uranos, Poseidon, Venus und Zeus, gibt es eine festgelegte Zusammenstellung von Übungen, Reihenfolge und Wiederholungszahl, die in möglichst kurzer Zeit absolviert werden sollen. Dafür werden Punkte vergeben, die dem eigenen Konto zugutekommen.
Das gleiche gilt für Exercises und Runnings. Ziel ist der Wettkampf gegen sich und oder die Community  – dies wird mit Punkten belohnt und lässt einen sukzessive im Level steigen. Nach jedem Training kann man die Einheit mit einem Kommentar versehen.

Bei den Exercises wird nochmals nach Ausdauer (Endurance), Standard und Kraft (Strength) unterschieden. Je nach Auswahl ändern sich die Anforderungen an den Übenden. Es gibt weniger komplexe Übungen sich schnell durchführen lassen, oder aber Übungen, wie zum Beispiel die einbeinige Kniebeuge, (auch Pistol genannt) die bereits ein hohes Trainingslever erfordern.

Die Trainings- oder Belastungsvariationen sind entscheidend, so dass jedes Trainingslevel bedient werden kann um weiterhin Trainingsreize zu setzen.

Eine kleine Auswahl möglicher Übungen, mein persönlicher Favorit dabei sind die Burpees:

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Infos zur App

Die App als solches ist erst einmal kostenlos in ihrer Grundversion – und damit kann man bereits richtig loslegen und sicht- und spürbare Erfolge erzielen. Wer eine begleitende Unterstützung durch einen „Personal Coach“ haben möchte, für den behält die App einen Training Coach für eine monatliche Gebühr bereit. Dazu unten mehr.

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Das Portfolio

Der „Training Coach“ bietet einen wöchentlichen personalisierten Trainingsplan mit weit über 700 möglichen und individuellen Programmen (inkl. Workouts, Exercises, Running) sowie Cool-down und Warm-up Übungen (hier verfügbar: itunes)

12,99 € für 1 Monat
34,99 € für 3 Monate
59,99 € für 6 Monate
79,99 € für 12 Monate

Der Ernährungsguide bietet ein 15 wöchiges Programm um Schritt für Schritt zu einer gesunden und ausgewogene Ernährung hinzuführen (hier verfügbar: itunes)  Er kostet einmalig 29,90 €

Fazit

Alles in allem kann ich sagen, dass die Freeletics App eine tolle Trainings- und Motivationsunterstützung sein kann (es hängt definitiv von einem selber ab), jedoch eine individuelle Trainingsbetreuung nie ersetzen könnte.
Auch bedarf es hin und wieder eines kritischen Blickes von außen auf die Ausführungen, damit sich keine Fehler einschleichen, und Verletzungen entstehen können.
Als begleitende Maßnahme empfehle ich es durchaus einigen meiner Kunden, auch und vor allem um die Verantwortung für die eigenen Ziele zu unterstützen.

Sie haben Fragen zum Thema Freeletics, benötigen einen prüfenden Blick von außen oder möchten einen Veränderungsprozess initiieren? Gern stehe ich Ihnen als Ihr Gesundheitscoach und Personal Trainer hilfreich und begleitend zur Seite.

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