(Justin Bärwaldt)

Sie möchten noch weitere Tipps und Informationen haben, wie sie ihre Gewohnheiten verändern können? Dann lesen Sie hier weiter.

Tipps:
  • Visualisieren Sie nicht den Erfolg, sprich stellen Sie sich nicht vor, wie es sein könnte, wenn sie sich erfolgreich änderten. Das beugt einer möglichen Frustration vor, sollte der sich einstellende Erfolg nicht ebenso anfühlen wie erwartet.
    Versuchen Sie lieber, sich die einzelnen Teilerfolge, die kleinen Schritte vorzustellen.
  • Probieren Sie doch einmal positive Mantras aus („Ich schaffe das, ich schaffe das,…). Das stärkt das Selbstbewusstsein und die bevorstehende Herausforderung wirkt nicht mehr so abschreckend. Und lassen Sie sich nicht von der sinnfreien Redensart Eigenlob stinke beeindrucken. Versuchen Sie es doch einfach mal.
  • Üben Sie sich während der Zeit der Veränderung in Achtsamkeit und nicht in Strenge sich selbst gegenüber. Die alte Verlockung kommt zurück, obwohl Sie schon 28 Tage durchgehalten haben? Beobachten Sie die Verlockung. Was macht Sie mit Ihnen? Beobachten Sie jene nur, bewerten Sie diese nicht.
    Sie möchten noch mehr Informationen zum Thema Achtsamkeit? Dann sei an dieser Stelle auf meinen Artikel zu diesem Thema verwiesen. Den zugehörigen Link finden Sie hier: http://www.torsten-fleischer.de/blog/stress-entspannung/show/achtsamkeit
  • Erzählen Sie von Ihrem Vorhaben. Beachten Sie jedoch, dass Sie die Personen, welchen Sie davon in Kenntnis setzen, sorgfältig auswählen sollten. Geraten seien Ihnen Personen, die Sie dabei motivieren und nicht dazu überreden wollen von der Veränderung abzulassen. Um sich selbst zu motivieren, könnten Sie Ihre Vertrauensperson(en) bitten, regelmäßig bezüglich Ihres Fortschrittes nachzufragen.
  • Beschäftigen Sie sich mit dem Thema. Sie möchten aufhören zu Rauchen? Sie wollen mehr Sport machen?
    Lesen Sie (Fach-)Lektüre, informieren Sie sich, schauen Sie Filme diesbezüglich. Das kann eventuell „das Warum“ (siehe Teil 2) vergrößern und Ihre Identifikation mit der Veränderung steigern.
  • Verknüpfen Sie bereits vorhandene Gewohnheiten mit einer neuen. Zum Beispiel:

Tagesbeginn vorher:
1. Aufstehen
2. Frühstück

Neuer Tagesbeginn:
1. Aufstehen
2. Fünf Liegestütze
3. Frühstück

  • Glauben Sie an sich.
    Sie haben Zweifel? Dann lesen Sie noch einmal den Unterpunkt: „Positive Mantras.“
  • Passen Sie Ihre Umgebung an die gewünschte Veränderung an.
    Schreiben Sie sich beispielsweise Zettel zur Erinnerung und verteilen Sie sie in Ihrer Wohnung/Haus (etc.). Richten Sie sich einen Bildschirmschoner ein, welcher Sie an Ihr Ziel erinnert.
    Doch da Sie bestimmt viel kreativer diesbezüglich sind als ich, haben Sie bestimmt während des Lesens ganz viele eigene, für Sie umsetzbare Ideen entwickelt.

 

FAQ:
Ich möchte eine Veränderung angehen. Was erwartet mich?

Prinzipiell erwarten Sie drei Phasen. Natürlich kann das nicht generalisiert werden, dafür ist jede Herausforderung und jeder, der sich einer Herausforderung stellt, zu individuell. Dennoch kann Ihnen diese Einteilung der drei Phasen als Leitfaden dienen.

Phase 1 (Tag 1-10):
  • benötigt viel Energieaufwand, ziehen Sie Ihre Energie aus dem „Warum“
  • die ersten drei Tagen werden Sie wahrscheinlich voller Energie und Selbstüberzeugung agieren
  • in den Tagen 4-10 hingegen lässt die Motivation meist nach und die Verlockung in alte Verhaltensmuster zurückzukehren steigt (in diesen Tagen brechen die meisten ab…)
Phase 2 (Tag 11- 20):
  • die „Grauzone“
  • das alte Verhaltensmuster ist noch anziehend, das neue noch unbekanntes Terrain
  • Zweifel können Sie noch ab und an plagen, jedoch nicht in dem Ausmaß, wie in den ersten zehn Tagen. Ziehen Sie es durch. Es lohnt.
Phase 3 (Tag 21-30):
  • sie brauchen nicht mehr so viel Energie, um der neuen Gewohnheit Herr zu werden.
  • Die Routine fügt sich harmonisch(er) in Ihren Tagesablauf ein.

Ich habe es nicht geschafft. Was kann ich tun?

  • „Veränderung ist oftmals eine Frage der Strategie, nicht der Willenskraft und der Selbstdisziplin.“ (vergleiche Teil 1 und 2).
  • Lernen Sie aus Ihren Fehlern, reflektieren Sie sie. Passen Sie gegebenfalls Ihren Plan an und starten Sie einen neuen Versuch.
Ich habe es geschafft! Was nun?

Herzlichen Glückwunsch! Weiter so. Wagen Sie sich doch an eine neue, größere Herausforderung. Bezüglich der frisch erworbenen Gewohnheit:

Entscheiden Sie, ob Sie jene noch beibehalten möchten oder eben nicht. Sie können jene nun auch mit Tagespausen durchführen.  

So viel zur Theorie. Jetzt ist es an Ihnen, sie umzusetzen und Ihre eigenen Erfahrungen zu machen. Sie möchten eine Veränderung, wissen aber nicht welche? Suchen Sie vielleicht Anregungen? Dann lesen Sie auch Teil vier der Gewohnheiten-Serie, in welchem ich Ihnen 12 Gewohnheiten mit einigen Tipps vorstellen werde.

Gemeinsam lassen sich veränderungsprozesse meist leichter in das Leben und den Alltag implementieren. Gern unterstütze ich Sie dabei.


Die Serie im Überblick:
Die Macht der Gewohnheiten Teil 2
Die Macht der Gewohnheiten Teil 3

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