(Justin Bärwaldt)

Sie möchten etwas in Ihrem Leben verändern? Sich eine neue Gewohnheit aneignen, der eigenen Gesundheit oder dem guten Gefühl wegen? Sie wissen aber partout nicht welche? Dann schauen Sie sich doch einmal die folgenden zwölf Vorschläge an, vielleicht finden Sie ja die ein oder andere Anregung.

Ebenso wenig ist es verboten, sich das kommende Jahr von diesen zwölf leiten zu lassen.

1 Schaffen Sie ein Morgenritual
Der Morgen entscheidet, wie wir in einen Tag starten, mit welcher Gefühlslage wir die Hürden des Alltags meistern. Er hat also einen nicht zu geringen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Wichtig dabei ist, planen Sie ausreichend Zeit für Ihren Morgen ein, um vermeidbaren Stress zu minimieren.
Wie wäre es denn, wenn Sie 30 Tage lang fünf Minuten früher als sonst aufstünden und die gewonnene Zeit in Yoga oder Achtsamkeitsübungen investierten?
2 Seien Sie achtsam
Versuchen Sie im Jetzt zu leben. Dies dient der Stressreduktion und wirkt sich positiv auf unser Wohlbefinden aus.
Sie können den Begriff der Achtsamkeit nicht einordnen? Dann schauen Sie doch einmal hier:

Achtsamkeit

3 Seien Sie dankbar
Nehmen Sie sich täglich nur zwei Minuten Zeit und beantworten Sie für sich die Fragen:

– Für was/wen bin ich dankbar in meinem Leben?
– Für was/wen könnte ich dankbar sein, wenn ich meine Sichtweise ein wenig änderte?

4 Entkommen Sie der Prokrastination
Fünf tägliche Minuten am Tag dienen Ihnen dazu, Dinge zu erledigen, die Sie vielleicht unterbewusst vor sich herschieben, bei welchen Sie immer neue Ausflüchte erfinden, um sich mit Ihnen nicht befassen zu müssen, vielleicht weil sie etwas unangenehmes enthalten und dennoch die eigene Unzufriedenheit steigern, weil sie eben nicht erledigt werden und sogar Frust aufkommen kann.

Gehen Sie wie folgt vor:

– Nehmen Sie sich morgens einen Stift und einen Zettel und schreiben Sie die fünf wichtigsten Dinge des Tages auf, warum es die wichtigsten sind und zu welcher Uhrzeit Sie sie erledigen.
– Kurzum: erstellen Sie eine To-Do-Liste, bei welcher Sie abhaken können

5 Hören Sie auf Ihr Herz
Unser Herz hat sein eigenes Gehirn. Es besitzt rund 40.000 Nervenzellen und ein eigenes elektromagnetisches Feld, mit eigenem Erinnerungsvermögen. Dementsprechend ist es wichtig, zu lernen, auf das eigene Herz zu hören- nimmt es doch eine zentrale Rolle in der „Trinität“ aus Körper, Geist und Seele ein. Sie möchten wissen, wie Sie lernen können auf Ihr Herz zu hören? Versuchen Sie es doch folgende Weise:

  • Atmen Sie zweimal tief ein und aus- Konzentrieren Sie sich dabei auf Ihre Atmung
  • Warten Sie nach dem ersten Atemzug, bis der Körper nach dem zweiten verlangt. Versuchen Sie den richtigen Zeitpunkt zu fühlen!
  • Atmen Sie ruhig weiter
  • Nun visualisieren Sie das Bild, als atmeteten Sie durch das Herz
  • Wenn Sie dies geschafft haben, können Sie das Bild erweitern, indem Sie sich vorstellen, wie beim Einatmen
    frische Luft zum Herzen gelangt und beim Ausatmen Ballast- und Schadstoffe nach draußen gelangen
  • Konzentrieren Sie sich auf das Gefühl in der Brust. Achten Sie auf Wärme, auf die Ausdehnung der Brust bei jedem Atemzug. Spüren Sie, wie die Brust sich ausdehnt, wenn Sie Gefühle wie Liebe, Dankbarkeit und Wärme wahrnehmen?

Sie möchten Ihr Herz verstehen, wissen, was es Ihnen mitteilen will? Im Prinzip ist dies ganz einfach, da gilt: spüren Sie bei einer Frage, welche Sie bedrückt Wärme im Herzen, eine Ausdehnung des Brustkorbes, dann ist dies positiv. Spüren Sie Kälte und Sie „ziehen sich zusammen“, fühlt das Herz diesbezüglich etwas negatives. Eigentlich etwas ganz banales, schwieriger gestaltet sich oftmals die praktische Umsetzung, beziehungsweise das Eingeständnis solcher Gefühle.

Je öfter Sie solche Übungen machen, desto deutlicher werden Sie die Stimme Ihres Herzens vernehmen können.

6 Halten Sie Ordnung/Entrümpeln Sie
Räumen Sie fünf Minuten am Tag auf und befreien Sie sich täglich von einem überflüssigen Gegenstand. Versuchen Sie es einmal und achten Sie darauf, wie es sich anfühlt, sich von den Gegenständen zu trennen.

Tipp: Packen Sie die Gegenstände in eine Kiste und verschenken Sie sie!

7 Bewegen Sie sich
Ertüchtigen Sie sich mindestens fünf Minuten täglich körperlich. Nehmen Sie statt des Aufzuges die Treppen. Diese Liste ließe sich unentwegt fortführen, tun Sie es einfach und werden Sie diesbezüglich kreativ.
8 Essen Sie gesund
Fangen Sie klein an. Trinken Sie statt Cola Wasser. Kochen Sie mehr selbst. Fragen Sie mich.
9 Arbeiten Sie produktiver
Gerade in Zeiten des „Morbus Smartphone“ fällt es dem einen oder anderen schwer fokussiert bei einer einzigen Sache zu bleiben. Dabei arbeitet man viel effektiver, wenn man Sachen nach einander abarbeitet und nicht gleichzeitig.
10 Hören Sie zu
Lassen Sie sich einmal pro Tag innerhalb eines Gespräches voll und ganz auf das Gegenüber ein. Unterbrechen Sie ihn nicht, achten Sie auf seine Mimik und Gestik während er redet, konzentrieren Sie sich seine Worte. Sprechen Sie erst, wenn der andere wirklich zum Schluss gekommen ist.

Tauschen Sie sich aus mit dem Gegenüber, wie er es wahrgenommen und wie es sich für ihn angefühlt hat.

11 Seien Sie kreativ
Seien Sie fünf Minuten am Tag kreativ. Schreiben, malen, zeichnen, basteln Sie etwas. Ganz gleich was, da können Sie ganz kreativ sein, was Sie denn kreatives tuen wollen. Zu guter Letzt entscheiden Sie, ob Sie das Erschaffene mit Ihren Mitmenschen teilen, oder es doch lieber für sich behalten wollen.
12 Befreien Sie sich von einem Laster
Suchen Sie sich eine Gewohnheit aus, welche Ihnen an sich nicht gefällt, die zugleich aber für Sie eine machbare Herausforderung darstellt.

Kennen Sie Ihr Warum. Sezieren Sie Ihre Gewohnheiten. Vergleichen Sie gegebenenfalls die ersten drei Teile dieser Serie.

Sie möchten etwas in Ihrem Leben nachhaltig ändern, finden aber nicht den richtigen Impuls zu starten! Gern stehe ich Ihnen mit meiner Erfahrung und meiner Kompetenz zur Seite.


Die Serie im Überblick:
Die Macht der Gewohnheiten Teil 2
Die Macht der Gewohnheiten Teil 3

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