Nicht außerhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen. Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts, und er verwirft auch nichts.
(Buddha)

Der Alltag vieler Menschen ist geprägt durch Hektik, Stress, Unruhe und Unfrieden – keine guten Voraussetzungen für Seelenheil und den inneren Frieden. Unsere Natur. also unser Wesen, braucht aber für eine nachhaltig stabile Gesundheit Harmonie und die Stille im Inneren. Viele meinen zwar, dass ein Mehr an Anerkennung, Geld, Bildung und Besitz genau dazu führt, erwiesenermaßen ist dem aber nicht so – denn „reiche“ Menschen erfahren das gleiche Leid wie arme. Das Glück, oder Glückseligkeit, im Außen zu suchen wird nicht zum Erfolg führen.

Nur durch Ausgeglichenheit und Gelassenheit sind innerer Frieden und Seelenheil möglich. Haben wir diese Stufe erreicht so entwickeln sich Gefühle wie Leichtigkeit, Stille, Losgelöstsein und Unbeschwertheit. Hingegen haben übermäßige Grübeleien, Stress, Unruhe und Hektik fatale Auswirkungen auf unseren inneren Frieden.

Können Sie sagen, was für Sie innerer Frieden bedeutet?
Diese Frage werden nicht viele so ohne weiteres beantworten können. Was ist innerer Frieden, wovon hängt er ab und welche „Rahmenbedingungen“ braucht es, damit wir unseren inneren Frieden oder das Seelenheil herstellen können?

Man sagt, das Menschen, die mit sich im Reinen sind, Gefühle wie Dankbarkeit, ein tiefes Vertrauen oder auch Verbundenheit mit dem inneren Frieden in Verbindung bringen. Sie spüren tiefe Ruhe, Leichtigkeit aber auch Entspannung. Menschen, die ihren inneren Frieden gefunden haben akzeptieren sich selbst und sind in der Lage den Moment wahrzunehmen und zu genießen. Sie sind auch friedvoll mit ihren Mitmenschen und bringen ihnen ein tiefes Vertrauen entgegen. All dies tut der Seele gut.

Was aber beeinflusst nun den Weg zum inneren Frieden. Es sind vor allem unser Denken, die Art wie wir fühlen aber auch unser Handeln – in jedem Moment unseres Seins.

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.
(Talmud)

Der Weg und nicht das Ziel
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Für viele Menschen, besonders in der westlichen Welt, ist das Ziel das ausschlaggebende Kriterium über Erfolg und Misserfolg. Ich gebe Ihnen natürlich recht, dass ohne ein klares Ziel sich auf den Weg zu machen deutlich schwieriger wird, aber viele lassen dabei den Weg, den sie gehen, außer Acht. Und hier kann man eine Menge über sich erfahren und für das Leben lernen.
Wer schon einmal einen Gipfel erklommen hat, oder gar einen Marathon gelaufen ist, der wird es gegebenenfalls bei sich, oder bei anderen beobachtet haben. 3,4,5 oder gar 6 Stunden der Anstrengung und Mühen für einen im Verhältnis dazu kurzen Moment der Zufriedenheit – nämlich dann wenn man über die Ziellinie gelaufen oder das Gipfelkreuz erreicht hat. Aber ist der Weg bis dahin nicht genauso viel Wert beachtet zu werden? Trägt er nicht seinen Teil dazu bei, dass wir am Ende da ankommen wo wir hinwollten? Wenn wir nicht immer nur sehen, wo wir erst stehen, sondern sehen wo wir schon sind, dann schließen wir Frieden mit dem Moment. Ich meine daher, der Weg ist das Ziel
Gute Gewohnheiten bilden
Die schlechten kommen von ganz alleine, die guten hingegen müssen  wir uns hart erarbeiten. Und natürlich kommen die schlechten Gewohnheiten nicht von ganz alleine, wir haben Sie über Jahre hinweg gepflegt. Und vor dem Hintergrund ist es nur allzu logisch, dass uns der innere Frieden fern bleibt, wenn wir in den Ruinen unserer Gewohnheiten leben. Gute Gewohnheiten sind wie eine kleine zarte und schutzlose Pflanze. Sie bedürfen einer großen Aufmerksamkeit und viel Zuwendung. Wenn wir sie täglich hegen und pflegen, dann wachsen sie zu einem großen und starken Bestandteil unseres Lebens heran.
Personal Trasiner Berlin | Torsten Fleischer | Achtsamkeit - inneren Frieden

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Das höchste Gut ist die Harmonie der Seele mit sich selbst.
(Lucius Annaeus Seneca)

Sich in Geduld üben
Geduldig sein ist nicht immer meine größte Tugend, besonders nicht mit mir nahestehenden Menschen. Das fällt mir hin und wieder auf, dass ich gern mehr Geduld aufbringen möchte, und ich fordere mich stets zur Ruhe und Gelassenheit. Mache ich mir dies bewusst, dann gelingt es mir – denn Geduld kann man lernen, Geduld gilt es zu wollen.
Bei mir ferneren Menschen gelingt es mir leichter, und auch bei mir selber kann ich recht geduldig sein.
Gutes tun
Wenn wir Gutes tun oder jemandem eine Freude bereiten, dann erfreuen wir nicht nur die Herzen andere sondern auch unser eigenes. Gutes zu tun, und wenn es noch so klein ist, gibt so viel positive Energie. Wir haben im Haus eine ältere Dame die auf die 80 zugeht. Sie wohnt im 3. Stock (Altbau ohne Fahrstuhl) und hat manchmal mit ihren Einkäufen schwer zu schleppen. Für uns ist es ein Leichteres die schweren Tüten ihr nach oben zu tragen. – Gutes tun beschenkt alle Seiten.
Dankbarkeit
Wofür sind Sie dankbar? Wann haben Sie das letzte Mal das Leben „dankbar umarmt“ und sich daran erfreut was Sie haben und wer Sie sind? Zu selten sagen wir „danke“ für die Dinge die uns das Leben geschenkt hat. Zu oft erwarten wir nur Großes und verlieren dadurch den Blick auf das Wesentliche. Einfach mal danke sagen für ein warmes Bett, die vier Wände in denen wir leben und das warme Wasser! Wofür möchten Sie einfach mal danke sagen?
Lernen zu vergeben und loszulassen
Vergeben und loslassen ist ein großes Thema – das merke ich sehr oft bei meiner Arbeit als Gesundheitscoach und Personal Trainer. Wir Menschen halten zu oft und zu viel an der Vergangenheit fest und merken kaum wie sehr es uns verletzt, Energie raubt und nicht weiterbringt. Wir hadern mit unserem Weg, mit den getroffenen Entscheidungen, oder denen uns nahestehender Personen. Leider sind diese Gedanken scharfe Waffen die sich in unsere Herzen und Seelen bohren und uns nicht zur Ruhe kommen lassen. Lernen wir zu vergeben, uns und dem anderen, dann finden wir Frieden im Herzen und in der Seele.
Meditation
Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer | innerer Frieden und Seelenheil
Die Meditation ist der bewusste Moment der Einkehr, des zu sich Kommens, der bewussten Ruhe. Es ist das Erleben des Moments, das Abschalten vom Äußeren mit all seinem Tempo und seiner Hektik. Ein bewusstes Herunterfahren, zu sich kommen und sich wahrnehmen. Die Meditation gilt es zu trainieren, zu üben wie andere Dinge auch. Sind wir in der Lage zu meditieren, dann finden wir  in jedem Moment Ruhe, Ausgeglichenheit und inneren Frieden.
bewusst atmen
Die Atmung als Zentrum unseres Seins. Für viele geschieht sie einfach nebenbei, ist Mittel zum Zweck. Das merkt man dann auch an der Atmung dieser Menschen. Sie ist flach, im Brustkorb bleibend und wenig in die Tiefe gehend. Leicht hektisch. Ein tiefe Atmung in den unteren Teil der Lunge, den Bauchraum anhebend, sorgt rasch für Ruhe und inneren Frieden. Bewusst tief einatmen, den Atem in den Körper folgend, ein und aus. Spüren wo die Atmung hingeht und was sie mit meinem Körper macht.
Ich hatte einen Klienten der mit seiner Körpermitte recht unzufrieden war – sie wölbte sich leicht vor. Ihm war eine tiefe, den Bauchraum hervorhebende Atmung derart unangenehm, weil er sich stets mit seinem Makel (Bauch) konfrontiert sah. Sie können sich vorstellen wir flach dieser Mensch geatmet hat.
Stille/Ruhe schätzen
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Wie oft geling es uns im Alltag Stille zu zulassen oder besser bewusst herzustellen. Innehalten, nichts tun außer wahrnehmen. Das kann beim Spaziergang im Wald sein, wie wir bewusst das Vogelgezwitscher oder die rauschenden Blätter hören, oder gar den Wind auf unserer Haut spüren. In Ruhe ein Buch lesen. Aus dem Fenster den vorbeiziehenden Wolken zusehen, oder dem Regen der an die Scheibe prasselt. Oder einfach nur auf der Parkbank sitzen.
Akzeptanz
Wenn wir in den Spiegel sehen, wen sehen wir dann? Den der wir gerne sein wollen, oder der der wir wirklich sind. Die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit ist das, was meiner Meinung nach unsere Gedanken und damit unsere Energie vergiftet und langfristig verschwendet. Hören wir auf etwas sein zu wollen was wir nicht sind, was nicht unserer Natur entspricht. Hören wir auf uns zu vergleichen mit anderen oder dem was unser Umfeld vermeintlich von uns will. Wahrnehmen und annehmen sind hier der Schlüssel zum inneren Frieden und Seelenheil.
Durch bewusstes in sich hineinlauschen, können wir feststellen was uns wirklich wichtig ist. Was ist bisher gut gelaufen in unserem Leben, wo hakt es hier und dort noch etwas. Was haben wir für uns gemacht und nicht für andere. Wie fühlte sich das an? Was läuft gut, und worin sind wir gut? Wahrnehmen und annehmen – Ehrlichkeit und Akzeptanz.

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