besser essen - 12 Tipps für eine gesunde Ernährung im Alltag, die mit Leichtigkeit umgesetzt werden, und eine spürbare Veränderung bewirken

Den Tag mit warmem Wasser & „Spritz“ starten

01Morgens, gleich nach dem Aufstehen, ein Glas lauwarmes Wasser mit einem Spritzer Zitronensaft getrunken regt das Verdauungssystem an. Es wirkt quasi wie ein Vorspülprogramm.

Und dem Morgenmuffel ist es ein kleiner Kickstarter!

Es grünt so grün!

02aIn grünem Gemüse stecken eine Vielzahl essentieller Minerale, somit kann man sagen, dass sie die Basis einer gesunden Ernährung bilden sollten. Chlorophyll, wird auch gern als grünes Sonnenlicht bezeichnet, spendet Lebensenergie. Es unterstützt den Neuaufbau von Blutzellen, begünstigt die Wundheilung, entgiftet und regeneriert.


(Industrie-)Zucker verbannen

Sind Sie abhängig von Zucker? Haben Sie es schon einmal versucht auf raffinierten Zucker zu verzichten? Probieren Sie es einfach einmal, seien Sie mutig! Sie werden spüren wie viel mehr Energie Ihnen auf einmal zur Verfügung steht. Aber noch viel mehr wird es Ihnen Ihre Bauchspeicheldrüse (aber auch andere Organe) danken, wenn Sie mal zur Ruhe kommen kann. Bei Appetit auf Süßes greifen Sie auf saisonales Obst, und gelegentlich auf getrocknete Früchte zurück.

Seien Sie wachsam bei den Einkäufen – sie werden staunen wo überall in Lebensmitteln Zucker versteckt ist!

Basisch statt sauer!

0460/40 sollte das Verhältnis mindestens sein! 70-80% basisch sind noch besser. Unsere Zellen fühlen sich in einem basischen Milieu deutlich wohler und leistungsfähiger, und wir damit fitter und gesunder! Was aber bedeutet das für unsere Ernährung. Richtig, weniger Süßes, wenig bis keine Back- bzw. Mehlwaren, die Aufnahme tierischen Proteins reduzieren, Kaffee und Tee gern unter zwei Tassen pro Tag belassen. Selbstverständlich sollte auch der Alkoholgenuss niedrig sein.

Essen Sie frisches Obst und Gemüse für eine basische Ernährung!

Frisch & natürlich = regional & saisonal!

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Das Gute liegt so nahe. Wochenmärkte und gut sortierte Biomärkte, mit regionalem Angebot, bieten uns das Beste für Körper, Geist und Seele. Natürliche und frische Produkte bilden eine der Grundlagen für eine stabile und nachhaltige Gesundheit. Aus meiner Sicht eine sinnvolle Investition in sich selber

Die richtige (Tages-)Zeit

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Man hört und liest viel darüber, wann man essen sollte und wann nicht. Fakt ist, es gibt keine Pauschalregel. Ein Organismus kommt mit dieser, ein andere mit jener Zeit besser zu recht. Die Devise heißt, neugierig ausprobieren!

Zu schweres Essen am Morgen, oder spät abends, mag belastend wirken und bsplw. den Schlaf beeinflussen. Anderen wiederum bereitet dies keinerlei Beschwerden. Es gibt hierfür keine Regeln, und wird sich auch von Tagesform zu Tagesform verändern können.

Essen Sie, wenn Sie wirklich Hunger haben! Kennen Sie überhaupt Hunger!?


Fenchelsamen

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Die positive Wirkung von Kümmel bei Blähungen kennen wir hierzulande, aber haben Sie schon einmal Fenchelsamen versucht. Probieren Sie es aus. Kauen Sie nach schweren Mahlzeiten einige Minuten lang auf ein paar Fenchelsamen, Sie werden erstaunt sein, sie das die Verdauung fördert und Blähungen lindert. Dafür sind die Wirkstoffe Anethol und Fenchon verantwortlich.

Ein Schluck Wasser vor dem Essen

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Ähnlich wie das lauwarme Wasser am Morgen, sorgt ein Glas Wasser vor der Mahlzeit für einen verbesserten Verdauungsstart. Die Verdauungsenzyme können so besser auf den Nahrungsbrei einwirken, und obendrein verhindert es, dass man zu viel isst.

Jedoch sollten Sie beachten, dass Sie während und gleich nach dem Essen keine Flüssigkeit zu sich nehmen, weil dadurch die Verdauungsenzyme einfach fortgespült werden.

weniger ist MEHR!
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FDH kennen wir alle. Ob erprobt oder nicht. Fakt ist, Verdauung ist Höchstleistung. Ob nun durch riesige Nahrungsmengen, oder durch permanentes Essen! Nun stelle ich provokativ die Frage: Trainieren sie täglich über mehrere Stunden (Berufssportler ausgenommen). Nicht? Warum nicht? Richtig, weil Sie Überlastung fürchten! Warum belasten Sie dann ständig Ihren Verdauungstrakt mit permanenter Arbeit?

Also einfach mal weniger Essen! Vielleicht hilft hier folgende Faustregel: 1/3 feste Nahrung, 1/3 flüssige Nahrung und 1/3 Luft. Eine Waschmaschine stopfen wir schließlich auch nicht randvoll.

Zeit lassen!

10Essen Sie in RUHE, oder sind Sie auf der Flucht? Jeder, der einmal in Hast und Eile gierig das Mahl heruntergeschlungen hat, der wird diese unangenehme Gefühl kennen. Sorgen Sie für eine ruhige und entspannte Essensatmosphäre! Lassen Sie sich Zeit beim Essen. Nehmen Sie es bewusst zu sich! Keine Zeitung, Kein Fernsehen, kein Mobilfunkgerät und kein Food-to-Go!

Die Regelmäßigkeit
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Ähnlich wie bei der Tageszeit, stehe ich einer Regelmäßigkeit der Nahrungsaufnahme skeptisch gegenüber. Wir alle kennen es aus Kindheitstagen, das Essen zu festen Zeiten. Es ist jedoch eher unwahrscheinlich, dass alle zur gleichen Zeit Hunger haben. Also macht sich hier die Gewohnheit breit „um 12:00 gibt es was zu essen“. Das hat aber nichts mit einem realen Bedürfnis zu tun, sondern mit durch Regelmäßigkeit ausgelöster Gewohnheit.

Meine Empfehlung hier, auch wenn es das familiäre Zusammenleben leicht über den Haufen wirf, achten Sie auf Ihr Bauchgefühl, achten auf ein echtes Bedürfnis zu essen – nämlich HUNGER!

Genuss kommt von genießen!
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Alle gesunden Tipps und Ratschläge, alle Fürsorge für sich und andere dürfen einen wesentlichen Aspekt nicht außer Acht lassen, nämlich den, dass auch einmal außerhalb der Reihe geschlemmt werden darf.
Ja es darf auch mal etwas Ungesundes gegessen werden, was nicht 100% dem gesunden Speiseplan entspricht. Ich halte es hier nach dem Pareto 80/20! Wenn wir uns zu 80% gesund und bewusst ernähren, dann dürfen wir auch mal bei 20% alle Fünfe gerade sein lassen!

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