Ernährung und Lebensmittel können heilende Wirkung haben

Die Entzündung (griechischen Endung “-itis”) ist eine natürliche Abwehrreaktion unseres Organismus gegen verschiedenartige Reize, zu denen z.B. mechanische (z.B. Reibung oder Druck), chemische (z.B. Säure), physikalische Reize (Hitze oder Kälte) und Mikroorganismen (Pilze, Bakterien, Viren etc.) gehören. Sie kann Rötung, Erwärmung, Schmerz und Funktionsstörung hervorrufen, und ist meist mit einer Zellwassereinlagerung und damit Schwellung des betroffenen Bereiches verbunden. Der Druck auf das Gewebe und die darunter liegenden Nervenenden steigt, und der Bereich beginnt zu schmerzen.

Eine Entzündung ist immer eine große Herausforderung für das körpereigene Immunsystem – darum gilt es den Normalzustand möglichst rasch wieder herzustellen bevor die Entzündung chronisch wird und sich auf andere Bereich des Körpers ausbreiten kann. Wir selber haben einen großen Einfluss wie eine solche Entzündung verlaufen kann.

Die folgenden 3 Punkte helfen Ihrem Körper einer aktiven Entzündung beizukommen.

1)    Iss was Dir gut tut!
2)    Lass weg was Dir schadet!
3)    Ergänze was Dir fehlt!

In jedem Fall sollten Sie oben genannte Symptome medizinisch abklären lassen. Mit den nachfolgenden Informationen können Sie einen Genesungsprozess positiv unterstützen. Hören Sie auf Ihren Körper und geben ihm, was er braucht.

zu 1) Iss was Dir gut tut!

Bei einer gesunden Ernährung sollten Sie darauf achten, dass die Lebensmittel möglichst natürlichen Ursprungs und (industriell) unbehandelt sind. Damit schalten Sie bereits eine Reihe von möglichen “Stressoren” auf Ihre Gesundheit und Ihr Immunsystem aus. Versuchen Sie nachfolgende Lebensmittel verstärkt Bestandteil Ihrer täglichen Ernährung werden zu lassen. Im Falle einer im Körper befindlichen Entzündung unterstützen diese Lebensmittel einen Heilungsprozess.

 

  • Fisch / Omega-3 Fettsäuren (Kaltwasserfisch, Leinöl)
  • Obst
  • Gemüse
  • Bioflavonoide/Isoflavone (Rotwein, Schokolade >70%)
  • Wildkräuter (Brunnenkresse, Alfalfa, Salbei, Thymian, Rosmarin, Basilikum)
  • Schwefelhaltige Lebensmittel (Zwiebel, Knoblauch, Ingwer)
  • Nüsse + Samen (Walnüsse, Mandeln, Cashews, Pinienkerne, Leinsamen)
  • Omega-9 Fettsäuren (Olivenöl, Rapsöl, Avocado)
  • Grüner Tee

zu 2) Lass weg was Dir schadet!

Es vergeht kaum ein Tag, an dem es nicht einen neuen Lebensmittelskandal gibt. Verseuchte Erdbeeren aus China, Toxine in Eiern, Mineralölrückstände in Adventskalendern – wir dürfen gespannt sein, was 2013 auf uns zukommt. Wir müssen Verantwortung für uns und unsere Gesundheit übernehmen und uns informieren über die Lebensmittel, die wir täglich konsumieren.

Unabhängig von Lebensmittelskandalen gibt es aber auch Lebensmittel deren Wirkung auf unsere Gesundheit oder eine in unserem Körper “wütende” Entzündung verheerend sind. Diese “Stressoren” gilt es aus unserem täglichen Nahrungsmittelangebot mindestens zu reduzieren, besser komplett zu verbannen. Dazu gehören:

 

  • raffinierter Zucker
  • Weißmehlprodukte
  • Alkohol
  • Transfette/gehärtete Fette (Fertiggerichte, Margarine/pflanzl. Fette)
  • Gesättigte Fette (< Fleisch, < Milchprodukte)
  • Omega-6 Fettsäuren/Öl (Sonnenblumen-, Distelöl, Kuchen, Gebäck)
  • tierische Eiweiße (Mastvieh)
  • starke negative Stressoren

zu 3) Ergänze was Dir fehlt!

Unsere tägliche Ernährung kann nicht immer alle notwendigen Bestandteile enthalten, schon gar nicht wenn es um solch spezielle Situationen wie Entzündungsherde geht. Von daher erscheint es notwendig, die fehlenden Bausteine unserem Körper bewusst zuzuführen. Aber nicht nur Nahrungsbestandteile haben eine positive und heilende Auswirkung auf unsere Gesundheit, auch gezielte Bewegung und Entspannung sind hier sehr förderlich.

Versuchen Sie Ihre tägliche Ernährung um die nachfolgenden Bestandteilen zu erweitern und zu bereichern.

  • Bewegung
  • Entspannung
  • Bioflavonoide / sekundäre Pflanzenstoffe
  • Wildkräuter
  • Omega-3 Fettsäuren (Fischöl/Krillöl – DHA, EPA)
  • Antioxidantien (Vit. A, D, E, K, C, B-Komplex)
  • Mineralstoffe (Mg, K, Zn, Folsäure)
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