1. Erkältung, Fieber und Wettkampf! – STOP die Gesundheit geht vor! Es wird nichts riskiert!

2. Erkrankungen – Abklärung ratsam – wer krank an den Start geht riskiert nicht nur die Gesundheit sondern auch sein Leben. Sprechen Sie vorher unbedingt mit Ihrem sollten akute oder gar chronische Erkrankungen vorliegen!

3. Ärger mit den Knochen? Spontan kommen Orthopädische Probleme eher selten, denn sie sind meist ein schleichender Prozess. Holen Sie sich auch hier ärztlichen Rat.

4. Vorerkrankungen gehören auf die Rückseite der Startnummer – im Notfall hilft das  einem Ersthelfern oder den Rettungskräften.

5. Medizinische Versorgungspunkte an der Strecke – „markieren Sie nicht den Helden! An der Strecke ist ausreichend für medizinischen gesorgt. Bitte zögern Sie daher nicht, diese Hilfe auch in Anspruch zu nehmen!

6. Schmerzmittel sind ein „NO GO“ – ein Schmerz ist ein Signal und hat seine Berechtigung – darauf sollten sie adäquat reagieren! Außerdem beeinträchtigen Schmerzmittel oftmals die Funktion der Nieren, und können zusammen mit den Marathonbelastungen zum Kollaps führen!

7. Niemals neue Sportbekleidung/Laufschuhe – am Wettkampftage sollten Sie nur  bereits im Training getestete Bekleidung und Schuhe tragen, alles andere ist ein viel zu großes Risiko. Bei der Wahl der richtigen Kleidung berücksichtigen Sie den Wetterbericht vor Ort!

8. Die empfindlichen Stellen – Reibung über 42km kann SEHR unangenehm werden. Sorgen Sie bitte entsprechend vor und kleben empfindliche Stellen (Brustwarzen) ab, bzw. schmieren  entsprechende Bereiche (z.B. Innenschenkel, Zehen und Achsel) mit Hirschtalk ein.

9. Ernährung! – auch beim Essen sollten Sie auf Experimente verzichten. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, dass gilt auch für Ihren Magen. Testen Sie in den letzten 2 Wochen vor dem Marathon nichts Neues. Und für den Wettkampfmorgen gilt: leichtes wie Toast und Honig, oder auch nur eine Banane.

10. Trinken nicht vergessen! – Eine pauschale Angabe über die Trinkmenge möchte ich nicht machen, aber Ihnen eine einfach Kontrollmöglichkeit mit auf den Weg geben. Ihr Urin sollte möglichst klar und geruchsneutral sein. Alles was in Richtung „naturtrüber Apfelsaft“ aussieht, da ist die Flüssigkeitsaufnahme deutlich zu niedrig!
An der Laufstrecke selber lassen Sie bitte keinen Versorgungsstand aus, denn Ihr Körper braucht die Flüssigkeit. Sind Sie unterversorgt, drohen Kämpfe und eventuell das vorzeitige aus!

11. Ihr Wettkampftempo – jeder Marathonläufer hat eine Wunschzeit, diese sollte jedoch realistisch sein. Ihr Training haben Sie darauf ausgerichtet, vermeiden Sie also innerhalb des Wettkampfes sich von anderen Läufern zu einem höheren Tempo verleiten zu lassen. Auch die Zwischensprints kosten mehr Kraft als dass sie Ihnen etwas bringen.

12. Probleme beim Marathon – wenn es auf der Strecke doch einmal anders kommt als geplant, dann bleiben Sie nicht abrupt stehen, sondern gehen an die Seite der Strecke und laufen locker aus. Suchen Sie zur Not einen Erste-Hilfe-Posten auf und lassen sich helfen. Ganz wichtig: die Gesundheit geht vor!

13. Endspurt unnötig  – außer Sie sind ein Profi. Ansonsten lassen Sie besser die Finger davon. Sie haben Ihrem Körper bereits viel abverlangt und ein Endspurt wird Ihnen nicht viel bringen.

14. Hinter dem Ziel – Es ist geschafft, Gratulation, aber bleiben Sie bitte nicht unmittelbar stehen sondern traben ein wenig aus. Damit unterstützen Sie Ihren Kreislauf – ein abruptes Stehenbleiben könnte Ihnen nicht bekommen. Und außerdem stehen Sie sonst ggfls. anderen Teilnehmen im Wege.

15. Geschafft – Sie Held!!! Sorgen Sie im Anschluss für ausreichend Erholung. Ein schönes Bad, eine warme Dusche. Ihre geplagte Muskulatur wird es Ihnen danken. Essen Sie ein leichtes Gericht und trinken Sie über den Tag verteilt.

Sie Sind ein Finisher – lassen Sie es sich gut gehen!!!

Sie möchten 2014 Ihren ersten Marathon laufen, oder den von 2013 verbessern!? Gern stehe ich Ihnen mit meiner 15 jährigen Erfahrung als Personal Trainer und Gesundheitscoach zur Verfügung.

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