Monthly Archives: March 2013

Functional Training

Functional Training - Bewegung der besonderen Art

(Autor Justin Bärwaldt)

Das „Funktionelle Training“ oder neudeutsch: „Functional Training“, erfreut sich momentan großer Beliebtheit.  Im Bereich des Fitnesstrainings wurde diese besondere Art von Training anhand von eigens darauf zugeschnittenen Trainingseinheiten bereits vielfältig integriert, ebenso wie im Bereich des Krafttrainings.

Umstritten ist derweil jedoch, ob auch Ausdauersportler vom „Functional Training“ profitieren, doch Trainer bestätigen bereits, dass es gegen Verletzung, sowie Überlastungen helfe und nebenher auch noch die Leistung effektiv steigere.

Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff?

Entwickelt wurde das „Functional Training“ von dem amerikanischen Physiotherapeuten Gray Cook, in Deutschland hat Mark Verstegen in sein Training, welches die Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft 2006 im eigenen Land vorbereiten sollte, integriert und es somit auch in hier bekannt gemacht und etabliert.
Das Ziel des „funktionellen“ Trainings ist es, dass eine Funktion – in dem Fall passt wohl besser Bewegung – verbessert, beziehungsweise unterstützt werden soll. Um ein Beispiel aus der Praxis zu nennen, das die Idee, welche dahinter steckt verdeutlicht: So würde ein Läufer um das Beinstrecken zu trainieren, nicht das Training für den isolierten (Oberschenkel-)Muskel an der Krafttrainingsmaschine forcieren, sondern Kniebeugen durchführen. Die Vorteile die sich dadurch ergeben, sind zahlreich. So werden dank dieser Übung zum einen mehr Muskeln belastet, viel wichtiger jedoch ist, dass auch stabilisierende Muskeln trainiert werden, was dem Laufen äußert dienlich ist. Es kommt demnach zu einer höheren muskulären Auslastung, wodurch die Kraft bei mehreren Muskeln gleichzeitig trainiert wird.
Functional Training | Personal Trainer Berlin | Torsten Fleischer
Doch soll hiermit nicht suggeriert werden, das „Functional Training“ werde in naher Zukunft das herkömmliche Krafttraining ersetzen. Tatsächlich konnte von bislang keiner Studie erwiesen werden, dass sich diese Art von Training positiv auf die Leistungssteigerung auswirkt. Und auch den Begriff: „funktionell“, sollte man in diesem Falle kritisch hinterfragen. Möchte beispielsweise ein Verletzter einen einzelnen Muskel isoliert trainieren, um seine ursprüngliche Leistungsfähigkeit wiederherzustellen, so erweist sich ironischerweise das funktionelle Training in dieser Form als „unfunktionell“, es hilft dem Verletzten also nur bedingt, im Gegensatz zum Krafttraining.

Fakt ist jedoch, dass sich das „Functional Training“ vor allem für Läufer als äußerst nützlich erweist, so können beispielsweise hierbei koordinative Übungen angewandt werden, die präventiv gegenüber Verletzungen wirken und all jene Muskeln ansprechen, die für bestimmte Bewegungsabläufe, welche während des Laufens vonnöten sind, gestärkt und spezifisch trainiert werden.

So verwundert es nicht, dass zahlreiche Experten raten, man solle das „Functional Training“ als Präventionstraining in den Trainingsplan einbauen, es solle nicht den primären Inhalt darstellen. Auch der bekannte Trainer Michael Bolye empfahl es für die Verbesserung von koordinativen Abläufen.

Da Studien belegen, dass auch das Krafttraining dem Läufer von Nutzen ist, liegt die Vermutung nahe, dass beide Trainingsformen, die perfekte Mischung für Ihr (Lauf-)Training ist. Das eine für die Stärkung der Kraft, dass andere zur Stabilisierung der Muskeln und die Verbesserung der Koordination.

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Wettkampfvorbereitung – hilfreiches Mentaltraining

Innerhalb eines Wettkampfes präsentiert sich dem (Leistungs-)Sportler durch die „Einmaligkeit“ eines  Versuches  eine außergewöhnliche Situation, der er sich zu stellen hat. „Jetzt kommt es darauf an, meine Leistung ist entscheidend und wird bewertet. Das Ergebnis hat Konsequenzen.“

Selbst die Anwesenheit von Zuschauern, Journalisten und nicht zu vergessen dem Gegner, kann sich störend auswirken. Vor allem wenn es die beispielsweise die erste Teilnahme an einer Großveranstaltung ist.

Entscheidend für den Sportler jedoch ist die Erkenntnis, dass seine sportlichen (Höchst-)Leistungen das Ergebnis einer langen Trainingsvorbereitung darstellt. Und eben genau dieser Prozess beinhaltet neben den zahlreichen positiven Erlebnissen (Erfolgen) auch viele bittere Erfahrungen und Rückschläge. All dies sind Situationen, mit denen der Sportler lernen muss umzugehen, an denen er wächst und die für ihn aber auch in entsprechender Wettkampfphase abrufbar sind.

Ziel einer mentalen Wettkampfvorbereitung

Erfolgsförderung
– lernen zu verstehen, dass ein Mehr an Training nicht auch gleich ein Mehr an Leistung bedeutet
– das richtige Maß von Trainingsreiz und Erholung finden

Förderung der Körperwahrnehmung
– lernen den Körper wahrzunehmen und zu fühlen – auf ihn zu hören
– Top-Sportler kennen die Signale ihres Körpers

Optimierung von Bewegungsabläufen
– Vorstellung schafft Bewegung – Carpenter Effekt
– regelmäßig wiederkehrende Bewegungen werden im Bewegungsgedächtnis abgespeichert,
hinzukommt, dass die Bewegungsvorstellung die Spiegelneuronen aktiviert
– so können die Bewegungsabläufe für den Wettkampf stabilisiert werden

mental gestärkt in jeden Wettkampf gehen
– Wille und Entschiedenheit sind maßgeblich für Erfolg oder Niederlage „Sieger zweifeln nicht und
Zweifler siegen nicht.“

Langfristiger Leistungsaufbau
– eine Erfolgreiche Karriere benötigt einen langfristigen und soliden (Wettkampf-) Leistungsaufbau
– Wettkampf Routine/Erfahrung ist nötig für spätere Erfolge

Hilfreiche Methoden

Entspannungs- und Erholungstechniken
Konzentrationstraining
Körperorientierte Verfahren
Optimierung von Bewegungsabläufen

Sie sind interessiert, wollen sich auf einen Wettkampf vorbereiten oder Ihre mentale Stärke ausbauen? Gern stehe ich Ihnen beratend zur Seite.

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