Monthly Archives: April 2012

Akute körperliche Reaktionen unter Stress

Eine körperliche Stressreaktion umfasst eine Vielzahl von neurohumoralen und vegetativ-physiologischen Prozessen, die in Summe zu einer körperlichen Aktivierung und Energiemobilisierung führen.

Die Stressreaktion hat ihren Sinn. Sie bereitet den Organismus in kürzester Zeit darauf vor auf eine drohende Gefahr in angemessener Weise zu reagieren. Kampf- und oder Fluchtreaktion. Alle dafür notwendigen Systeme, z.B. verstärkte Durchblutung relevanter Areale, erhöhter Blutdruck, schnellere Atemfrequenz, werden vorbereitet um adäquat reagieren zu können. Die für die Gefahrensituation weniger relevanten Systeme werden statt dessen runtergefahren. Dazu zählen z.B.  Hemmung der Verdauung, Verminderung der Genitaldurchblutung und reduzierter Speichelfluss. In der heutigen Zeit ist es uns nicht mehr möglich angemessen diese angestaute Energie abzubauen.

Chronischer Stress sorgt somit für eine dauerhafte Irritation des Organismus. Kein Wunder also, dass sich Magen-Darm-Leiden, permanente Infektanfälligkeit und Schlafstörung, um nur einige zu nennen, signifikant häufen.

Sehen Sie in der Abbildung die wichtigsten Auswirkungen der Stressreaktion auf unseren Körper.


italienisches Sandwich

Die italienische Küche ist bekannt für ihre hervorragenden Gerichte. Auch versteht es der Italiener ein köstliches “Klappbrot” zu kredenzen. Ob als Piadina, Tramezzini o.ä. schmeckhaft ist dies alles.
Zutaten (1 Pers.)
125 g Mozarella (1 Kugel)
15 g Zwiebel (1 leine rote)
250 g Tomaten (Eiertomaten)
10 g Basilikum (einige Stiele)
2 gehäuf. Eßl Ouark, 20% Fett
1 gestr. Eßl Mineralwasser
1 Prise Meersalz
1 Prise Cayennepfeffer
250 g Roggenmischbrot (4 Scheiben)
Mozzarella abtropfen lassen. Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden, Tomaten gründlich waschen, Stielansatz entfernen, Mozzarella und Tomaten in Scheiben schneiden.

Salat und Basilikum waschen und abtropfen lassen, Basilikum abzupfen, einige Blätter zum Garnieren beiseite legen, die restlichen grob hacken.

Quark, Mineralwasser, Salz und Pfeffer glattrühren. Basilikum unterrühren, Brot damit bestreichen. 2 Scheiben mit den übrigen Zutaten belegen, Brot zu Sandwiches zusammenklappen.

buon appetito

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Stressverschärfende Gedanken

Die eigenen Gedanken nehmen starken Einfluss darauf, ob Stress entsteht oder nicht. Ebenso die eigenen Ansprüche haben hier eine verschärfende Wirkung, die zusätzlich zu den äußeren Einflüssen den Stress verstärken. Mittels der Checkliste bekommen Sie einen Einblick, inwieweit Ihre Gedanken und auch Ansprüche äußeren Stress verschärfen oder auch nicht.
1. Am liebsten mache ich alles selbst.
2. Ich halte das nicht durch.
3. Es ist entsetzlich, wenn etwas nicht so läuft, wie ich will oder geplant habe.
4. Ich werde versagen.
5. Das schaffe ich nie.
6. Es ist nicht akzeptabel, wenn ich eine Arbeit nicht schaffe oder einen Termin nicht einhalte.
7. Ich kann diesen Druck (Angst, Schmerzen etc.) einfach nicht aushalten.
8. Ich muss immer für meinen Betrieb da sein.
9. Probleme und Schwierigkeiten sind einfach nur fürchterlich.
10. Es ist wichtig, dass ich alles unter Kontrolle habe.
11. Ich will die anderen nicht enttäuschen.
12. Es gibt nichts Schlimmeres, als Fehler zu machen.
13. Auf mich muss 100%iger Verlass sein.
14. Es ist schrecklich, wenn andere mir böse sind.
15. Starke Menschen brauchen keine Hilfe.
16. Ich will mit allen Leuten gut auskommen.
17. Es ist schlimm, wenn andere mich kritisieren.
18. Wenn ich mich auf andere verlasse, bin ich verlassen.
19. Es ist wichtig, dass mich alle mögen.
20. Bei Entscheidungen muss ich mir 100% sicher sein.
21. Ich muss ständig daran denken, was alles passieren könnte.
22. Ohne mich geht es nicht.
23. Ich muss immer alles richtig machen.
24. Es ist schrecklich, auf andere angewiesen zu sein.
25. Es ist ganz fürchterlich, wenn ich nicht weiß, was auf mich zukommt.

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Seminare & Workshops

Seminare & Workshop bringen voran!

In regelmäßigen Abständen werden hier Seminare und praxisbezogene Workshops zu den Themen Bewegung, Ernährung, Entspannung und Stresskompetenz angeboten. Wichtig ist mir dabei, ausreichend Kompetenz zum eigenverantwortlichen und respektvollen Umgang mit sich selbst zu vermitteln.

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Stressverschärfende und förderliche Denkmuster

Unsere Denkmuster haben einen entscheidenen Einfluss auf unseren Umgang mit Stress. Denkmuster können eine stressige Situation “verschärfen” oder “entschärfen”. Die richtige Haltung und Herangehensweise im Umgang mit Stress trägt massgeblich zur Gesunderhaltung und zum Wohlbefinden bei.

Stressverschärfend

“Das gibt’s doch nicht!”-Denken

  • mit der Realität hadern
  • sich in Ärger und Frust hineinsteigern

“Blick auf das Negative”

  • einseitig negative Aspekte der Situation wahrnehmen
  • negativen Aspekten eine zu große Bedeutung geben
  • negative Aspekte zu sehr verallgemeinern

Defizit-Denken

  • einseitig eigene Defizite, Schwächen, Misserfolge wahrnehmen

Negatives Konsequenzen-Denken

  • einseitig mögliche negative Konsequenzen und Misserfolge ausmalen und übersteigern (Katastrophisieren)

Personalisieren

  • äußere Situationen oder das Verhalten anderer zu persönlich nehmen
  • sich vorschnell persönlich betroffen, angegriffen, verantwortlich, beschuldigt oder schuldig fühlen

 

Förderlich

Annehmen der Realität

  • Stressoren und eigene Stressreaktionen als Realität akzeptieren (»Es ist, wie es ist.«)

Blick auf das Positive

  • sich auf positive Aspekte der Situation, auf Chancen und Sinn orientieren
  • Realitätsüberprüfung
  • Konkretisieren

Kompetenz-Denken

  • sich auf eigene Stärken, Erfolge und Ressourcen (externe Hilfen) konzentrieren
  • auf die eigenen Kompetenzen vertrauen

Positives Konsequenzen-Denken

  • sich auf mögliche Erfolge und positive Konsequenzen orientieren
  • Ent-Katastrophisieren (Was könnte schlimmstenfalls geschehen?)

Relativieren und Distanzieren

  • die Sache aus einem anderen Blickwinkel, mit den Augen eines anderen sehen
  • innere Distanz bewahren
Selbstreflektion: Welche Denkmuster sind in meinem Gehirn stark ausgeprägt?

Stressverschärfende Denkmuster:

 


Förderliche Denkmuster:

 


Welche Denkmuster möchte ich in meinem Gehirn stärker abbauen bzw. verankern?

 


 

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PMR – Progressive Muskelrelaxation

Die Progressive Muskelrelaxation (kurz PMR) ist ein Verfahren zur willentlichen An- und Entspannung des gesamten Körpers. Durch die vorangegangene Anspannung diverser Körperregionen, und deren bewussten Entspannung, soll der Übende in einen tiefen und bewussten Zustand der Entspannung gelangen. Auch gelingt es ihm so, die Unterschiede zwischen Verspannung (Spannung bestimmter Körperregionen) leichter wahrzunehmen.

Mit Hilfe der PMR lassen sich alltägliche Stresssituationen und Verspannung mit ausreichender Übung leichter in den “Griff” bekommen.

Die regelmäßige Übung macht den Meister, deswegen habe ich Ihnen eine Download Option für die Trainingsunterlagen eingerichtet. Laden Sie sich das Dokument herunter, lesen es sich in Ruhe durch und beginnen dann die Progressive Muskelrelaxation regelmäßig zu üben!

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Mögliche Folgen von chronischem Stress

Dauerhafter Stress hat signifikante Auswirkungen auf unseren Körper, unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Er kann folgende Symptome/Krankheitsbilder ausprägen:

  • Störung der kognitiven Leistungsfähigkeit und Gedächtnisfunktion
  • Depression
  • Tinnitus, Hörsturz
  • erhöhter Augeninnendruck
  • Atemstörung
  • Muskelverspannungen, Kopf-, Rückenschmerzen
  • Bluthochdruck, koronare Herzerkrankungen, Gefäßverengungen, Infarkt
  • Erhöhte Blutfettwerte, erhöhtes Diabetesrisiko
  • Magen-Darmbeschwerden
  • Potenzstörungen, Zyklusstörungen
  • Schlafstörungen
  • Verminderte Schmerztoleranz
  • Fehlregulation der Immunkompetenz: häufige Infekte, Autoimmunerkrankungen

Anhand der Aufstellung können Sie sehen, dass dauerhafter Stress Ihre Gesundheit massiv beeinträchtigen kann. Sorgen Sie daher für angemessene und entsprechende Interventionsmöglichkeiten.

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